VOLKSGESCHICHTE : Eine zurechtrückende Betrachtung der Funktionäre der UdSSR zur DDR,ein Verrat am Volke der DDR….!!

FREUNDE,

hier eine Dokumentation über ein Gespräch mit V.Falin,für geschichtsbewusste eine Erleuchtung, für mich ist die Betrachtungsweise weder neu, noch kann ich das Gesagte von Krenz verneinen…es war einfach so und das lässt auch das “ IMSTICHLASSEN “ von DDR Verantwortlichen in eben diesem Licht erscheinen, die Auslieferung an das BRD-JUSTIZ-RECHTSSYSTEM war ein Verrat, den ich persönlich miterlebte und den ich für schäbig und verantwortungslos halte…!! So genau ist zu erklären, dass beim Zusammenbruch der UdSSR sich Strukturen herausbildeten, die Russland an den Rand der Zerstörung gebracht haben,auch muss man daran denken, dass Verantwortliche in der UdSSR sich genauso wie ihre Kumpane in der DDR verhielten, die während der “ Feindlichen Übernahme durch die BRiD “ in Kumpanei und kriminellen Handlungen die DDR verkauften und sich danach mit des Machern & Schacherern der TREUHAND,des Verfassungsschutzes & BND und natürlich der US-DIENSTE uns, die ehemaligen Bürger der DDR und Eigentümer des Volksvermögens demütigten und verraten haben…die Liste wäre lang…!!

Krenz hat ausgesprochen, was real geschah und ich kann das aus der DDR Generalität und der Akademie der Wissenschaften nur noch voll unterstreichen…die Ergebnisse so argen Fehlverhaltens haben wir heute vor uns und der Bundesbürger staunt nur, dass er derartiges NIE bewusst wahrgenommen hat………!!

Konnte und sollte er ja auch nicht…siehe heutige,reale Verhältnisse…es war nur der TOTALEN DESINFORMATION geschuldet,worauf dann noch die TOTALE LETHARGISIERUNG  durch HAARP,SMART und DIGITALISIERUNG folgte,die REALITÄT ist so grausam, dass kaum noch jemand in der Lage ist, die unverunglimpfte WAHRHEIT zu erfassen,dazu auch einer der vorherigen Artikel und die “ Einladung PUTINs an die JUDEN EUROPAS „…   lest und hinterfragt, jedenfalls die, die noch über Geschichtsbewusstsein verfügen,nichts beschönigen aber korrekt aus-und ansprechend…!!!

https://de.wikipedia.org/wiki/Walentin_Michailowitsch_Falinhttps://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a6/Ahnentafel_mit_Valentin_Falin.jpg/220px-Ahnentafel_mit_Valentin_Falin.jpg

