Valentin Katasonow: Die Realwirtschaft – das göttliche Gesetz der Liebe und Gerechtigkeit

 

Interessant,ob real oder nicht, lesenswert…in dieser verrohten und entmenschlichten Welt  „ET“

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Валентин Катасонов: Настоящая экономика – это Божий Закон любви и справедливости
Valentin Katasonow: Die Realwirtschaft – das göttliche Gesetz der Liebe und Gerechtigkeit
29.09.2017 14:10
http://kokolrussia.ru/ideologiya/valentin-katasonov-nastoyaschaya-ekonomika–eto-bojiy-zakon-lubvi-i-spravedlivosti?utm_source=s
Der bekannte Wissenschaftler sprach mit der ‚Glocke von Russland‘ über den ‚dritten Weg‘ und das orthodoxe Verständnis des Konzepts der Ökonomie..
Im Februar dieses Jahres wurde in der Russischen ökonomischen Gesellschaft namens Scharapow ein Rund-Tischgespräch über die Lehre des ‚orthodoxen Sozialismus‘ durchgeführt. In seinem Vortrag, sagte der Doktor der Wirtschaftswissenschaften, Valentin Katasonow, dass der Sozialismus der bolschewistischen Marxisten und die Orthodoxie unvereinbar sind. « Die Glocke Russlands » hatte den Lesern versprochen, mit dem Professor über seine Vision der Wirtschaftsentwicklung zu sprechen. Zweifellos ist seine Betrachtungsweise von Tiefsinnigkeit geprägt ist und hat eine reiche wissenschaftliche Basis.
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Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, das Versprechen einzulösen, denn vom
Institut für russische Zivilisation ist die fundierte Monografie Каtasonows mit
dem Titel « Das orthodoxe Verständnis der Wirtschaft » unter der Redaktion des
Schriftstellers und Publizisten Oleg Platonow herausgeben worden. Aus dem
Gespräch mit dem Autor werden wir etwas über die Verderblichkeit des
kapitalistischen Vektors der Entwicklung, über die Verlogenheit und
Unnatürlichkeit der modernen Wirtschaft als Wissenschaft erfahren, doch wir
werden auch versuchen, die Wege des Herauskommens aus der Krise
aufzuzeigen.
« Die Glocke Russlands »: Valentin Jurjevich, sprechen wir zunächst ein
wenig über Ihr Buch, dessen Präsentation in der allernächsten Zeit geplant
ist. « Das orthodoxe Verständnis der Wirtschaft » – dieser Titel wird an
und für sich viele gläubigen Menschen sicher ansprechen, aber trotzdem
sind einige Erläuterungen erforderlich.
Valentine Katasonov: Lassen Sie uns nach den Hauptschwerpunkten vorgehen.
Erstens – « Die Wirtschaft der Heiligen Schrift » – ordnet die biblischen Sujets,
insbesondere aus dem Buch des Daseins. Ich spreche hier über die Wirtschaft
und Каin, über die Vertreibung der Händler aus dem Tempel durch Christus
und wende mich dann der Wirtschaft und dem Reichtum zu.
Der zweite Abschnitt heißt « Die russischen vorrevolutionären Denker über die
Wirtschaft und den Nebel der ökonomischen Wissenschaft ». Gestützt auf die
Einsichten von Wassily Kokorew, Sergej Scharapow, Konstantin Leontjew,
Wladimir Solovjew und Sergej Bulgakow dachte ich darüber nach, zu welchen
Erkenntnissen unsere weisen Vorfahren bereits vor mehreren Jahrhunderten
gekommen sind.
Der dritte Abschnitt ist eine Antwort auf aktuelle Ereignisse mit spirituellen
Obertönen. Er beinhaltet Überlegungen über die russische Wirtschaft im 21.
Jahrhundert. Aus ihm kann der Leser über ‚Kudrin, die Krise und das Gericht
