Kosmische Strahlung ist (auch) extragalaktisch….vielleicht werden wir das sehr zeitnah verstehen…diese Tage kann ein weitreichendes,fundamentales EREIGNIS eintreten….“ EXTRATERRESTISCHER;EXTRAGALAKTISCHER INPUT….“ „ET“

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FREUNDE,welche Kräfte werden gebraucht, um derartige Realitäten zu schaffen und welche PHÄNOMENE sind es, die uns ERDENBÜRGERN, uns allen auf diesem BLAUEN PLANETEN  das Leben brachten, formten und gestalteten ????  Morgen, am 23.09.2017 , beginnt ein neuer Abschnitt   https://orientexpress10.wordpress.com/judischer-kalender-judische-feste-im-jahr-5770/

kosmische Konstellationen werden die Möglichkeit geben können,auf ganz unspektakulare Weise einen ENERGIEPULS  zu empfangen, der unseren ERDBALL  bisher prägte und möglich,wiederum verändern könnte….( Wunsch der Vater des Gedanken ??) es ist schwer erträglich,diese DEKADENZ & VERKOMMENHEIT  weiter zu ertragen,entweder es ändert sich etwas oder wir Menschen gehen extremen Zeiten entgegen, das allein liegt in der Hand des Schöpfers…!!   Sollte uns diese ungeheure SCHÖPFER-ENERGIE  erreichen, gäbe es vielleicht eine CHANCE  für uns armselige Menschen, die weder GOTTES Auftrag, die ERDE und alles darauf zu schützen,zu hegen und zu pflegen oder,wie wir es suggestiv taten ; “ …und macht euch die ERDE untertan…“    Das steht so nicht in GOTTES   BIBEL….!!! Möge es so sein, dass wir diesen GÖTTLICHEN STRAHL erhalten….wir werden sehen….wie gesagt, es ist vor lauter Verkommenheit und Dekadenz nicht mehr zu ertragen….“ET“ 

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Kosmische Strahlung ist (auch) extragalaktisch

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Richtungs-Asymmetrie liefert Hinweise zum noch immer rätselhaften Ursprung

Nicht aus dieser Galaxie: Seit rund 50 Jahren rätseln Astronomen, woher der extrem energiereiche Teil der kosmischen Strahlung stammt. Jetzt gibt es einen ersten Hinweis. Messungen des Pierre Auger Observatoriums in Argentinien belegen, dass diese Extrem-Strahlung asymmetrisch verteilt ist. Sie scheint vornehmlich aus einer bestimmten Richtung des Alls zu kommen – und diese deutet auf einen extragalaktischen Ursprung hin, wie die Forscher im Fachmagazin „Science“ berichten.

Woher kommt der energiereichste Teil der kosmischen Strahlung? Das Pierre Auger Observatorium hat dazu erste Hinweise gefunden.

Woher kommt der energiereichste Teil der kosmischen Strahlung? Das Pierre Auger Observatorium hat dazu erste Hinweise gefunden.

© Pierre Auger Observatory Zoom

Unsere Erde wird ständig von kosmischer Strahlung bombardiert. Doch woher dieser Regen aus energiereichen, geladenen Teilchen kommt, ist bisher erst in Teilen geklärt. So scheinen Partikel mit geringeren Energien von der Sonne, benachbarten Sternen und auch vom Zentrum der Milchstraße auszugehen. Auch bei Supernovae wird solche Strahlung frei.

Rätselhaft aber bleibt bisher, wo die Quelle des energiereichsten Anteils der kosmischen Strahlung liegt. Diese Partikel rasen mit Energie von mehr als acht Exa-Elektronenvolt (EeV) durch den Weltraum – dies ist rund eine Million Mal mehr als die Teilchen im Large Hadron Collider (LHC), dem stärksten Teilchenbeschleuniger der Welt. Denn diese fliegen mit „nur“ rund acht Tera-Elektronenvolt durch den Ring.

Mysteriöser Ursprung

„Die Existenz von kosmischer Strahlung mit solchen ultrahohen Energien ist seit rund 50 Jahren bekannt, aber die Orte und Mechanismen ihrer Produktion sind noch immer ein Mysterium“, erklären die Forscher der Pierre Auger Kollaboration. Einer der Gründe dafür: Diese Extremstrahlung ist selten. Pro Jahr trifft nur ein einziges Teilchen pro Quadratkilometer auf die Erdatmosphäre. Dort kollidiert es mit Gasteilchen und erzeugt einen sich nach unten hin ausbreitenden Schauer von Sekundärteilchen.

Doch es gibt ein weiteres Problem: Sowohl das Magnetfeld unserer Milchstraße als auch interstellare Felder lenken die geladenen Teilchen aus ihrer ursprünglichen Flugbahn. Daher können die Astronomen ihren Ursprung nicht direkt bestimmen. Ermitteln sie aber die Richtungsverteilung von möglichst vielen solcher hochenergetischen Partikel, dann kann dies zumindest verraten, ob die Quellen gleichmäßig im All verteilt sind oder ob die energiereichste komische Strahlung vermehrt aus einer Richtung kommt.

In den mit jeweils zwölf Tonnen Wasser gefüllten Tanks des Observatoriums erzeugt die kosmische Strahlung winzige Lichtblitze.

In den mit jeweils zwölf Tonnen Wasser gefüllten Tanks des Observatoriums erzeugt die kosmische Strahlung winzige Lichtblitze.

Wassertanks und Teleskope

Genau dies ist den Forscher nun mit dem Pierre Auger Observatorium in Argentinien gelungen. Die Anlage besteht aus 1.600 Wassertanks, die über eine Fläche von 3.000 Quadratkilometer verteilt sind. Wenn Sekundärteilchen der kosmischen Strahlung mit den Wassermolekülen kollidieren, erzeugt dies Lichtblitze, die sogenannte Tscherenkow-Strahlung. Aus der Art dieser Blitze lässt sich die Flugbahn und Energie der kosmischen Strahlung rekonstruieren.

Vier Teleskope registrieren zusätzlich die Fluoreszenz, die die Strahlung bei ihrer Passage durch die Erdatmosphäre erzeugt. Dieses schwache Leuchten entsteht, weil die Partikel bei ihren Kollisionen Energie an die Luftteilchen übertragen. Diese setzen diese überschüssige Energie als Licht ab. Durch diese Kombination von Detektoren hat das Auger-Observatorium in den letzten zwölf Jahren rund 30.000 Fälle von kosmischer Extremstrahlung eingefangen – und dadurch den Astronomen erstmals einen Einblick geliefert, woher die energiereichste kosmische Strahlung kommt.

Nicht aus unserer Galaxie

Das überraschende Ergebnis: Während die kosmische Strahlung niedrigerer Energien gleichmäßig aus allen Richtungen kommt, ist dies bei den hochenergetischen Partikeln nicht der Fall. Die Astronomen registrierten in den Richtungsdaten der Extremstrahlung eine leichte, aber signifikante Asymmetrie. Demnach kommen besonders viele Teilchen aus einem Himmelsgebiet, das 90 Grad vom galaktischen Zentrum entfernt liegt und viele Galaxien enthält. Bereits 2014 hatte ein Detektor in den USA eine ähnliche Asymmetrie entdeckt, diese beruhte jedoch auf viel weniger Ereignissen.

Vom Auger-Observaotrium detektierte Spur eines Teilchenschauers der kosmischen Strahlung

Vom Auger-Observaotrium detektierte Spur eines Teilchenschauers der kosmischen Strahlung

Nach Ansicht der Astronomen sprechen die Ergebnisse dafür, dass diese Strahlung nicht aus unserer Milchstraße kommt. „Magnitude und Richtung dieser Anisotropie stützen die Hypothese, dass die energiereichste kosmische Strahlung extragalaktischen Ursprungs ist“, konstatieren die Forscher. Damit ist es ihnen damit gelungen, die Herkunft dieser rätselhaften Extremstrahlung zumindest einzugrenzen.

Quellen noch immer rätselhaft

Allerdings: Was diese hochenergetischen Teilchenströme erzeugt, ist noch immer offen. „Die Partikel, die wir registrieren sind so energiereich, dass sie von extrem gewaltsamen Ereignissen herrühren müssen“, sagt Gregory Snow von der Pierre Auger Kollaboration. Die Astronomen vermuten daher, dass beispielsweise die supermassereichen Schwarzen Löcher im Herzen ferner Galaxien diese kosmische Strahlung produzieren könnten.

„Es gibt Hinweise darauf, dass die sehr aktiven Schwarzen Löcher einiger Galaxien Teilchen auf sehr hohe Energien beschleunigen können“, erklärt Snow. Er und seine Kollegen hoffen, dass eine zurzeit laufende Aufrüstung des Auger-Observatoriums sie bei der Lösung des Herkunftsrätsels weiterbringen wird. Denn das Upgrade soll durch zusätzliche Detektoren und eine verbesserte Auswertungstechnik die Präzision weiter verbessern. (Science, 2017; doi: 10.1126/science.aan4338)

(Science, Michigan Technological University, University of Nebraska-Lincoln, 22.09.2017 – NPO)

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Schwerkraft-Anomalie im Kristall

Symmetriebruch durch extreme Gravitationswirkung erstmals im Labor nachgewiesen

Spannender Durchbruch: Physiker haben erstmals eine schwerkraftbedingte Quanten-Anomalie im Labor erzeugt, die bisher als unmöglich nachzuweisen galt. Denn sie tritt sonst unter der extremen Schwerkraft von Neutronensternen, Schwarzen Löchern oder kurz nach dem Urknall auf. Doch in einem exotischen Kristall gelang es den Forschern, diese axial-gravitationale Quanten-Anomalie nun zu beobachten, wie sie im Fachmagazin „Nature“ berichten.