 
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Eberhard Aurich
Interview mit Valentin Falin
im Ulbricht-Band
Der Herausgeber eines Bandes zum 120. Geburtstag Wa
lter Ulbrichts, Egon Krenz, hielt es für
wichtig, den angeblich profunden Experten deutsch-s
owjetischer Beziehungen, Valentin Falin, einige
Fragen zu Eckpunkten der Geschichte in den Beziehun
gen zwischen dem Osten Deutschland (DDR)
und der Sowjetunion zu stellen.
Das Beste an dem Interview sind dabei die sehr konk
reten Fragen von Egon Krenz. Die Antworten von
Falin sind allerdings nichtssagend und historisch k
aum erhellend, jedoch im Ductus imperial
anmaßend und manchmal gar unverschämt und gegenüber
dem Fragesteller nahezu beleidigend.
Falins arroganter Antwortgestus hat leider auch etw
as Gutes. Er reißt den letzten Schleier von der
uns jahrzehntelang oktroyierten Lesart sowjetischer
DDR-Politik. Er bleibt der üblichen Linie vieler
sowjetischer Funktionäre treu, wenig Konkretes in m
ystisches Geschwafel einzubetten und so eher
den Leser im Unklaren zu lassen (oder gar zu verwir
ren), was Sinn und Zweck einzelner politischer
Entscheidungen war.
Falins Diktion befördert die Annahme, dass er sich
als führender Diplomat der Großmacht UdSSR
präsentieren will. Seine Antworten verfestigen den
Eindruck, dass es der sowjetischen Großmacht
bei all ihren deutschlandpolitischen Maßnahmen und
Handlungen, besonders vis-a-vis der DDR,
vorrangig um die Wahrung und Durchsetzung ihrer ma
chtpolitischen Interessen ging. Die besonders
an den innenpolitisch determinierten Entscheidungen
von Walter Ulbricht und Nachfolgern geübte
Kritik seitens der sowjetischen Führer, die Falin i
m Interview wiederholt als zweifellos berechtigt
unterstreicht, bestärken diese Annahme.
Die von Egon Krenz in seinen Fragestellungen durch
aus spürbare Kritik an der sowjetischen Politik
gegenüber der DDR weicht Falin aus und/oder versuch
t den Eindruck zu erwecken, dass seitens der
DDR-Führung durch deren taktische Fehler bzw. prin
zipiell andere Auffassungen und Absichten
strategische Ziele sowjetischer Deutschlandpolitik
gefährdet worden seien.
Falin zeichnet ein Bild der scheinbaren Kontinuität
der sowjetischen Deutschlandpolitik, die
letztendlich mit der Wiedervereinigung bzw. dem Bei
tritt der DDR in die BRD im Sinne der
Großmacht UdSSR aufging.
Er kritisiert dabei lediglich die dabei nicht erfül
lten Ziele der Sowjetunion und den von seinem
Intimfeind Gorbatschow realisierten Preis für den
Deal mit den anderen Großmächten und der BRD.
Über das den ehemaligen Verbündeten in der DDR aufg
ebürdete Schicksal verliert er in diesem
Zusammenhang kein Wort.
Dieses „Verständnis“ entspricht weitgehend dem früh
eren Umgang sowjetischer Funktionäre mit
DDR-Funktionären, egal, ob sie im Staat, in der Par
tei oder in Massenorganisationen Verantwortung
trugen. DDR-Funktionäre wurden wie Marionetten im i
mperialen Machtspiel behandelt und
keineswegs als ernsthafte Gesprächspartner akzeptie
rt. Die von uns erklärte ehrlich gemeinte
 