Gottes‘, das «Orthodoxe Bankwesen», die digitalen Finanzen und andere
«Neuheiten» der modernen Zeit etwas erfahren.
Der wichtige Teil des Buches sind die Kommentare zu Dokumenten über die
orthodoxe Interpretation der Wirtschaft. Hier wird insbesondere das Dokument
von 2011 erörtert, das vom 8. gesamtrussischen Volkskongress angenommen
wurde. Ich habe es scherzhaft als den ‚Moralkodex der Erbauer des
Kapitalismus‘ bezeichnet. Er schien mir irgendwie naiv zu sein und irgendwo
sogar schädlich.
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Auch das zweite ‚programmatische‘ Dokument der russisch-orthodoxen Kirche
mit dem Titel „Die Wirtschaft unter den Bedingungen der Globalisierung: eine
orthodox-ethische Betrachtung“ ist gescheitert. Wir haben diesen Text mit
Kollegen ausführlich in der REOSH besprochen, er war eindeutig ketzerisch. In
ihm wurde direkt gesagt, dass wir alle Krisen durch die Globalisierung, die
Einführung einer Weltwährung, überwinden können.
Ich bemerkte auch, dass dieses Dokument voll und ganz den Reformen
entspricht, die von der ‚heiligen und großen‘ Kathedrale Kretas unter der
Leitung des ökumenischen Patriarchen Bartholomäus genehmigt wurden,
woraufhin uns klar wurde, weshalb man es uns angeboten hat. Ich denke, dass es
eine ernsthafte Vorbereitung für den Kampf gab, die Führung der ROK hatte
ursprünglich beabsichtigt, daran teilzunehmen. Wir erstellten aufbereitete
Bemerkungen, gaben sie an das Moskauer Patriarchat weiter. Infolgedessen
kündigte der Klerus eine ‚Fälschung‘ des Textes des Dokuments an, und seitdem
hat niemand es jemals wieder erwähnt.
KR: Also, was ist eine orthodoxe Wirtschaft, wenn das in einfacher Sprache
zu sagen ist? Wie unterscheidet sie sich von der heute in den Hoch- und
Sonderschulen gelehrten Disziplin?
V.K: Beginnen wir damit, dass wir in einer Welt leben, in der es eine ständige
Substitution von Konzepten gibt. Wobei das nicht spontan vor sich geht – wir
sind unter den Angriffen des Feindes, der einen Informationskrieg gegen uns
führt. Sein wichtigstes Element ist die NLP – Programmierung unseres
Bewusstseins. Es gibt einen ständigen Wandel und das Verschleiern von
Bedeutungen, Worten, Ideen. Und heute betreiben wir die Wirtschaft nicht wie
ein Hauserbauer, sondern als Antiwirtschaft. Es sei daran erinnert, dass bereits
Aristoteles auf solche Weise die einfache Akkumulation des Reichtums
charakterisiert hat.
КР: Gilt das für die Vergangenheit oder gab es irgendwann eine
Realwirtschaft?
V.K. Natürlich existiert sie. Man kann sogar nicht einmal sagen, dass in einem
westlichen Land die Anti-Ökonomie die Gesellschaft zu 100 Prozent erfasst hat.
Die Wirtschaft als Hausbau betrachtet besitzt viele verschiedene Formen und
Manifestationen. Wenn wir auf Russisch sagen « ich habe ein Haus», meinen
wir ‚in meiner Familie‘. Und das ist schon der Wohnungsbau. Wenn wir die
Wirtschaft auf diese Weise verstehen, erkennen wir, dass es nirgendwo die Art
der Antiwirtschaft (Kapitalismus) in reiner Form gibt. Wir können nur erörtern,
was ihre Grenzen sind, wie weit sie diese hinziehen kann.
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Heute werden schon in vielen Familien die Beziehungen nicht auf den