Das Universum in einem Kristall: Physiker haben in einem Kristall eine Quanten-Anomalie nachgewiesen, die sonst nur unter extremer Schwerkraft auftritt.

Das Universum in einem Kristall: Physiker haben in einem Kristall eine Quanten-Anomalie nachgewiesen, die sonst nur unter extremer Schwerkraft auftritt.

Der gängigen Theorie nach könnte unter extremen Bedingungen im Kosmos eine Quanten-Anomalie auftreten: In den extremen Gravitationsfeldern von Neutronensternen, Schwarzen Löchern oder im Quark-Gluon-Plasma kurz nach dem Urknall wird demnach eine grundlegende Symmetrie durchbrochen. Bei normalerweise spiegelsymmetrischen Paaren Teilchenpaaren soll dadurch eines der Teilchen nun häufiger vorkommen oder mehr Energie und Impuls besitzen als sein Partner.

Auf der Erde nicht messbar?

Allerdings: Weil diese sogenannte axial-gravitationale Quanten-Anomalie nur unter diesen Extrem-Bedingungen vorkommt, hielt man sie bisher für experimentell nicht beweisbar. Denn kein Labor der Welt kann die enorme Schwerkraft in einem Neutronenstern nachbilden. „Diese Anomalie ist so schwer zu messen, dass selbst indirekte Belege schon ein großer Durchbruch sind“, erklärt Koautor Adolfo Grushin von der University of California in Berkeley.

Genau dies könnte ihm und seinen Kollegen nun gelungen sein. Sie haben herausgefunden, dass Temperaturgradienten in exotischen Kristallen den Effekt der starken Schwerkraftfelder imitieren können. „Dies basiert auf Einsteins berühmter Formel E=mc2„, erklärt Erstautor Johannes Gooth vom IBM Forschungszentrum in Zürich. „In der relativistischen Quantenfeldtheorie werden Energie und Massenflüsse das Gleiche.“

Exotische Paare aus Quasiteilchen: Weyl-Fermionen in einem Kristall.

Exotische Paare aus Quasiteilchen: Weyl-Fermionen in einem Kristall.

Quasiteilchen im exotischen Kristall

Für ihr Experiment nutzten die Forscher ein sogenanntes Weyl-Halbmetall – einen Kristall aus Niob und Phosphor, in dem sich unter bestimmten Bedingungen Paare aus Weyl-Fermionen bilden. Diese durch das Verhalten der Elektronen erzeugten Quasiteilchen unterscheiden sich von normalen Elektronen darin, dass sie keine Masse zu besitzen scheinen und immer nur in Paaren mit entgegengesetztem Spin vorkommen.

Das Weyl-Halbmetall setzten die Forscher in einen elektronischen Messschaltkreis ein, legten ein Magnetfeld an und erzeugten dann einen Temperaturgradienten im Kristall. Dieser ahmt nach gängiger Auffassung die Krümmung der Raumzeit nach, die sonst nur unter extremer Schwerkraft auftritt.

Bruch der Paar-Symmetrie

Sobald dies geschah, trat ein Stromfluss auf, der mit ansteigendem Magnetfeld weiter zunahm. Dies dürfte jedoch nicht geschehen, wenn die Symmetrie der Weyl-Fermionen erhalten bliebe. Denn Energie und Impuls der beiden Partner ist gleich, nur ihr Spin unterscheidet sich, wie die Wissenschaftler erklären.

Erklärbar ist dieser Effekt nach Ansicht der Forscher nur durch eine Quanten-Anomalie: Im Kristall müssen sich linksdrehende Teilchen anders verhalten als rechtsdrehende, beispielsweise indem einer der Partner ein wenig mehr Energie oder Impuls bekommt. Dieser Symmetriebruch entspricht damit dem Verhalten, wie es auch für Teilchen unter extremen Gravitationsfeldern vorhergesagt wird, so Gooth und seine Kollegen.

Schwerkraft-Quanten-Anomalie im Diagramm erklärt

Schwerkraft-Quanten-Anomalie im Diagramm erklärt

„Eine unglaublich spannende Entdeckung“

„Diese Beobachtung ist konsistent mit der Präsenz einer axial-gravitationalen Quanten-Anomalie“, konstatieren die Physiker. „Sie liefert damit einen klaren Beweis für ein theoretisches Konzept, das sich bisher jedem experimentellen Nachweis entzogen hat.“ Sollte sich dies bestätigen, hätten die Forscher erstmals bewiesen, dass diese Schwerkraft-Quanten-Anomalie auch auf der Erde in der Festkörperphysik existiert und nachweisbar ist.

„Dies ist eine unglaublich spannende Entdeckung“, sagt Koautor Karl Landsteiner von der Autonomen Universität Madrid. „Die Schlussfolgerung ist klar: Der gleiche Symmetriebruch kann in jedem physikalischen System beobachtet werden, egal ob es vom Beginn des Universums stammt oder sich hier auf der Erde befindet.“

Gooth fügt hinzu: „Der erstmalige experimentelle Nachweis dieser Quanten-Anomalie auf der Erde ist sehr wichtig für unser Verständnis vom Universum. Mit den neuen Erkenntnissen können wir aber auch völlig neuartige Festkörper-Schaltelemente entwickeln, die man vorher nie in Betracht gezogen hätte. Damit bieten sich uns ungeahnte Möglichkeiten, die Grenzen von klassischen elektrischen Schaltern zu umgehen.“ (Nature, 2017; doi: 10.1038/nature23005)

(IBM Research, Nature, Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe, 21.07.2017 – NPO)

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„Stop Ramstein“ – Priester a.D. Drewermann hält Rede gegen Krieg, Imperialismus, Hunger und Elend

FREUNDE, ein ehrwürdiger Mann,der sagt, was er denkt, davon gibt es leider viel zu wenige…wir werden als DEUTSCHE /RESTDEUTSCHE  in wenigen Stunden unsere QUITTUNG , unser ZEUGNIS  erhalten und ich denke, es wird grottenschlecht aussehen, nicht nur VERSETZUNGSGEFAHR , sondern erreichte das KLASSENZIEL NICHT….es gibt dann nur eines : geplantes CHAOS und es wird unsägliches LEID auf uns niedergehen….weil, LEID ist der einzige noch funktionierende LEHRMEISTER ….!!   Anders kann man das nicht darstellen…am RANDE des TODES kommen in allen LEBENSFORMEN  ungeheure WIRKMECHANISMEN  zum TRAGEN….!!   Ich weiss das aus dem mir anvertrauten Wissen heraus und ich hoffe und bete für EUCH und EURE KINDER, dass der Schöpfer mein FLEHEN für Euch erhört…..verdient habt ihr es nicht….die EGOMANIE  hat euch fest im Griff  !!

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„Stop Ramstein“ – Priester a.D. Drewermann hält Rede gegen Krieg, Imperialismus, Hunger und Elend

https://deutsch.rt.com/kurzclips/57629-priester-drewermann-ergreifende-rede-krieg/

"Stop Ramstein" - Priester a.D. Drewermann hält Rede gegen Krieg, Imperialismus, Hunger und Elend

Eugen Drewermann, Friedensaktivist und ehemaliger Priester, hat in Kaiserslautern eine zutiefst aufrüttelnde Rede gehalten – darüber, warum die Welt immer mehr ins Chaos und in den Wahnsinn stürzt und warum die Politik schuld daran ist. Diese hielt er im Rahmen der Kampagne gegen die US-Airbase Ramstein in Deutschland, „Stopp Air Base Ramstein“. In der Rede ging er auch auf die Rolle Deutschlands ein und darauf, was die deutschen Politiker seiner Meinung nach falsch machen und gemacht haben.

„Wir, die Friedensbewegung, sehen den Aufmarsch von einem Krieg in den nächsten. Wir erklären, wie das Ende dieses Desasters sein wird, aber die Politiker scheinen taub zu sein, wenn wir sie hinweisen auf all das, was weder dem Frieden, noch der Versöhnung, noch der Gerechtigkeit, noch dem Zusammenwachsen der Völker dienen kann“, erklärt er. „Es ist nicht möglich, der UNO vier Milliarden Dollar zum Überleben von 20 Millionen Menschen zu geben, aber es ist möglich, dem NATO-Chef zuzustimmen, dass die europäischen Mitglieder ihre Beiträge auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöhen sollen. […] Es ist eine sinnlose Verschwendung.“ Drewermann erklärt, warum seiner Ansicht nach der Hunger und das Elend stetig zunehmen, der Terror wächst und die von der NATO befürchtete „russische Aggression“ sehr weit hergeholt ist. Mit seiner Rede rüttelte er über tausend Zuschauer auf.