2
Freundschaft zur Sowjetunion wurde bis zum Verrat u
nserer Interessen missbraucht. Es tut deshalb
schon allein die Frage weh, weshalb die Sowjets di
e deutschen Kommunisten eigentlich schon seit
Lenin so behandelt haben.
Krenz, der sich mit seinen Fragen ehrlich um ein ge
wisses Maß an historischer Aufklärung bemüht,
wird von Falin wie ein kleiner Schuljunge düpiert u
nd belehrt bzw. Falin antwortet, als ob es Krenz i
n
diesem Dialog gar nicht gibt.
Falin bestätigt mit diesem Interview mir meinen frü
heren Verdacht, dass er zu jenen gehört, die
schwafeln und schwätzen, konkretes Wissen vortäusch
en und demagogisch dieses missbrauchen,
sich unheimlich wichtig nehmen, aber eben auch nur
Adepten im von Stalin geprägten System waren.
Zu einigen einzelnen Aussagen:
1.
Das Interview ist überschrieben mit „Ulbricht wusst
e, ein Leben auf Kredit kommt teuer zu
stehen“ – Dazu gibt es im Interview selbst keinen B
ezug.
2.
Falin schreibt, dass er im August 1950 als Mitglied
der sowjetischen Kontrollkommission
Walter Ulbricht, Otto Grotewohl, Willy Stoph und Er
ich Honecker vorgestellt wurde. Das
klingt schon etwas mysteriös: Ulbricht und Grotewoh
l waren klar, aber warum Stoph und
Honecker, wer waren denn damals die beiden? Honecke
r war FDJ-Vorsitzender, weiter
nichts! Falin berichtet, dass er viele Gespräche mi
t Stoph hatte, wieso mit ihm. War Stoph ein
Agent der Sowjetunion? Absurd die Aussage Falins: „
Mir schien, dass Walter Ulbricht am
Ruder der Republik steht …
“ – na wer denn sonst, Ulbricht war da Generalsekre
tär der SED
und 1. stellv. Ministerpräsident. Wilhelm Pieck war
doch wohl da schon nicht mehr aktiv im
politischen Geschäft. Hat Falin übersehen, dass Ulb
richt in Moskau jahrelang das ZK der KPD
leitete, hat er vergessen, dass Ulbricht bereits im
April 1945 in Deutschland ankam, um den
Übergang nach der deutschen Kapitulation vorzuberei
ten, hat er überhört, was Krenz fragt,
dass Ulbricht mit einem von Stalin bestätigten KPD-
Aufruf nach Deutschland kam?
3.
Falin unterstellt, dass Stalin der Meinung gewesen
sei, dass die Vereinigung von KPD und SPD
überstürzt gewesen sei. Das lese ich zum ersten Mal
. Weiß Falin nicht, welchen Einfluss
sowjetische Politoffiziere 1945/46 auf diese Entwic
klung genommen haben. Und
ausgerechnet Stalin soll nach seiner Meinung die Ei
nsicht gewonnen haben, dass der
Dogmatismus der 20er und 30er Jahre der Sowjetunion
und der kommunistischen
Weltbewegung, der Idee des Sozialismus „nicht wiede
r gutzumachenden Schaden“ zugefügt
habe. Deshalb habe er auch die Komintern aufgelöst.
Sind wir alle blöd gewesen? Wer hat
denn Thälmann die Sozialfaschismus-These aufgeschwa
tzt, die Kommunisten und
Sozialdemokraten in einen Bruderkampf stürzten, wer
hat denn in Spanien die rote Fahne
geschwenkt und die Waffen geliefert, um dann – als
klar war, dass es schief gehen wird – die
internationalen Brigaden und die spanische Volksfro
nt im Stich zu lassen und nicht wenige
Kämpfer gar ermordete. Natürlich war das Dilemma de
r Sowjetunion groß: Ein größerer Krieg
stand bevor, man suchte unter den Westmächten Verbü
ndete, da durften nicht national
gesinnte Kommunisten zu sehr um die Rechte der Unte
rdrückten gegen die westlichen
Imperialisten fechten. Ein Sündenbock musste her, d
ie Komintern! Wollte man sich bei den
Westmächten, erklärten Feinden der Sowjetunion, and
ienen auf Kosten der Kommunisten in
diesen Ländern? Falin meint, Stalin habe damit Weic
hen für die Architektur der künftigen
 