Prinzipien der Liebe und der Nächstenliebe errichtet, sondern basieren auf ganz
anderen Grundlagen. Aber wir müssen uns erinnern, dass es eine bestimmte
Hierarchie der Prinzipien, die noch von den heiligen Vätern bestimmt worden
ist, gibt: « Die Gerechtigkeit ist höher als die Wahrheit. Höhere Gerechtigkeit –
ist die Nächstenliebe, und höhere Nächstenliebe – das ist die Liebe ».
Lehrbücher, die von den Studenten heute in den Wirtschaftsfakultäten
gelesen werden, gehen bestenfalls von dem Prinzip der Gerechtigkeit raus.
Selbst orthodoxe Leute sagen oft, wir brauchen eine faire Wirtschaft. Aber
Gerechtigkeit ist hier das Endergebnis. Ich sage nicht, dass sie nicht nötig
ist. In der Tat ist das noch das alttestamentarische Gesetz. Aber Christus
brachte im Neuen Testament das Gesetz der Liebe. Das bedeutet nicht, dass
er die 10 Gebote abgeschafft hat, die Messlatte wurde lediglich deutlich
erhöht.
Leider sind heutzutage viele « getaufte Atheisten », wie der Eingeweihte
Nikolai Serbskij sagte, nominelle Christen und sie erfüllen nicht einmal die
alttestamentarischen Normen. Erfüllen wir denn die Gesetze, die von Gott an
Моses auf dem Berg Sinai übergeben worden sind? Heute sind wir auf einem so
niedrigen Niveau, dass wir nur hypothetisch über die orthodoxe Wirtschaft
sprechen können.
Aber ein Christ sollte immer ein Ideal haben. Der Mensch ist nach dem Bild und
der Ähnlichkeit Gottes geschaffen worden, er kann sich niemals mit ihm
vergleichen, aber trotzdem sollte er doch immer nach dem Maßstab streben.
Das gleiche gilt für die Wirtschaft. Ja, in Wirklichkeit werden wir niemals den
orthodoxen Ansatz zu 100% einführen können, aber wir müssen ihn zumindest
in einem bestimmten Maße erreichen.
КР: Wurde ein solches Modell in der Praxis schon angewendet?
V.K. Wenn wir das erste Kapitel der Heiligen Schrift betrachten, erzählt es vom
Aufenthalt des Menschen im Paradies. Das ist die ‚Paradiesökonomie‘. Und
übrigens waren die ersten Leute nicht nur Konsumenten – sie kultivierten den
Garten Eden. Und dann gab es eine Katastrophe – die Vertreibung eines Mannes
aus dem Paradies, der Mord an Abel durch Kain, die Sintflut … Die
Bedingungen des menschlichen Lebens haben sich verändert. Und zu sagen,
dass diese Änderungen aufgrund objektiver Gründe entstanden sind, ist einfach
lächerlich. Es gibt nur ein höchstes moralisches Gesetz, das Gott gegeben hat.
Der Mann brach es, woraufhin die Probleme begannen.
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Natürlich wurde das Gesetz angepasst nach dem der Mensch das Paradies
verlassen hatte. Noah und seine Nachkommen und dann Abraham erhielten
neue Gebote. Und es ist verständlich, warum ein Mensch aus einem
bestimmten Moment heraus gezwungen wurde, ’sein Brot im Schweiße
seines Angesichts zu bekommen‘. Er sollte seinen Sündenfall erkennen, und nur
durch die Buße konnte die Wiederherstellung der paradiesischen Ausgangsbedingungen
erfolgen, in denen er sich befunden hatte.
Und das verstehen viele Mönche, die Ältesten alle ausgezeichnet. Sie wissen,
dass unser Leben kurz ist, und es verrückt wäre, zu versuchen irgendein Paradies
auf der Erde aufzubauen. Den Maximum, was der Mensch – machen kann, hier
die Hölle nicht zuzulassen. Aber ein Paradies auf Erden zu bauen ist schon