 

 

                                          

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DEUTSCHE WISSENSCHAFT ist nicht existent,alles geht sofort über den TEICH….Geistesräuber der makabersten ART….und MERKEL ist direkt beteiligt/involviert…..!! „ET“

FREUNDE;

welch ein HOHN; welch LÜGE,gerade SIE, die “ RAUTENZEIGERIN „, „IM“ Erika, weiss genau aus der AKADEMIE  der WISSNSCHAFTEN , dass    ALLES    WISSEN, was in DEUTSCHLAND ersonnen wurde, sofort in die USA transferiert wurde/wird…d.h., das alle Forschungen,alle Förderobjekte,alle Innovationen für NULL über den Teich gehen und auch alle PATENTE ( von mir allein 6 Grundlagenpatente   !! ) vom CIA/NSA als Raubausführer als US-Eigentum ausgegeben werden und verhöhnend in SCIENCE & NATURE  so veröffentlicht……!!! 

SATANSBRUT der allerschlimmsten Sorte….!! 

ODER : “  Dem DEUTSCHEN VOLKE „…..??    Definitiv NICHT  !!!!!

 

Das deutsche Geheimnis wissenschaftlicher Exzellenz    Pfui TEUFEL  !!!

Im Vorfeld der diesen Monat anstehenden Bundestagswahl beweist Deutschland, dass Weitblick und Stabilität die Forschung vorantreiben können. Eine Außenansicht von „Nature“.

http://www.spektrum.de/news/deutsche-forschungspolitik-gilt-als-vorbildlich/1503135?utm_medium=newsletter&utm_source=sdw-nl&utm_campaign=sdw-nl-daily&utm_content=heute

Bundeskanzlerin Angela Merkel blickt durch ein Mikroskop

© DPA / Jens Meyer
(Ausschnitt)

Fragt man deutsche Forscher dieser Tage nach dem Grund der wieder erstarkten wissenschaftlichen Basis des Landes, werden sie fast zwangsläufig Angela Merkel erwähnen. Die Kanzlerin und mächtigste Frau der Welt besinne sich auch nach all den Jahren auf ihre Wurzeln als ostdeutsche Physikerin zurück, heißt es in deutschen Wissenschaftlerkreisen.

Während eines Jahrzehnts weltweiter finanzieller Turbulenzen hat die Regierung Merkel den jährlichen Wissenschaftsetat in einer stabilen, vorhersehbaren, durch und durch deutschen Art und Weise erhöht. Dies beflügelte nicht nur den Wettbewerb unter den Universitäten, sondern führte auch zu einer verbesserten Zusammenarbeit der Hochschulen mit den speziellen, aus öffentlichen Mitteln finanzierten Forschungseinrichtungen des Landes. Unter der Leitung Merkels konnte Deutschland seine weltweite Führungsposition in Bereichen wie etwa erneuerbare Energien oder Klimaschutz behaupten, und dank der Garantie einer starken Unterstützung der Grundlagenforschung gewann das Land auch auf anderen Gebieten zunehmend an Bedeutung.

Bei der Wahl ihres wissenschaftlichen Domizils entscheiden sich ausländische Forscher inzwischen zunehmend für Deutschland, statt in traditionell attraktivere Forschungsländer wie etwa die Vereinigten Staaten oder das Vereinigte Königreich abzuwandern. Zwar steht das Land in dem Ruf, „sicher, aber sonst ziemlich langweilig“ zu sein, doch genau diese Eigenschaft ist es, die Deutschland bei einem Vergleich mit Äsops Fabel von der Schildkröte und dem Hasen gegenüber den anderen Ländern als die langsame, aber unermüdliche Schildkröte erscheinen lässt, die letztlich das Rennen gegen den vermeintlich schnelleren Hasen gewinnt. Und während sich das Land für die kommende Bundestagswahl am 24. September rüstet, erwarten die meisten Beobachter, dass sich diese Entwicklungen auch in Zukunft so fortsetzen werden.

Die Gründe des deutschen Erfolgs lägen allerdings jenseits von Forschungsbudgets oder einem etwaigen „Merkel-Effekt“, erklärt Wolfgang Schön, Direktor des Max-Planck-Instituts für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen in München und Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG, der wichtigsten Geldgeberin der universitären Forschung in Deutschland. Denn wie die Kanzlerin habe auch das Land tief reichende wissenschaftliche Wurzeln, fügt Schön hinzu.

„Ich wäre hellauf begeistert, wenn sich unsere Entscheidungsträger hier in den USA heutzutage noch einmal Deutschland zum Vorbild nehmen würden“
Kenneth Prewitt

Vor der turbulenten Ära des 20. Jahrhunderts hatte Deutschland, was Wissenschaft und Technologie betraf, eine weltweit führende Stellung inne und etablierte während dieser Zeit Traditionen, an denen viele Länder bis heute festhalten. Zwar ringt das Land noch immer mit den Überbleibseln einer von Männern dominierten Hierarchie und den allgegenwärtigen, unflexiblen Vorschriften, doch die Stärke der deutschen Forschung scheint ungebrochen – insbesondere angesichts eines offenbar zunehmenden weltweiten Desinteresses an der Wissenschaft. „Ich wäre hellauf begeistert, wenn sich unsere Entscheidungsträger für Wissenschaftspolitik und Forschungsfinanzierung hier in den USA heutzutage noch einmal Deutschland zum Vorbild nehmen würden“, gesteht Kenneth Prewitt, Politikwissenschaftler an der Columbia University in New York City, freimütig.

Die Struktur der modernen deutschen Wissenschaft beruht auf Konzepten, die Wilhelm von Humboldt – der preußische Gelehrte, Bildungsreformer und Wegbereiter für Ideen, die auch in unserer Zeit noch weltweit von Bedeutung sind – vor zwei Jahrhunderten entwickelt hatte. So vertrat Humboldt unter anderem die Meinung, dass Universitätsprofessoren sowohl an vorderster Front Forschung betreiben als auch einer Lehrtätigkeit nachgehen sollten. Seine Philosophie einer umfassenden, tief gehenden Bildung und eines akademischen Lebens frei von politischen und religiösen Einflüssen hat sich bis heute tief in die deutsche Seele eingebrannt. „Das humboldtsche System liegt uns sozusagen in den Genen“, meint Thorsten Wilhelmy, Sekretär des Wissenschaftskollegs zu Berlin. „Das ist auch der Grund, warum sich Politiker in schwierigen Zeiten weniger dazu verleiten lassen, Kürzungen bei der Grundlagenforschung vorzunehmen.“

Die Wissenschaft ist frei

Jene Ideale Humboldts hielten dramatischen politischen Umwälzungen stand. Adolf Hitlers Drittes Reich pervertierte die Wissenschaft und führte zur Zerstörung Deutschlands während des Zweiten Weltkriegs. 1949 wurde das Land in Form zweier Staaten neu gegründet, die unter gegensätzlichen politischen Systemen mit dem Wiederaufbau ihrer früheren wissenschaftlichen Stärke begannen. Im Grundgesetz heißt es: “ Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“ Um Zentralisierung und Machtmissbrauch für alle Zeit zu verhindern, wurde ein in hohem Maße föderalistisch organisierter Staat geschaffen, in dem die Verantwortlichkeit für Kultur, Wissenschaft und Bildung bei den jeweiligen Bundesländern lag – eine Bestimmung, die sich sowohl positiv als auch negativ auf die universitäre Entwicklung auswirken sollte.

In der kommunistischen Deutschen Demokratischen Republik zentralisierte man dagegen die Forschung und stellte sie unter strenge staatliche Kontrolle. Die ostdeutschen Wissenschaftler wurden von ihren westlichen Kollegen abgeschottet, und da es mit der Wirtschaft des Landes stetig bergab ging, litt auch die Wissenschaft in der DDR zunehmend unter finanziellem Mangel.

Angela Merkel wuchs in diesem System heran, schloss ihr Studium an der Karl-Marx-Universität in Leipzig 1978 mit einem Diplom in Physik ab und wechselte nachfolgend an das Zentralinstitut für physikalische Chemie in Berlin, eines der renommiertesten Forschungszentren der DDR. Dort lernte sie ihren späteren zweiten Ehemann, den Quantenchemiker Joachim Sauer, kennen und promovierte mit der Abschlussnote „sehr gut“. Doch ihre Begeisterung für Physik erstreckte sich nicht auf die erforderliche politische Bildung; in der DDR erhielt nämlich niemand einen Doktortitel ohne ein entsprechendes Zertifikat, das dem Absolventen ausreichende Kenntnisse in Marxismus-Leninismus bescheinigte. Für ihre schriftliche Arbeit mit dem Titel „Was ist sozialistische Lebensweise?“ erhielt Merkel lediglich die erforderliche Mindestnote.