3
Weltordnung gestellt. Welche soll das denn gewesen
sein? Ein Bündnis imperialer Mächte?
Zu vermuten ist eher, dass er damit den Trotzkismus
endgültig erledigen wollte, der die
Revolution in alle Länder exportieren wollte. Hat S
talin damit gemeint, dass es außer der
Sowjetunion kein anderes Land mehr geben sollte, da
ss sich hin zum Sozialismus entwickeln
durfte? Wollte er nur friedliche Koexistenz zwisch
en den Staaten? Dem hätte das Programm
der KPD – antifaschistische Ordnung, aber kein Sozi
alismus – doch entsprochen! Warum kam
dann Ulbricht aber doch auf die Idee, Ackermann zu
beauftragen, einen eigenen deutschen
Weg zum Sozialismus auszuarbeiten – duldete das Sta
lin oder war das gegen ihn gerichtet?
Wieso wurde im März 1945 darüber philosophiert, ob
eine gespaltenes Deutschland ein
prosowjetisches Regime enthalten könnte, wer hatte
denn die Absicht, den Sozialismus nach
Deutschland zu exportieren, die deutschen Kommunist
en oder Funktionäre der Siegermacht?
Wie viele von den deutschen Kommunisten lebten denn
noch, die meisten hatte Hitler und
Stalin ja umbringen lassen!! Gegen wen ist also die
Polemik gegen „prosowjetische
Vorposten“ gerichtet?
4.
Falin lobt gar, dass sich die Beziehungen zu Finnla
nd, Österreich, der Tschechoslowakei,
Rumäniens und Ungarns unter bürgerlich-liberaler Fü
hrung positiv entwickelten. Wer hat
denn dann die Umstürze in der Tschechoslowakei (Got
twald), Rumänien und Ungarn
organisiert. Waren das antisowjetische nationale Ko
mmunisten dort? Wer hat diesen
Ländern verboten, Gelder aus dem Marshall-Plan zu e
mpfangen? Wer hat die SED 1948 zu
einer Partei neuen Typs gezwungen, waren das die de
utschen Kommunisten im Widerspruch
zur Absicht Stalins? Das ist doch alles absurd!
5.
Unfassbar ist es gar, wenn Falin Slansky, die Nachf
olger Dimitroffs, Gomulka, und solche SED-
Funktionäre wie Merker und Lauter, Herrnstadt und Z
aisser nun als Opfer des
amerikanischen Geheimdienstes deklariert. Den fatal
en Umgang mit osteuropäischen
Kommunisten und bürgerlichen Politikern nach 1945
durch die Sowjetunion der Operation
„Spaltung“ der CIA zu überantworten, erscheint doch
schon sehr dreist. Gerade noch hatte er
behauptet, dass Stalin angeblich keine Einmischung
mehr in die inneren Angelegenheiten der
Parteien wollte, wieso verkomplizierten sich dann
die Beziehungen der UdSSR zu
Jugoslawien? Wer hat hier wen ausgegrenzt? Wer hat
Jahre später die Beziehungen zur VR
China eingefroren, Albanien isoliert? Wieso mussten
Pieck, Grotewohl und Ulbricht in
Moskau antanzen, um sich einen „Neuen Kurs“ diktier
en zu lassen? Wieso musste später
Honecker in Moskau nachfragen, ob er Ulbricht ablös
en darf? Selbst Egon Krenz schickte
noch geheim einen Emissär zu Gorbatschow, als er Hon
ecker stürzen wollte. Das soll
Souveränität gewesen sein, die Stalin eingeleitet h
abe?
6.
Falins Eloge auf den unbequemen Ulbricht wirkt in d
iesem Zusammenhang eher makaber.
Hat sich Ulbricht dem sowjetischen Machtstreben als
o erfolgreich widersetzt und wird heute
von Falin dafür gelobt?
7.
Falin wird gefragt, warum die deutschen Genossen an
gehalten wurden, den „besonderen
deutschen Weg zum Sozialismus“ zu verlassen. Bislan
g habe ich das immer nur als Frage
danach verstanden, warum sie gezwungen wurden, den
sowjetischen Weg zum Sozialismus
zu gehen? Waren wir irre?
Was antwortet Falin? Er antwortet mystisch: „Das Zu
rückverfolgen der Evolution von
 