Gott bekämpfend, das Ignorieren desselben Gesetzes, das dem Menschen von
Gott gegeben worden ist.
Aber viele Leute versuchen nicht mit Gott zu kommunizieren, sondern sich mit
der Materie zu umgeben. Die Materialisten glauben, dass das Leben wieder
aufgebaut werden kann, wenn sie die Berge versetzen werden, den Verlauf der
Flussbetten verändern, den Menschen in den Kosmos … bringen. Aber das ist
eine sinnlose Tätigkeit, die zu einem gebrochenen Trog schließlich führt. Der
Herr hat dem Menschen gesagt: « Du kannst nichts ohne mich tun ». Und wir
versuchen, die Welt ohne Gott zu erschaffen.
Heute befinden wir uns sogar nicht einmal auf dem Niveau der
alttestamentlichen Juden, sondern auf dem Niveau der Juden, die sich am Fuße
des Berges Sinai einfanden, als Моses die Tafeln erhielt. Sie waren des Wartens
auf ihn müde und gossen ein Kalb aus Gold und begannen Tänze um dieses
herum. Es ist gut bekannt, womit das alles beendet wurde.
KR: Muss man darum annehmen, dass sich hieraus Ihr Verhältnis
gegenüber der sowjetischen Zeit der Geschichte, die von einer erfolgreichen
Wirtschaft und extremen Materialismus geprägt war, ergibt?
V.K. Wissen Sie, der Herr ist geduldig und gibt dem Menschen immer Chancen.
Ich glaube, dass sowohl die Industrialisierung als auch unser Sieg im Großen
Vaterländischen Krieg und der rasche Wiederaufbau nach dem Krieg sind alle
zu einem gewissen Grad angebotene Fortschrittsmöglichkeiten. Aber Gott kann
sie nicht für immer geben. Es ist höchste Zeit verstehen zu lernen, warum wir
solche Erfolge erreichten.
Doch schon in den 60er Jahren begannen die Menschen sich ernsthaft als
Schöpfer von allem um sie herum zu betrachten. Tatsächlich offenbart uns der
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Herr einige der Gesetze der materiellen Welt, die Gesetze der Mechanik, der
Astronomie, der Chemie -, damit wir seine Geheimnisse richtig anwenden.
Übrigens ist es hier angebracht auch etwas zum Wort Entdeckung zu sagen.
Alle Gesetze existieren bereits, und sie sind nur leicht geöffnet – ein Synonym das Wort ‚Offenbarung‘. Alles ist streng nach der göttlichen Schrift.
Leider glauben moderne Materialisten aufrichtig, dass sie sich und
die Gesellschaft glücklich machen können, wenn sie neue Gesetze entdecken.
KR: Und das gleiche gilt für die Wirtschaft? Also, Sie, der Ökonom,
leugnen tatsächlich die Notwendigkeit ihrer Existenz?
V. K. Ich unterrichte Ökonomie schon seit 43 Jahren und ich kann sagen, dass
es keine spezifischen Gesetze darin gibt. Es gibt nur das höchste moralische
Gesetz. Und übrigens, während es in Russland keine solche erfundene
Wirtschaft gab, bauten wir wirklich einen starken Staat, wuchsen in der Breite.
Und als man begann, den künstlichen ‚Gesetzen‘ zu folgen, begann unser Fall
und mit ihm moralisch-ethische und wirtschaftlicher Niedergang.
Die Ökonomie als solche ist eine erdachte Wissenschaft, worüber ich auch in
meinem Buch am Beispiel der Überlegungen der russischen Philosophen,
Gelehrten spreche. Aber das ist ganz und gar nicht eine harmlose Erfindung,
weil man uns unter dem Deckmantel der ökonomischen Wissenschaft ein
bestimmtes Wertesystem und Weltanschauung unterschiebt. Unbedingt,
widerspricht es der russischen Orthodoxie und im Allgemeinen dem christlichen