„Ich komme selbst aus der Grundlagenforschung und habe immer gesagt, dass man dort keine Vorhersagen treffen kann – man muss einfach etwas Platz frei lassen“
Angela Merkel

Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten im Jahr 1990 wurden die ostdeutschen Wissenschaftler hinsichtlich ihrer Fachkompetenz von speziellen Komitees des Westens evaluiert. Viele Forscher verloren daraufhin ihren Arbeitsplatz, doch Sauer wurde ein Wechsel an die Humboldt-Universität zu Berlin zugebilligt. Merkel, die nie zuvor offenkundig politisch agiert hatte, wagte den Sprung in die demokratische Politik und wurde bald darauf Mitglied der CDU. Mit Beharrlichkeit gelangte sie an die Spitze der Partei und wurde 2005 zur ersten deutschen Bundeskanzlerin gewählt. In den Jahren 2009 und 2013 gewann Merkel ebenfalls die Bundestagswahlen und wird aller Voraussicht nach auch in Zukunft Kanzlerin bleiben. Im März äußerte sich Merkel zu diesem Thema: „Ich komme selbst aus der Grundlagenforschung und habe immer gesagt, dass man dort keine Vorhersagen treffen kann – man muss einfach etwas Platz frei lassen.“

Die aus öffentlichen Geldern finanzierte deutsche Forschung ruht auf fünf Säulen: den Universitäten und vier speziellen Forschungsorganisationen, die jeweils einen berühmten deutschen Wissenschaftler zum Namenspatron haben. Die 1948 gegründete Max-Planck-Gesellschaft betreibt heute 81 schwerpunktmäßig auf Grundlagenforschung ausgerichtete Institute, deren Direktoren bei der Auswahl von Forschungsthemen und Mitarbeitern relativ freie Hand gelassen wird und denen zudem umfangreiche Finanzbudgets zur Verfügung gestellt werden. So erhält etwa der Leiter eines biowissenschaftlichen Max-Planck-Instituts allein für die laufenden Forschungsprogramme eine jährliche finanzielle Grundausstattung von zwei Millionen Euro, zuzüglich der Kosten für größere Anschaffungen wie beispielsweise Laborausstattung oder Großgeräte.

Die Fraunhofer-Gesellschaft wurde ein Jahr später ins Leben gerufen und widmet sich ausschließlich der angewandten Forschung. Benannt wurde diese Organisation nach dem bayerischen Physiker Joseph von Fraunhofer (1787-1826), einem Pionier auf dem Gebiet der Präzisionsoptik. Nationale Forschungszentren, die auf langfristige, strategische Forschung nach staatlichen Prioritäten ausgerichtet sind, wurden in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren zusammengefasst, die den Namen des wegweisenden Physiologen und Physikers Hermann von Helmholtz (1821–1894) trägt. Und eine Reihe weiterer wissenschaftlicher Institute und Einrichtungen sind in einer Gesellschaft gebündelt, die sich nach dem Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) benennt.

„Die Übersichtlichkeit des deutschen Wissenschaftssystems kommt der ordnungsliebenden Mentalität der Deutschen sehr entgegen und ist auch für Außenstehende, Politiker eingeschlossen, leichter zu durchschauen“
Ferdi Schüth

Laut einer Vereinbarung aus dem Jahr 1949 beteiligen sich Bund und Länder gemeinsam an der Finanzierung dieser Forschungsorganisationen; die Kosten für die insgesamt etwa 110 landesweiten Universitäten werden jedoch im Allgemeinen ausschließlich von den Bundesländern getragen. Zudem gibt es in Deutschland 230 Fachhochschulen, die die zukünftigen Fachkräfte für die Industrie ausbilden und daher nicht die Möglichkeit zum Erwerb eines Doktorgrads bieten. „Die Übersichtlichkeit und Transparenz dieser Struktur kommt der ordnungsliebenden Mentalität der Deutschen sehr entgegen“, meint Ferdi Schüth, Direktor des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung in Mülheim. „Dadurch wird das System auch für Außenstehende, Politiker eingeschlossen, leichter zu durchschauen.“

Während der Zeit des westdeutschen Wirtschaftswunders konzentrierte man sich in der Bundesrepublik zunehmend auf die Forschungsförderung. Auch wenn die Kosten der Wiedervereinigung eine immense Finanzlast für Deutschland bedeuteten, haben die Politiker doch in den meisten darauf folgenden Jahren die Wissenschaft beständig und massiv unterstützt. Bis 2015 verstärkte die Bundesregierung die finanzielle Förderung aller Forschungsorganisationen sowie der DFG pro Jahr um fünf Prozent. Im Rahmen des derzeitigen zwischen Bund und Ländern geschlossenen Pakts für Forschung und Innovation, der bis zum Jahr 2020 läuft, wurde dieser Zuwachs zwar reduziert, er beläuft sich jedoch immer noch auf beneidenswerte drei Prozent. „Diese Sicherheit in Bezug auf zukünftige Finanzierung macht es uns möglich, unsere Forschungsstrategien wirklich langfristig zu planen“, betont der Chemiker und Präsident der Max-Planck-Gesellschaft Martin Stratmann. „Das ist ein entscheidender Vorteil, den nur wenige andere Länder bieten.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel gratuliert Alexander Gerst
© ESA-Grothues
(Ausschnitt)

 Bild vergrößernAngela Merkel trifft Alexander Gerst

Der Astronaut Alexander Gerst ist Deutschlands Botschafter im All – und erhält daher auch so etwas wie diplomatische Anerkennung. Hier gratuliert ihm Bundeskanzlerin Angela Merkel zu seiner zweiten Mission. Während des Besuchs der Kanzlerin beim DLR am 18. Mai 2016 wurde bekannt gegeben, dass Gerst als Commander nochmals zur ISS fliegen wird.

Langfristige zuverlässige Förderung hält Forscher

Das Vertrauen in jene langfristige Förderung war es letztlich, das die Immunologin und gebürtige US-Amerikanerin Dolores Schendel nach einem zweijährigen Postdoc-Aufenthalt an der Ludwig-Maximilians-Universität München in den späten 1970er Jahren davon abhielt, in die Vereinigten Staaten zurückzukehren. Eigentlich wollte die Wissenschaftlerin nur an der Etablierung eines Mäuselabors im Rahmen eines LMU-Forschungsprogramms zur Knochenmarktransplantation mitwirken. Doch Räumlichkeiten und technische Ausstattung erschienen ihr verlockend, und da ihre Forschung zunehmend anwendungsbezogen wurde und nicht mehr in schöner Regelmäßigkeit eine sensationelle Veröffentlichung nach der anderen lieferte, konnte sich die Forscherin zumindest auf die zugesicherten Finanzmittel vor Ort verlassen.

Später wechselte Schendel an das Helmholtz-Zentrum München, um ihre wissenschaftliche Arbeit in größerem Maßstab zu betreiben. Nach der Übernahme eines von der Immunologin gegründeten Start-up-Unternehmens wurde Schendel Vorstandsvorsitzende und wissenschaftliche Leiterin bei Medigene, einer in München ansässigen Biotechnologiefirma, die sich mit der Entwicklung von Immuntherapien beschäftigt. Heute führt die Wissenschaftlerin klinische Studien zum Test von Impfstoffkandidaten gegen Krebs durch. „Ich bin mir nicht sicher, ob ich all das in den USA erreicht hätte, denn dort ist die Finanzierung im Allgemeinen sehr viel unbeständiger“, räumt die Immunologin ein.

Doch Schendel stellt einen Ausnahmefall dar. Zwar zählt Deutschland im Bereich der Ingenieurwissenschaften unbestritten zur Weltspitze; in der praktischen Anwendung von Erkenntnissen neuerer Forschungsfelder, etwa der Biotechnologie, kann das Land jedoch nur mit wenigen Erfolgsgeschichten aufwarten. Entscheidungsprozesse dauern ihre Zeit, und Veränderungen passieren nur langsam, nicht zuletzt wegen der Vielzahl bürokratischer Ebenen zwischen der Bundesregierung und den Regierungen der Länder. Zudem hat der Missbrauch der Wissenschaft während des Dritten Reichs, darunter auch die Eugenik und Versuche an Menschen, bei den Deutschen ein fundamentales Misstrauen gegenüber jeglicher Form von Genetik sowie einen Hang zu moralischer Entrüstung hinterlassen. Und dies wiederum hat an manchen Fronten zu einer eher schleppenden Entwicklung geführt.

Wenige Erfolgsgeschichten in der praktischen Anwendung

Die Wiedervereinigung im Jahr 1990 zwang Deutschland, einige systembedingte Probleme in Angriff zu nehmen, wie etwa die fehlende institutsübergreifende Zusammenarbeit in der Wissenschaft. Im Folgenden machten sich die Politiker daran, die zahlreichen Hindernisse, die potenziellen Kooperationen im Weg standen, Stück für Stück zu beseitigen. 1999 beschloss die Vorgängerregierung Merkels, eine Koalition aus SPD und den Grünen, die Änderung eines Gesetzes, dem zufolge die Ministerien der Bundesländer ursprünglich für alle universitären Entscheidungen zuständig gewesen waren – von der Zuweisung der Finanzmittel bis zur Berufung von Professoren. Wenig später erlaubte ein Bundesland nach dem anderen seinen Hochschulen, ihre Angelegenheiten künftig selbstständig zu regeln.