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Parteien und Staaten gewinnt nicht, wenn bewusst od
er unbewusst, Zeit und Raum
zerschnitten, Realitäten wählerisch sortiert werden
.“ Er argumentiert mit dem angeblichen
Angriffsplan der Briten zum 01.07.1945 und weiß doc
h genau, dass dies politische Spinnerei
einiger britischer Generäle war, die in den USA kei
ne Chance hatte. Er argumentiert mit der
Atombombe, die Deutschland gespalten habe. Stalin h
abe in dieser Zeit die Einheit
Deutschlands verfochten, sei für gesamtdeutsche Wah
len, für den Abschluss eines
Friedensvertrages etc. gewesen. Das mag ja stimmen,
aber Falin unterschlägt die
sowjetischen Bedingungen. Denn in seiner kontrollie
rten Zone waren ja Tatsachen
geschaffen worden, die die Westmächte niemals akzep
tieren konnten: Bodenreform,
Verstaatlichungen der Industrie, Uranabbau hatte be
gonnen, politische Maßregelungen
(Einsperren von Sozialdemokraten) etc. Wenn ich ihn
richtig verstehe, wollte Stalin keine
sozialistische Entwicklung in der DDR, wer wollte s
ie denn dann, wer gründete die DDR als
Antwort auf die Gründung der BRD? War die sozialist
ische Entwicklung in der DDR die
Peitsche in der Hand Stalins, mit der man nur dem W
esten drohen wollte? Waren wir nur
Geiseln der Sowjets? Marionetten im Machtpoker? Wah
rscheinlich!
Falin mystisch dazu: Stalin „gab zu verstehen, dass
Moskau nicht widersprechen würde,
wenn sich die Mehrheit für eine Ordnung in der Art
der Weimarer Republik aussprechen
würde. In dieser Position Moskaus kann man natürlic
h ein Abdriften von der Orientierung auf
einen ,besonderen deutschen Weg zum Sozialismus‘ se
hen. Wenn man es wünscht, ist es
nicht schwer, die Staatspolitik mit dem Leitstern d
er Ideologie zu identifizieren, indem das
Gegebene in Klammern gesetzt wird. Die Politik war
und bleibt die Kunst der Aufstellung der
Prioritäten.“ Also falsch gefragt, Herr Krenz, es g
ab andere Prioritäten, nur mit den
deutschen Genossen musste man sie ja nicht besprech
en. Die durften auf einer
Parteikonferenz laut den Aufbau des Sozialismus ver
künden und den Westen reizen, sich den
Unmut ihrer Bürger zuziehen, sowjetische Panzer als
Glücksfall der Politik und ihrer Rettung
ansehen und künftig nur noch traumatisiert souverän
e Politik machen. Warum fällt es Herrn
Falin so schwer, einzugestehen, dass die gesamte Na
chkriegspolitik der Sowjetunion ein
einziges Desaster war, an der er auch persönlich be
teiligt war. Die Quittung bekam sie erst
Anfang der 1990er Jahre als sie wie ein geprügelter
Hund aus Mitteleuropa sich für immer
verabschieden musste und der Sozialismus als System
endgültig zusammengebrochen war.
Falin bleibt die Antwort auf die klar gestellte Fr
age einfach schuldig.
8.
Die Zerstörung Dresdens galt den Russen, muss man a
nnehmen. Falins Einlassungen zu
seinen Vorstellungen und Aufträgen in der SKK sind
eklektisch, er äußert sich nach der Suche
des Warum dieses schrecklichen Krieges überraschend
nicht zur Verantwortung des
deutschen Faschismus.
9.
Falin meint, seinen Interviewpartner hinsichtlich d
er deutschen Kriegsgefangenen belehren
zu müssen. Es war doch keine Frage, dass mit ihrer
Gefangenschaft eine Schuld gesühnt
werden sollte. Krenz hatte dies als Staaträson der
DDR bezeichnet. Obwohl die Gefangenen
in der Sowjetunion wohl nach internationalem Recht
für Kriegsgefangene behandelt wurden,
argumentiert Falin, als ob der einzelne rechtstaatl
ich wegen begangener Verbrechen
verurteilt worden sei. Als Interviewer würde ich es
als Beleidigung ansehen, dass ihm Falin
die Opfer Weißrusslands nochmals vorzählt (warum ei
gentlich nur diese?). Weiß Falin
eigentlich, wen er da vor sich hat? Es ist aber doc
h Willkür, wenn 1949 die Dauer der Strafe
für Leute aus der sowjetischen Zone anders als für
jene aus den Westzonen bemessen wurde
 