Herangehen. Im besten Fall ist das Protestantismus. Es genügt an die Arbeit
Max Webers \“Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus\“ zu
erinnern.
Es ist gut, dass Menschen, die verstehen, dass die aktuelle Wirtschaft eine
Wirtschaft des Todes ist auch bereit sind, diese Ideen in das Volk zu tragen. Es
werden immer mehr – auch im Westen. Auf der anderen Seite kann ich deutlich
bei jungen Leuten, die regelmäßig die Gehirnwäsche im System der
ökonomischen Bildung durchmachen, sehen, dass sie sich einfach in einen
«Homo Ökonomikus verwandeln».
KR: Ich erinnere mich an Ihre Rede am Runden Tisch, der dem
‚orthodoxen Sozialismus‘ gewidmet war – Sie haben damals diese Richtung
kritisiert. Sie haben die Formulierung verwendet: «Ein Christ gibt
freiwillig seine eigene, und ein Sozialist nimmt die Kraft eines anderen. »
Bedeutet es, dass der orthodoxe Weg eindeutig „ eine Art dritter Weg“ im
Vergleich zum Kapitalismus und Sozialismus ist?
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V. K.: Ja, ich glaube, dass der Kapitalismus und der Sozialismus in der Form, in
der sie uns dienten, zwei Seiten derselben Medaille sind. Ein mir nahestehendes
Modell wird bedingt als ‘’christliche Zivilisation’‘ und seine Wirtschaft
bezeichnet. Man kann natürlich auch andere Definitionen ausdenken, um den
Begriff ‚Ökonomie des Lebens‘ oder ‚Ökonomie der Gnade‘ anzunehmen. Es ist
wirklich so, wir bauen auf Gedanken des ewigen Lebens auf und nicht auf dem
momentanen materiellen Komfort.
KR: In Ihrer Konzeption von der Entwicklung orthodoxen Wirtschaft
sprechen Sie über Wirtschaftsgemeinschaften, die nach christlichen
Grundsätzen arbeiten sollen. Mit der Unterstützung der Kirche und des
Staates (in der letzten Etappe) soll das Netz solcher Gemeinschaften
letztlich das ganze Land … erfassen. Also bezieht sich solches Herangehen
auf kollektives und nicht auf privates Eigentum?
V. K : Alles muss aus dem Menschen kommen. Wenn die Menschen für eine
solche Selbstorganisation bereit sind, dann danke Gott. Wenn alles von oben
gepflanzt ist, sind wir mit dem Ergebnis solcher Transformationen gut vertraut.
Verstaatlichung – Privatisierung – eine neue Verstaatlichung – und so weiter im
Kreis. Nehmen Sie alles weg und teilen‘ – das ist unsere Wirtschaftsgeschichte
für die letzten hundert Jahre. Es gab kein Fundament für unser Haus, nur Sand –
deshalb ist alles zusammengebrochen.
Ein einfaches Beispiel – heute haben wir ein paar große Staatsunternehmen.
Liberalen schreien darüber, dass Russland ein hohes Niveau der Verstaatlichung
der Wirtschaft hat. Aber entschuldigen Sie, das ist eine rein formale rechtliche
Ansatz. Das, was innerhalb dieser quasistaatlichen Hüllen geschaffen wird, ist
die tatsächliche Privatisierung von allem und allen. Und wir möchten uns sehr
gern formell verhalten…
Natürlich, wenn wir uns auf die christlichen Gemeinden Jerusalems des ersten
Jahrhunderts konzentrieren, dann muss zunächst die innere Bereitschaft der
Menschen vorhanden sein. Wie viele Beispiele der Gründung nach dem
Kommando von oben der verschiedenen Bruderschaften und Verbände, die sich
schnell aufgelöst haben…
K R: Die orthodoxe Wirtschaft, so scheint es, sollte in jeder Weise auf der
Ebene der russisch-orthodoxen Kirche entwickelt und gepflegt werden.