Dieselbe Bundesregierung schlug auch eine weitere radikale Veränderung hinsichtlich der Universitäten vor, die traditionsgemäß allesamt als gleichrangig eingestuft worden waren, und lancierte 2005 als eine ihrer letzten Maßnahmen die so genannte Exzellenzinitiative. Dieses mittlerweile fest etablierte Programm sollte die Hochschulen ermuntern, um staatliche Fördergelder zu konkurrieren, indem sie die Spitzenforschung an ihren Fakultäten durch die Einrichtung von Graduiertenschulen und so genannten „Exzellenzclustern“ – umfassenden Kooperationen mit Wissenschaftlern anderer Forschungseinrichtungen – vorantrieben. Universitäten, die in diesen Bereichen ein erfolgreiches Zukunftskonzept vorweisen konnten, erhielten zudem den Titel „Eliteuniversität“, der mit einer zusätzlichen Finanzspritze verbunden war.

Als Merkel im November 2005 Bundeskanzlerin wurde, ernannte sie ihre gleich gesinnte Kollegin und Freundin Annette Schavan zur Ministerin für Bildung und Forschung. Unter deren Leitung durchlief die Exzellenzinitiative eine Reihe von Runden, die eine grundlegende Veränderung der deutschen Universitäten zur Folge hatten. Bis heute hat die Bundesregierung etwa 4,6 Milliarden Euro in das Förderprogramm investiert, und im Verlauf der diversen Runden wurde insgesamt 14 Universitäten der Elitestatus zuerkannt. Jene Hochschulen, denen der Titel bisher verwehrt blieb, verstärken ihre Bemühungen, diesen zu erreichen, unter anderem auch durch Kooperationen innerhalb von Exzellenzclustern, die ihnen neue Finanzierungsmöglichkeiten eröffnen. Die einst isolierten Säulen der deutschen Wissenschaft arbeiten also mittlerweile sehr viel enger zusammen.

Exzellenzinitiative lässt deutsche Unis besser dastehen

Merkel und Schavan traten ebenfalls für den Erlass von Gesetzen ein, die der Bundesregierung eine direkte Unterstützung der universitären Forschung ermöglichten und es den Universitäten zudem erlaubten, hochrangigen Forschern attraktive Gehälter zu zahlen, um diese für ihre Hochschule zu gewinnen beziehungsweise an dieser zu halten (als Beamte verdienen deutsche Akademiker deutlich weniger als Wissenschaftler in anderen Ländern oder in der Industrie). All diese Veränderungen trugen dazu bei, dass sich die deutschen Universitäten im internationalen Vergleich erheblich verbesserten. Während 2005 lediglich neun deutsche Hochschulen in der Rangliste der „Times Higher Education“ Top 200 zu finden waren, sind es heute bereits 22. Und die LMU München, die in den meisten Jahren den Spitzenreiter unter den deutschen Unis darstellte und bislang jede Runde der Exzellenzinitiative gewann, verbesserte sich von Platz 61 im Jahr 2011 auf Platz 30 im Jahr 2017.

Der Physiker Axel Freimuth, seit 2005 Rektor der Universität zu Köln, erklärt, seine Universität sei inzwischen kaum wiederzuerkennen. Unter Freimuths Aufsicht fand nicht nur der durch die Exzellenzinitiative bedingte tief greifende Wandel, sondern auch die Umgestaltung der universitären Lehre statt. Etwa zeitgleich mit seiner Ernennung zum Rektor begann man in Deutschland, sich von dem eigentümlichen System der langen Diplomstudiengänge zu verabschieden und sich den europäischen Standard von Bachelor- und Masterabschlüssen zu eigen zu machen, der Studierende auf effizientere Weise in drei bis fünf Jahren ein Studium absolvieren lässt. Mit der Einführung der universitären Autonomie entwickelte Freimuth zudem ein völlig neues Governance-System für seine Hochschule. „Wir haben gelernt, als Universität strategisch zu handeln. Jetzt herrscht hier eine völlig andere Stimmung“, betont der Universitätsleiter.

Schwachstellen im Cluster

Inzwischen ist Deutschland von einem wahren Forschungscluster-Fieber befallen. Schavan hatte diverse Initiativen ins Leben gerufen, um Forscher der verschiedenen Wissenschaftssäulen zur Zusammenarbeit untereinander und mit der Industrie zu bewegen. Als eines ihrer bemerkenswertesten Projekte gilt die Schaffung eines Netzwerks staatlicher Gesundheitseinrichtungen – der so genannten Gesundheitszentren – unter Schirmherrschaft der Helmholtz-Gemeinschaft, die landesweite Kompetenzen im Gesundheitswesen, etwa im Bereich neurodegenerativer Störungen oder Stoffwechselerkrankungen, institutsübergreifend bündeln sollten.

Auch in Berlin experimentiert man an der Zusammenführung von ausgewählten Bereichen der Gesundheitsforschung. So wurde beispielsweise durch Zusammenlegung von Forschungsbereichen der Charité-Universitätsmedizin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft eine so genannte translationale Forschungseinrichtung, das Berliner Institut für Gesundheitsforschung, gegründet – unter anderem mit dem Ziel, Forschungserkenntnisse schneller in medizinische Diagnostikverfahren und Therapien „übersetzen“ zu können. Das Land Baden-Württemberg investierte zudem Hunderte Millionen Euro in sein Cyber-Valley-Projekt, eine im Dezember 2016 lancierte Bündelung sämtlicher regionaler Forschungsaktivitäten im Bereich künstlicher Intelligenz, die von Großkonzernen wie BMW, Daimler, Porsche, Bosch und Facebook gefördert wird.

„Diese Bildung von Clustern hat wirklich enorme Vorteile“, meint die Heidelberger Neurowissenschaftlerin Hannah Monyer, die an der Ruprecht-Karls-Universität und am Deutschen Krebsforschungszentrum, das ebenfalls der Helmholtz-Gemeinschaft angehört, tätig ist. Auch wenn Wissenschaftler jetzt vielleicht mehr Zeit mit Besprechungen und Organisation verbringen müssten, so Monyer, „ist es doch das Beste, was wir heutzutage tun können“.

Ihr persönlich habe ein im Rahmen der Exzellenzinitiative gegründetes Cluster bereits enormen Arbeitsaufwand erspart, als ihre Forschung sie kurzfristig auf das ihr unbekannte Gebiet der Schmerzmechanismen geführt habe, berichtet die Neurobiologin. Statt sich von Grund auf in dieses Thema einarbeiten zu müssen, ging sie einfach eine reibungslose Zusammenarbeit mit einem nahe gelegenen Labor für Verhaltensforschung ein, deren Mitarbeiter sie mit wertvollen Tipps, Geräten und technischer Unterstützung versorgten.

Ein einziges großes Experiment mit Hoffnung

Die groß angelegten Kooperationen befinden sich allerdings immer noch in einer Testphase. 2014 gab der Biologe und Spezialist für Blutgefäßbildung Holger Gerhardt seine unbefristete Stelle am Francis Crick Institute in London auf und wechselte an das neu gegründete Berliner Institut für Gesundheitsforschung. „Es ist mir schon klar, dass das Ganze ein einziges großes Experiment darstellt“, räumt der Forscher ein, „aber ich habe das Gefühl, hier wirklich etwas Neues aufbauen zu können.“ Jene Verbesserungen, die die Wissenschaftler derzeit genießen, werden jedoch zuweilen auf Grund des kulturellen Verlangens der Deutschen nach administrativer und moralischer Ordnung in Frage gestellt. Nach eigener Auskunft muss Gerhard beispielsweise häufig Partner innerhalb des Clusters daran erinnern, doch bitte keine unnötigen Organisationsstrukturen zu schaffen. Zwar erlaubt das deutsche Gesetz die Primatenforschung, praktisch lässt sie sich allerdings nur unter großen Schwierigkeiten durchführen. Und die Verwendung menschlicher embryonaler Stammzellen ist, abgesehen von einigen wenigen älteren Zelllinien, nach wie vor untersagt – ein Punkt, in dem Merkel unerschütterlich an ihrer ablehnenden Position festhält.

Manchmal fordert die moralische Entrüstung der Deutschen auch ziemlich heftige und rasche Konsequenzen. 2011 beging Merkel einen außergewöhnlich groben Fehler, als sie Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, nachdem dieser des Plagiats an seiner Doktorarbeit überführt worden war, weiterhin ihre Unterstützung zusagte. Die Kanzlerin stellte sich hinter ihren Minister und erklärte, jene Vorwürfe seien für seine derzeitige Tätigkeit nicht von Relevanz, denn er sei ja nicht als wissenschaftlicher Referent beschäftigt. Doch innerhalb von zwei Wochen wurde zu Guttenberg zum Rücktritt gezwungen. Viele prominente deutsche Politiker sind im Besitz eines Doktortitels, und die Affäre löste seinerzeit einen wahren Kreuzzug aus, jede dieser Promotionsarbeiten auf einen potenziellen Plagiatsversuch zu überprüfen. Auch Schavan sah sich Anschuldigungen hinsichtlich ihrer 1980 verfassten Dissertation ausgesetzt. Zwar betrachteten viele Wissenschaftler Schavans Vorgehen nicht als Diebstahl geistigen Eigentums, dennoch musste auch sie im Jahr 2013 von ihrem Ministerposten zurücktreten.