5
(was war denn das überhaupt für ein Kriterium?). Mi
t dieser Behandlung hat doch Adenauer
erst das Futter erhalten, die Kriegsgefangenen-Frag
e als politische Munition zu verwenden.
Ich denke, Stalin wollte ein einheitliches Deutschl
and? Warum sortierte er dann die
Gefangenen nach Ost und West?
10.
Zur Veranstaltung in Luckenwalde 1950: Im Wust des
Geschwafels wird deutlich, dass die
Sowjetunion offensichtlich nicht einverstanden war
mit der Forderung der SED, das
Adenauer-Regime in der BRD wegen der Remilitarisier
ung der BRD zu stürzen. Was ist an
einer solchen Forderung so schlimm? Die Alternative
wäre ja eine sozialdemokratische
Regierung gewesen. Warum war die Sowjetunion dagege
n? In diesem Zusammenhang
erhebt sich die Frage, ob es überhaupt ein gemeinsa
mes Konzept in der Deutschlandfrage
zwischen der Sowjetunion und der DDR gab? Wahrschei
nlich nicht damals, wahrscheinlich
nie, wie man später daran sehen konnte, dass Honeck
er nicht zulassen wollte, eine
sozialdemokratische BRD-Regierung des Revanchismus
durch die SU verdächtigen zu lassen.
11.
Die Zahlenangaben bei den Reparationen scheinen hie
r im Text nicht korrekt zu sein. Wieso
Falin unterschlägt, dass es in Potsdam keine defini
tive Position zu den Reparationen gab,
bleibt sein Geheimnis. Fakt ist, dass die Sowjetuni
on sich ihre aus der DDR rigoros nahm und
damit ihren eigenen Verbündeten auf Jahre hinaus sc
hwächte, währenddessen die Amis mit
dem Marshallplan dem Westen Deutschlands auf die Be
ine halfen. Wieso es eigentlich Falin
persönlich gelungen sein soll, die Preise für Uran
an den Weltpreisen zu orientieren, bleibt im
Dunkeln. Wer war denn Falin damals? Und wurde das U
ran überhaupt der DDR bezahlt? Es
wurde damals ja auch nicht in Thüringen, sondern in
Sachsen gefördert.
12.
Falin bringt kein erhellendes Licht in die Deutschl
andnoten der UdSSR. Es bleibt einzig: Die
DDR hatte davon offensichtlich keine Ahnung und war
nicht einbezogen! Da war die DDR
aber schon ein (fast) souveräner Staat! Das war sie
wahrscheinlich jedoch in den Augen der
Sowjetunion eigentlich nie. Und so haben sich deren
Führer 1989/1990 tatsächlich auch
verhalten. Wenn Gorbatschow auf die Frage Kohls, wa
s mit der politischen Klasse der DDR
geschehen soll, geantwortet haben soll, macht, was
ihr für richtig haltet, dann bedarf das
keines weiteren Kommentars. Zur jahrelangen politis
chen Gängelei kamen dann noch der
Verrat und die Auslieferung der Gegängelten an den
angeblichen gemeinsamen Feind.
13.
Zu den Beschlüssen der II. Parteikonferenz über den
Aufbau des Sozialismus in der DDR
schweigt im Grunde Falin. Die Zustimmung der UdSSR
bezieht sich offensichtlich wieder nur
auf die „Peitschenfunktion“ der sozialen Spaltung i
n Deutschland. Ansonsten ist aus seiner
Antwort nicht zu erkennen, dass die SU diese Entwic
klung unterstützt haben könnte. Wer in
der sowjetischen Führung war es dann, der einen sol
chen Schritt der SED 1952 erlaubte? Und
warum? Wieder will es niemand gewesen sein im Macht
poker?
14.
Deshalb war es auch möglich, der SED im Zusammenhan
g mit dem 17.06.1953 eine
fehlerhafte Linie vorzuwerfen. Nach den anderen Aus
sagen Falin war doch eigentlich die Idee
Berijas konsequent, die DDR gegen einen hohen Preis
zu verkaufen. Auch wollte man sich
wohl Ulbrichts entledigen (warum schreibt er das nu
r so verklausuliert?) Warum setzte man
dann aber Panzer ein? Welche Schlussfolgerungen der
SED-Führung im Hinblick auf die
nationale Einheit hätte Falin denn von ihr erwartet
? Offensichtlich ein Konzept der
 