Aber aus irgendeinem Grund gibt uns die Hierarchie oftmals umgekehrte
Beispiele …
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V. K. : Es ist schwer für mich zu sagen, wer an der Spitze sitzt, aber mein
Kontakt mit dem Moskauer Patriarchat durch das Projekt \“Globalisierung\“ gibt
an, dass es fast keine Menschen gibt, die all diese Feinheiten zu verstehen. Ich
würde mich sehr gerne irren, wenn dort Menschen mit wirklich orthodoxen
Ansichten vorherrschen.
Wenn wir die Grundlagen der sozialen Konzeption ROC nehmen, sind dort die
ökonomischen Fragen nicht sehr deutlich formuliert. Andererseits, kann und
braucht man nicht viel zu diesem Thema zu schreiben. Es ist bekannt, dass die
Liebe – das Hauptprinzip des Christentums – sich nicht mit allen normativen
Dokumenten sehr gut auseinandersetzt. Ich kann auch meine Frau nicht lieben,
weil man es mir so im Standesamt gesagt hat.
KR: Also Ihr Buch, Ihre orthodoxer Sicht auf die Wirtschaft, das ist eher
ein Empfehlung für ideale menschlichen Beziehungen?
V. K. : Ich setze natürlich fort, mich eigentlich weiterhin mit der modernen
Wirtschaft auseinanderzusetzen , aber ich sehe ganz deutlich, dass die Gründe
ihrer Veränderungen in ihr, in der geistig – moralischen Sphäre liegen. Nur wenn
wir das Höchste moralische Gesetz Gottes erfüllen, und nicht die Verfassung
oder das Gesetzbuch der Erbauer des Kommunismus – dann können wir auf
etwas zählen.
Und die Wirtschaft ist vor allem als deutlicher Indikator, der den Zustand der
Gesellschaften aufzeigt, interessant. Nicht ohne Grund hat St. Nikolai Serbsky
am Anfang des vorigen Jahrhundertes seine Gemeinde daran erinnert, was eine
solche Krise, einschließlich der ökonomischen, eigentlich ist. Dies ist das ‚Urteil
Gottes‘. Wenn wir die ihm zugrunde liegenden Ursachen nicht verstehen, sind
wir bestenfalls in der Lage, die Konsequenzen zu beseitigen, aber in Zukunft
haben wir noch stärkere Prüfungen zu erwarten. Leider führt die geistige
Blindheit der Menschen zu solchen Konsequenzen.
Seit 40 Jahren lese ich fast alle möglichen Bücher aus dem Bereich der
ökonomischen Theorie, einschließlich der liberalen. So dass man sagen kann,
dass ich auf den Haufen gegessen habe und jetzt reinige ich den Körper. Nun,
auf der anderen Seite kam ich zu einer Schlussfolgerung analog zum Denker
Vladimir Solovjev, die Wirtschaft – das ist eine künstlich erfundene
Wissenschaft. Aber ich fürchte, es ist zu spät für mich um auf Hausverwaltung
umzuschulen.
Das Gespräch wurde von Ivan Vaganov geführt
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http://kolokolrussia.ru/ideologiya/valentin-katasonov-nastoyaschaya-ekonomika–eto-bojiyzakon-
lubvi-ispravedlivosti?
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WACHT auf und SCHÜTZT EUCH !!

SCHÜTZT EUCH vor derartigem UNGEIST,das wird erst noch bitterer !!

SCHÜTZT EUCH !!

“Der letzte Meter gehört dem INDIVIDUUM ! ”

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BABS-I = Biophysical Anti-Brain Manipulation

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Für die,die mit gesundem VERSTAND diese kommende Zeit überleben wollen, sollte das

BABS-I-Komplexsystem

zur PFLICHT gehören  !!

LG, der Schöpfung verpflichtet, “ET”

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