Insgesamt berichten die Zahlen jedoch von einer positiven Entwicklung in der Wissenschaft. Der Anteil ausländischer Akademiker an deutschen Universitäten ist von 9,3 Prozent im Jahr 2005 auf 12,9 Prozent im Jahr 2015 gestiegen, und unter den oberen zehn Prozent der meistzitierten wissenschaftlichen Veröffentlichungen belegt Deutschland zurzeit einen höheren Ranglistenplatz als die USA. Trotz allem besteht in der deutschen Wissenschaft noch immer ein gewisser Nachholbedarf, insbesondere was die universitäre Infrastruktur angeht.

Charmante Schäbigkeit der deutschen Unis

Verglichen mit der makellosen Modernität der nichtuniversitären Forschungsinstitute zeichnen sich die Hochschuleinrichtungen durch eine charmante Schäbigkeit aus. Die stetig steigenden Studentenzahlen, denen der kostenlose Besuch einer Universität gewährt wird, belasten die Finanzhaushalte der Bundesländer derartig, dass für Erhaltung und Reparatur von Hochschulgebäuden einfach die Gelder fehlen. Der bröckelnde Beton in wissenschaftlichen Laboren und Hörsälen, die in den 1960er und 1970er Jahren mit der Erweiterung der Universitäten aus dem Boden schossen, sei beschämend, erklärt Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung in Hannover, der größten privaten Förderin der deutschen Wissenschaft. „Es herrscht der Gegensatz zwischen Glanz und Elend.“

Nur wenige Forscher in Deutschland glauben an eine Rückkehr des Landes in die alleroberste Riege der Wissenschaft. Dies könnte vielleicht an der Sprache liegen, die auf manche abschreckend wirkt, obwohl eigentlich heute in den meisten Forschungslaboren des Landes Englisch gesprochen wird. Die allgegenwärtigen Vorschriften und das obligatorische Ausfüllen von Formularen frustrieren viele. Und, ergänzt Krull, „Deutschland ist immer noch etwas risikoscheu. Radikale, disruptive Innovationen findet man hier eher selten.“

Zudem muss das Land noch hart daran arbeiten, die Repräsentation von Frauen in der Wissenschaft zu verbessern. An Forschungsinstituten stieg der prozentuale Anteil weiblicher Wissenschaftlerinnen in Spitzenpositionen von geradezu jämmerlichen 4,8 Prozent im Jahr 2005 auf immer noch magere 13,7 Prozent im Jahr 2016 an, während sich an den Universitäten der Prozentsatz von Frauen in akademischen Führungspositionen von 10 Prozent im Jahr 2005 auf 17,9 Prozent im Jahr 2014 verbesserte. Diese Zahlen liegen jedoch immer noch weit unter den entsprechenden Durchschnittwerten der Europäischen Union. Und in der Industrie sieht die Situation kaum besser aus: Unter den insgesamt 160 Vorstandmitgliedern der 30 führenden Technologieunternehmen des Landes ist Schendel eine von nur drei Frauen.

PFUI TEUFEL, welche DEMOKRATIE ??? 

Doch im Allgemeinen zeigen sich Wissenschaftler zuversichtlich, dass sich die Dinge auch in Zukunft stetig verbessern werden. Merkels Wahlprogramm verspricht eine dauerhafte Unterstützung von Forschung und Innovation sowie eine Anhebung der jährlichen Steigerung des Forschungsetats auf vier Prozent. Wenn die Kanzlerin nicht gerade auf Reisen ist, geht sie am Ende eines jeden Tages nach Hause in ihre Wohnung nahe der Humboldt-Universität, um den Rest des Abends mit ihrem Ehemann, dem Chemiker, zu verbringen. Schüth ist der Ansicht, Merkels positive Einstellung gegenüber der Forschung läge ganz einfach an ihren Wurzeln. „Sie weiß, was es heißt, eine Wissenschaftlerin zu sein, sie kennt den Wert der Forschung. Und diese persönliche Haltung kommt eben auch in ihren politischen Entscheidungen zum Ausdruck.“

Der Artikel erschien unter dem Titel „The secret to Germany’s scientific excellence“ in „Nature“ 549, S. 18-22, 2017.

© Spektrum.de

 

 

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“ Die OSTSEE ein MEER des KRIEGES “ ?? Schizophrenie bundesdeutschen MILITARISMUS‘ …..wehe uns ….“ET“

Nur noch wenige STUNDEN  und das entmündigte Restvolk bekommt den SPIEGEL  vorgehalten, den SPIEGEL der TOTALVERBLÖÖÖÖDUNG !!!   Eine luziferische ‚ Verpackung ‚ von LÜGE wird es so kaum wieder geben,denn das programmierte CHAOS beginnt dann, es ist nur noch einmal zur BESTÄTIGUNG  dafür,dass die HIRNE  der MASSEN  total mit EMF-Waffen zerschossen sind….

Amphibische Kriegsführung
BERLIN/KIEL
(Eigener Bericht) – Mit einem Großmanöver in der Ostsee bringt sich die Bundeswehr gegen Russland in Stellung. Das Szenario der unter der Bezeichnung „Northern Coasts“ firmierenden Übung erinnert stark an den Konflikt in der Ukraine. Trainiert wird die Entsendung einer EU-Interventionstruppe in ein fiktives Land, dessen Einheit von „Separatisten“ bedroht ist, die ihrerseits von einem „militärisch starken“ Drittstaat unterstützt werden. In der Folge kommt es laut Drehbuch zu „immer intensiveren Konfrontationen“ bis hin zu gegenseitigen „Seeblockaden“. Unter anderem beinhaltet das Manöver die Landung deutscher und niederländischer Marineinfanteristen an einer von feindlichen Streitkräften kontrollierten Küste mit dem Ziel, im Hinterland liegende Ortschaften einzunehmen. Bei „Northern Coasts“ handelt es sich um eine sogenannte Einladungsübung des Generalinspekteurs der Bundeswehr, die nach eigenem Bekunden einen „besonderen Stellenwert“ für die Truppe hat. Dieser resultiere daraus, dass nicht nur „NATO-Partner“, sondern auch die „neutralen Ostseeanrainer“ Schweden und Finnland maßgeblich beteiligt seien, heißt es.
Einladungsübung
Bei der am heutigen Freitag zu Ende gehenden Militärübung „Northern Coasts 2017“ handelt es sich laut Bundeswehr um das „größte jährlich stattfindende Manöver in der Ostsee“. Deutschland gehört dabei zu den wichtigsten Truppenstellern; beteiligt sind nach offiziellen Angaben insgesamt mehr als 50 Kriegsschiffe und U-Boote, rund 20 Flugzeuge und Hubschrauber sowie 5.000 Soldaten. Bei dem als „Einladungsübung“ des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Volker Wieker, firmierenden Manöver trainieren indes nicht nur Militärangehörige aus NATO-Staaten den sogenannten Seekrieg; maßgeblich involviert sind zudem die formal neutralen Ostseeanrainer Schweden und Finnland. Hieran zeige sich, dass „Northern Coasts“ „nicht irgendeine Übung“ sei, sondern einen „besonderen Stellenwert“ habe, erklären die deutschen Streitkräfte.[1]
Krieg in der Ostsee
Das dem Manöver zugrunde liegende Szenario erinnert stark an den Konflikt in der Ukraine. Dem Drehbuch zufolge fanden in dem fiktiven Staat „Vena“, dessen Gebiet einen Teil Südschwedens umfasst, zwei Militärputsche statt, die das Land „politisch destabilisiert“ haben: Während Teile des Militärs und der Polizei der Staatsführung die Gefolgschaft verweigern, proklamieren „Separatisten“ im Süden von „Vena“ eine „Gegenregierung“. In dieser Situation sähen nun das „militärisch starke Königreich Jumus“ und das mit diesem verbündete Land „Sarka“ die „Gelegenheit“, sich drei zu „Vena“ gehörende Ostseeinseln anzueignen, heißt es. Wie die Planer von „Northern Coasts“ weiter ausführen, unterstützten „Jumus“ und „Sarka“ zu diesem Zweck die im Süden „Venas“ operierenden „Separatisten“ und nähmen sogar einen zwischenstaatlichen Krieg billigend in Kauf: „Aus den Scharmützeln entwickeln sich immer intensivere Konfrontationen bis hin zu gegenseitigen Seeblockaden.“ An diesem Punkt der Eskalation sieht das Drehbuch die Entsendung einer EU-Interventionstruppe nach „Vena“ vor, um die Aggressoren in Schach zu halten. Die sich daraus ergebende Frontstellung entspricht der des „Kalten Krieges“, denn das fiktive „militärisch starke Königreich Jumus“ umfasst exakt zwei wesentliche Staaten des einstigen „Warschauer Vertrags“ – die Sowjetunion und Polen.[2]
Anlandung und Häuserkampf
Den Manöverberichten der Bundeswehr zufolge trainierten die deutschen Streitkräfte bei „Northern Coasts“ insbesondere die Durchführung sogenannter amphibischer Operationen – die Landung an fremden Küsten und die Eroberung im Hinterland liegender Ortschaften. So stand etwa in den vergangenen Tagen auf dem Truppenübungsplatz Putlos (Schleswig-Holstein) der „Häuserkampf“ auf dem Programm. Zum Einsatz kamen dabei Angehörige des „Seebataillons“ der deutschen Kriegsmarine, einer auf die Kriegsführung in „küstennahen Bereichen“ spezialisierten Sondereinheit (german-foreign-policy.com berichtete [3]). Wie das deutsche Militär mitteilt, seien die Marineinfanteristen zunächst „angelandet“ und „lautlos“ in das „Operationsgebiet“ eingedrungen, wo sie dann einen „konzentrierten Angriff“ vorgetragen hätten: „In schnellen Angriffswellen drangen die deutschen Seesoldaten in die Ortschaft ein und nahmen Haus um Haus.“ Nach Angaben der deutschen Streitkräfte habe man sich dabei an dem „alte(n) militärische(n) Grundsatz“ „je näher an der Realität du übst, umso besser“ orientiert: „Es wurde scharf geschossen.“[4]
Gemischte Schützenreihen
Zudem nutzte die Bundeswehr das Manöver, um die Integration niederländischer Kampfeinheiten in die Truppe weiter voranzutreiben. Eine entsprechende Militärkooperation, die insbesondere die Unterstellung niederländischer Verbände unter deutsches Kommando beinhaltet, war bereits 2013 von den Verteidigungsministerien beider Staaten vereinbart worden (german-foreign-policy.com berichtete [5]). Bei „Northern Coasts“ übten den deutschen Streitkräften zufolge denn auch Marineinfanteristen aus den Niederlanden gemeinsam mit Angehörigen des „Seebataillons“ das Vorgehen im Rahmen „amphibischer Operationen“: „In gemischten Schützenreihen von vier bis acht Soldaten hocken sie nebeneinander, immer abwechselnd ein Deutscher und dann ein Niederländer. Seite an Seite, nur wenige Meter voneinander entfernt. Mehr internationale Zusammenarbeit geht nicht.“[6]
Konkurrenzfähige Vorbereitung
Schon 2016 hatte der seinerzeit bei „Northern Coasts“ als „Verbandsführer“ fungierende Kapitän zur See Jörg-Michael Horn auf die Bedeutung der „Partnerschaft mit den Niederlanden in der amphibischen Kriegsführung“ hingewiesen. Die deutsche Marine sei „gut beraten, sich durch Kooperation mit anderen Nationen weitere Fähigkeiten zu erschließen“, erklärte der Offizier – schließlich gehe es darum, innerhalb der NATO „konkurrenzfähig“ zu bleiben. Zudem ließ Horn durchblicken, dass sich „Northern Coasts“ primär gegen Russland richtet. Man veranstalte zwar „kein Säbelrasseln in der Ostsee“, sorge allerdings dafür, dass „Alliierte und Partner für Eventualitäten vorbereitet bleiben“, sagte er in einem von der Bundeswehr publizierten Interview.[7]
Internationaler bewaffneter Konflikt
Unterdessen hat die deutsche Kriegsmarine damit begonnen, einen „Aufstellungsstab“ für ein künftiges „multinationales Hauptquartier“ im Ostseeraum („Baltic Maritime Component Command/BMCC) einzurichten. Die Dienststelle, die im Marinekommando Rostock angesiedelt ist, firmiert unter der Bezeichnung „German Maritime Forces/DEU MARFOR“ und soll die deutschen Seestreitkräfte nach eigenem Bekunden befähigen, selbständig „große Verbände im Einsatz und Gefecht zu führen“.[8] Wie der Leiter des „Aufstellungsstabes“, Kapitän zur See Volker Herbert Blasche, unlängst erklärte, gehe es dabei primär um „Landes- und Bündnisverteidigung“ – „bis hin zu einem internationalen bewaffneten Konflikt“.[9]