6
Kapitulation vor dem Westen? Oder? Und was wäre dan
n gewesen? Wären die
Sowjettruppen einfach aus Deutschland abgezogen?
15.
Deutlich wird jedoch gerade hier auch, dass es ansc
heinend immer widersprüchliche
Auffassungen in der KPdSU und der UdSSR hinsichtlic
h der konkreten Deutschlandpolitik und
des Umgangs mit der DDR gegeben haben muss. Seit
1985 schien sich die DDR-ablehnende
Fraktion unter Gorbatschow und Schewardnadse durchz
usetzen. Als dann auch noch der KGB
zustimmte, war das Schicksal der DDR endgültig ents
chieden. Da die Honecker- Führung
nicht bereit schien, das Konzept des Neuen Denkens
und der Perestroika bedingungslos
mitzutragen, sich einfach nur dieser neuen machtpol
itischen Doktrin der Sowjetunion zur
Durchsetzung ihrer Interessen und Ziele unterzuordn
en, stattdessen auch noch eigene
Intentionen ggü. der BRD offenbarte, ist man versu
cht anzunehmen, dass das endgültige
Fallenlassen der DDR und seiner politischen Klasse
in den Augen der Großmacht lediglich als
konsequent erscheint. Zu warten auf Veränderungen i
n der DDR ging ja auch nicht mehr, da
die Sowjetunion sich schon selbst verschlissen hatt
e. Ideologie war dort schon längst von
politischem Pragmatismus – wie Falin im Interview
offenbart – abgelöst worden. Es war
lediglich nicht ausreichend bemerkt und den fassade
nhaften Getöns der sowjetischen Führer
zu lange noch geglaubt worden. Das Traurige ist, da
ss die DDR zu keinem Zeitpunkt mehr
eine Chance gehabt hat. Und das lässt Falin auch me
hr als durchblicken.
Es gibt Historiker, die behaupten, dass Honecker be
i seinem BRD-Besuch 1987 ein Konzept
für eine deutsche Konföderation in der Tasche gehab
t habe. Wahrscheinlich stimmt das
nicht, aber angesichts des Verhaltens der Sowjetuni
on seit 1945 bis 1990 gegenüber ihrem
„ungeliebten Kind“ wäre das damals wohl ein geniale
r politischer Schachzug gewesen, der
die SED wahrscheinlich zerrissen hätte, aber die DD
R aus ihrer Sowjethörigkeit ein- für
allemal befreit hätte, sie zwar unter die Fuchtel d
er BRD gebracht hätte, aber vielleicht zu
faireren Bedingungen als dann 1990.
16.
Auch beim Mauerbau umgeht Falin jegliche konkrete A
ussage, wer diesen letztlich zu
verantworten hatte. Einerseits wirft er Chruschtsch
ow vor, die Massenflucht provoziert zu
haben (was wohl nur bedingt stimmt). Die Mauer war
seiner Meinung nach das
kleinstmögliche Übel, ein Ersatz für andere Lösunge
n. Liest man genau, hatte hier die DDR
zwar die Konsequenzen zu tragen, aber war doch nur
wieder eine Schachfigur. Den Bau der
Mauer ordnet Falin letztlich als eine wie eine Baga
telle wirkende Maßnahme zur taktischen
Sicherung der Interessen der Sowjetunion ein. Die V
erantwortung und den politischen
Aufwand berührt er verbal nicht. Was die Errichtun
g der Mauer für die Innen- und
Außenpolitik der DDR – bei aller wirtschaftlichen N
otwendigkeit – bedeutet hat, ignoriert
Falin.
17.
So ähnlich geht er auch mit der sowjetischen Rakete
nstationierung auf Kuba um, er erwähnt
sie gar nicht. Die Welt stand aber vor einem Weltkr
ieg. In der NVA war bereits Alarm
ausgelöst worden. Die Sowjetunion musste schließlic
h klein beigeben. Der Preis: Kuba gibt es
heute noch, das ist doch wenigstens etwas.
18.
Für Falin scheint das Nachkriegseuropa ohne DDR du
rchaus denkbar. „Soziale Neuerungen“
– was er damit auch immer meint – haben und werden
die Großmacht Russland nicht
untergraben. Es geht nicht um eine sozialistische o
der was auch immer
 