Glauben die Idioten wirklich, Russland lässt sich das gefallen ???   NIEMALS….!!  „ET“

 

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Trump bei der Uno Amerika, Amerika. Und dann der Rest der Welt…..AFFEN haben mehr drauf….“ET“

FREUNDE,

“ Was will denn die Welt mit derartig monströs-verchipt-ferngesteuerten STATISTEN anfangen…blühendes Beispiel einer perversen KI = Künstlichen Intelligenz….“  !!  Wacht endlich auf oder tut es niemals wieder….so seht IHR als MASSE aus…nicht mehr HANDLUNGSFÄHIG…..schrecklich….“ET“  !!   * Wer noch halbwegs bei Verstand ist, sollte diese Möglichkeit des ÜBERLEBENS mit VERSTAND wählen, denn der EMF-KRIEG  gegen die HIRNE ist Anwendung von DIGITALISIERUNG  der engsten LEBENSRÄUME = “ KI “ – Künstliche Intelligenz !!

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Da kann die WELT froh sein, dass es PUTIN gibt…wir hätten längst das AMARGEDDON….oder es gäbe uns lange nicht mehr….bedenkt aber immer,dass

‚ moderne ‚(??) KRIEGE immer mit einem EMF-KRIEG beginnen und da sind wir mittendrinn…..KRIEG gegen die HIRNE !!!! “ ET „

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Trump bei der Uno Amerika, Amerika. Und dann der Rest der Welt

In seiner ersten Rede vor der Uno droht US-Präsident Trump Nordkorea, er verdammt Iran und lobt sich selbst. Trotzdem: Es ist sein bisher schlüssigster Auftritt – diverse Tabubrüche inklusive.

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Fremdschämen: Trumps Rede vor der UNO

http://www.neopresse.com/politik/usa/fremdschaemen-trumps-rede-vor-der-uno/?utm_source=Beitr%C3%A4ge+des+Tages&utm_campaign=87c3f52927-Daily_Latest&utm_medium=email&utm_term=0_232775fc30-87c3f52927-121282969https://i2.wp.com/1.1.1.2/bmi/cdn2.spiegel.de/images/image-1191891-videoposter16-gpuw-1191891.jpg

NEOPresse in USA

Trump / IoSonoUnaFotoCamera / flickr.com / CC BY-SA 2.0

Ich habe heute Morgen einen Teil von Trumps UNO-Rede gehört. Ich habe mich so für ihn und mein Land geschämt, dass ich abschalten musste.

Von Paul Craig Roberts – Ich wundere mich, ob derjenige, der die beklagenswerte Rede geschrieben hat, die Absicht hatte war, Trump und mit ihm gleich auch Amerika in Verlegenheit zu bringen, oder ob der oder die Redenschreiber so mit der neokonservativen Arroganz und Hybris unserer Zeit erfüllt ist, dass der Redenschreiber einfach blind war für die außergewöhnlichen Widersprüche, die sich wie wunde Daumen die ganze Rede hindurch hervortaten.Ich werde nicht alle davon beschreiben, sondern nur ein paar Beispiele.

Trump ging sehr ausführlich darauf ein, wie Amerika die Souveränität jedes Landes und den Willen des Volkes jedes Landes respektiert und wie die Vereinigten Staaten von Amerika trotz ihrer überwältigenden Militärmacht niemals versuchen, irgendeinem Land seinen Willen aufzuzwingen. Was hat sich die Administration dabei gedacht, oder kann sie denken? Was ist mit Jugoslawien/Serbien, Afghanistan, Irak, Irak, Libyen, Somalia, Ägypten, Ägypten, Syrien, Jemen, Pakistan, Krim, Ukraine, Venezuela, Honduras, Ecuador, Bolivien, Brasilien, Argentinien, um nur Länder des 21. Jahrhunderts zu nennen, die von US-Militärangriffen, Regierungsumstürzen und Absetzungen von politischen Führern betroffen sind, die sich nicht den US-Interessen angepasst haben?

Ist es Respekt vor der Souveränität von Ländern, wenn man sie zwingt, US-Sanktionen gegen Iran, Russland, China, Nordkorea, Venezuela zu unterstützen? Wird die Souveränität von Ländern respektiert, wenn Sanktionen gegen sie verhängt werden? Wenn das nicht bedeutet, dass der Wille Washingtons anderen Ländern aufgezwungen wird, was dann?

Ist es Respekt vor anderen Ländern, wenn man ihnen mitteilt: „Wir werden euch in die Steinzeit bombardieren“, wenn sie nicht tun, was man ihnen sagt?

Ich hörte, wie Trump sich darüber beschwerte, dass die UN-Menschenrechtskommission Länder mit den schlimmsten Menschenrechtsbilanzen unserer Zeit als Mitglieder habe, und ich fragte mich, ob er von den Vereinigten Staaten von Amerika sprach. Natürlich sind Trump, die Redenschreiber, das Außenministerium, der Nationale Sicherheitsrat, die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, ja die gesamte Regierung nicht der Ansicht, dass das endlose Abschlachten, Verstümmeln, Produzieren von Waisenkindern und Witwen sowie Enteignungen von Millionen von Menschen in vielen Ländern, die Flüchtlingswellen produzieren, Menschenrechtsverletzungen darstellen.

Die Arroganz, die Trump in seiner Rede vermittelt, ist beispiellos. Nach Zusicherungen, dass Amerika alle respektiert, stellte Trump dann Forderung um Forderung und erhob Drohung um Drohung gegen die Souveränität des Iran und Nordkoreas und forderte den Rest der Welt auf, ihn zu unterstützen.