7
Gesellschaftsordnung, es geht lediglich um Russland
. Das ist die Botschaft Falins, die einen
zwingt, zumindest die Geschichte seit 1945 neu zu ü
berdenken.
Alles in allem tragen die Antworten Falins keineswe
gs zur Erhellung historischer Zusammenhänge
bei. Sie sind eigentlich eine Demütigung und Beleid
igung all jener, die auf dem Gebiet der DDR seit
1945 für eine Alternative zum Kapitalismus eintrate
n, sich für den Sozialismus in der DDR und die
Freundschaft zur Sowjetunion eingesetzt haben. Die
Geschichte der Beziehungen zwischen der
UdSSR und der DDR, zwischen der KPdSU und der SED i
st offensichtlich eine Geschichte des
Misstrauens und des strategischen Verrates. Der Sow
jetunion, der KPdSU, Stalin, Chruschtschow,
Breshnew, Gorbatschow und Falin waren die Interesse
n der Deutschen in der DDR wohl völlig egal,
sie waren in ihrem imperialen Streben nur eine Marg
inalie. Offenheit und Ehrlichkeit unter
Kommunisten hat es offensichtlich zwischen beiden S
taaten und Parteien nie gegeben.
Nur wegen dieser Erkenntnis sollte man dieses eigen
tlich liederliche Interview drucken. Ansonsten ist
es schade um das Papier.
Das Interview sollte allerdings aus einem anderen G
rund unbedingt gedruckt werden, demaskiert es
doch zumindest die herablassende Haltung führender
Politiker der Sowjetunion, vor allem seit 1985
gegenüber der DDR. Es zeigt nachdrücklich, dass die
UdSSR und die KPdSU, wann immer sie wollten,
auch über den Kopf der DDR hinweg, innenpolitisch u
nd außenpolitisch für den sozialistischen
deutschen Staat durchaus maßgeblich relevante Entsc
heidungen getroffen haben. Was das für die
Souveränität der DDR bedeutet haben muss, kann kaum
im Nachhinein noch festgestellt werden.
Inwieweit jedoch Falins Darlegungen und Diktion rep
räsentativ und zuverlässig für eine umfassende
und durchgängige Einschätzung sowjetischer Deutschl
andpolitik herangezogen werden können,
müsste jedoch weiter untersucht werden. Hier sind e
rhebliche Zweifel angebracht.
Eberhard Aurich
28.05.2013

FREUNDE,

wer das gelesen hat, der weiss,warum ich dies stetige FLEHEN unter Beschimpfungen und VERFOLGUNGEN durchstehe…!!!  “ ET „

WACHT auf und SCHÜTZT EUCH !!

SCHÜTZT EUCH vor derartigem UNGEIST,das wird erst noch bitterer !!

SCHÜTZT EUCH !!

“Der letzte Meter gehört dem INDIVIDUUM ! ”

babs-i_2D

BABS-I = Biophysical Anti-Brain Manipulation

System-Integration

cropped-babs-i_3d_groc39f.png

Für die,die mit gesundem VERSTAND diese kommende Zeit überleben wollen, sollte das

BABS-I-Komplexsystem

zur PFLICHT gehören  !!

LG, der Schöpfung verpflichtet, “ET”

etech-48@gmx.de

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