Keines der beiden Länder ist eine Bedrohung für die USA. Im Gegensatz zu den USA und Israel befindet sich Korea seit 1953 nicht mehr im Krieg. Der letzte Krieg des Iran fand in den 1980er Jahren statt, als der Iran vom Irak angegriffen wurde. Dennoch werden sowohl Nordkorea als auch der Iran von den Vereinigten Staaten von Amerika ständig bedroht. Vor der UNO drohte Trump Nordkorea mit Zerstörung, und Washington verbreitet weitere Lügen über den Iran, um militärische Aktionen zu rechtfertigen.

Hier ist, was der ehemalige Außenminister Colin Powell darüber sagt, wie sorgfältig Washington über andere Völker nachdenkt:

„Wir dachten, wir wüssten, was in Libyen passieren würde. Wir dachten, wir wüssten, was in Ägypten passieren würde. Wir dachten, wir wüssten, was im Irak passieren würde, und wir dachten falsch. Wir müssen bedenken, dass es in jedem dieser Länder eine Struktur gibt, die die Gesellschaft zusammenhält. Und wie wir gelernt haben, vor allem in Libyen, fällt alles auseinander, wenn man die Spitze entfernt … und man erntet Chaos.“

Das ist es, was Washington tut. Es bringt Chaos über zig Millionen Menschen, das ihr Leben und die Zukunftsaussichten ihrer Länder zerstört. Das ist das Verhalten, welches Trump als Amerikas Mitgefühl für andere hinstellt. Das ist es, was Trump als Respekt für andere und die Souveränität ihrer Länder hinstellt. Washington verkleidet seine Verbrechen gegen die Menschlichkeit als „Krieg gegen den Terror“. Die Dutzenden Millionen von Geschlachteten, Verstümmelten und Vertriebenen sind nur „Kollateralschäden“.

Deshalb gelten die Vereinigten Staaten von Amerika als die größte Bedrohung des Friedens. Internationale Umfragen zeigen, dass die Welt die USA als eine viel größere Bedrohung des Friedens betrachtet als Nordkorea und Iran. Doch Trump beschrieb die USA, die allgemein als die größte Bedrohung der Welt angesehen werden, als den großen Beschützer des Friedens. Gab es je einen größeren Stifter von Unfrieden?

Man fragt sich, ob der Rest der Welt, insbesondere Russland und China, die Botschaft Washingtons verstanden haben. Washingtons Plan für die „Reform“ der UNO ist ein Plan, die Organisation zu einem weiteren Instrument der US-Außenpolitik zu machen, so wie die NATO und die EU. Die Botschaft, die Trump an die UNO zu überbringen hatte, ist, dass die UNO gefälligst in Zukunft die außenpolitische Agenda Washingtons unterstützen soll. Gegner der Kriegspolitik Washingtons sollen isoliert und mit den von Washington definierten bösen Ländern in einen Topf geworfen werden.

Mit anderen Worten: Washington akzeptiert keine Grenzen für seinen Unilateralismus. Das bedeutet Krieg für jedes Land, das Washingtons Hegemonie nicht akzeptiert.

Quelle: paulcraigroberts.org – Übersetzung: Klaus Madersbacher

 

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FREUNDE, so könnte DARWIN doch noch zu seinem Recht kommen, das ist die “ AFFENWERDUNG  des MENSCHEN durch KI = Künstliche Intelligenz “  !!  Wahrhaft erstrebenswert,da hat die MENSCHHEIT aber voll die ‚ ARSCHKARTE ‚  gezogen……schaut EUCH das genau an, was dieses ‚ KI – ( TRUMP- Objekt ) Künstliche Intelligenz,für eine strotzende UNLOGIK ( satanisch !!!) an den Tag legt….immer, wenn es unlogisch wird, ist FREMDSTEUERUNG  am Werke….ein präziseres Beispiel findet man kaum noch ,

ausser bei „IM – ERIKA alias MERKEL “  

 

                                             WACHT auf und SCHÜTZT EUCH !!

SCHÜTZT EUCH vor derartigem UNGEIST,das wird erst noch bitterer !!

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“Der letzte Meter gehört dem INDIVIDUUM ! ”

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Erbliche Netzhauterkrankung: Erste Gentherapie am Auge vor der Zulassung…nicht alles kann auf die GENE geschoben werden….nachdenken „ET“

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lest nach, welche Erfahrungen ich mit den pathologischen Prozessen im Auge gemacht habe und wieso dieses System so wirkt, wie es wirkt, NEUROPEPTID-KOMLEXE in dieser Form haben keinerlei Konkurrenz, wenn es sich um enzündliche – und Alterungsprozesse im Auge handelt…..!!

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Erbliche Netzhauterkrankung: Erste Gentherapie am Auge vor der Zulassung

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/79453/Erbliche-Netzhauterkrankung-Erste-Gentherapie-am-Auge-vor-der-Zulassung

Donnerstag, 21. September 2017

Auge Retina /Axel Kock, stock.adobe.com

/Axel Kock, stock.adobe.com

Berlin – In den USA ist kürzlich erstmals eine Gentherapie gegen Krebs zugelassen worden. Ein baldiger Start der ersten Gentherapie am Auge könnte schon im März 2018 folgen. Einen Antrag hat der Hersteller bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA bereits gestellt. In Deutschland rechnen Experten der Deutschen Ophthalmolo­gischen Gesellschaft (DOG) frühestens im Herbst 2018 mit einer Zulassung, teilt die Fachgesellschaft heute im Vorfeld ihres 115. Kongresses in Berlin mit.

Es geht dabei um eine Gentherapie für eine von mehr als 250 bekannten genetischen Sehstörungen, für die man bis vor Kurzem noch keine Therapiemöglichkeit hatte. In Deutschland leiden an dieser speziellen Netzhauterkrankung etwa 150 bis 200 Menschen. Dabei führt eine Mutation im Gen RPE65 zu einer allmählichen Zerstörung der Sinneszellen in der Netzhaut. Das Gen kodiert für ein Enzym zur Reaktivierung des Sehpigments nach Bleichung. Allein 25 kindliche und jugendliche Patienten werden von Birgit Lorenz an der Justus-Liebig-Universität Gießen betreut.

Die Expertin hofft jetzt auf die baldige Zulassung einer Gentherapie, die in den vergan­genen zehn Jahren international an 137 Patienten erprobt worden ist. Bei der Behand­lung werden intakte Versionen des RPE65-Gens in Adeno-assoziierte-Virenhüllen verpackt und unter die Netzhaut injiziert. „Die Virenhüllen dienen als Genfähren“, erläu­tert Birgit Lorenz, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Gießen. „Nach der Infektion werden sie im Zellinneren abgeladen. Dort stehen sie dann zur Produktion des fehlenden Enzyms zur Verfügung.“ Die Ope­ration sei sehr difizil, dauere aber nur bis zu einer Stunde.

Die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend. „Die Behandlung hat sich in allen publizierten Studien als sicher erwiesen“, berichtet die DOG-Expertin, operations­bedingte Komplikationen seien sehr selten aufgetreten. Eine einmalige Injektion reicht vermutlich aus, um die Proteinfunktion lebenslang wiederherzustellen.

Patienten sehen besser bei schlechten Lichtverhältnissen

Zwar kann die Therapie bereits abgestorbene Sinneszellen nicht wiederbeleben. Sie kann jedoch das weitere Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen. „In den Studien kam es vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen zu einer Verbesserung des Sehens“, erklärt Lorenz. Die Sehschärfe insgesamt konnte nicht verbessert werden. Bei einigen Patienten komme es jedoch zu einer Vergrößerung des Gesichtsfeldes.

In den USA hat der Hersteller bereits die Zulassung bei der dortigen Behörde FDA beantragt. „Parallel dazu wird der Antrag bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA vorbereitet“, sagt Lorenz. Damit steht die Entwicklung von Gentherapien für angeborene Augenkrankheiten, die vor zehn Jahren begonnen wurde und mittlerweile auch in Deutschland vorangetrieben wird, vor einem ersten Erfolg. Der Preis für das Medikament ist noch nicht bekannt, könnte sich aber zwischen 250.000 und 500.000 Euro bewegen, vermutet Lorenz.

Weitere Einsatzgebiete der Gentherapie: Chorioideremie und Farben­blindheit
Eine weitere Gentherapie wird derzeit bei der Chorioideremie erprobt. Ursache sind Mutationen im CHM-Gen auf dem X-Chromosom. Die betroffenen Patienten, alle männlich, leiden an einer angeborenen Nachtblindheit und einer Gesichtsfeld­einschränkung, die von außen nach innen fortschreitet. „Die Gentherapie zielt darauf ab, die Makula zu erhalten“, erklärt Lorenz.

Die Makula ist im Zentrum der Netzhaut der Ort des schärfsten Sehens. Ohne sie können Patienten keine Details erkennen und nicht lesen. Bisher wurden 44 Patienten jeweils an einem Auge behandelt, darunter sechs in Tübingen. „Die ersten Lang­zeitergebnisse sind günstig“, fügt die Gießener Ophthalmologin hinzu. Nach dreieinhalb Jahren hat sich bei zwei von sechs in Oxford behandelten Patienten das Sehvermögen verbessert, während die Erkrankung im unbehandelten Auge weiter fortschritt.

Darüber hinaus blicken Experten mit Spannung auf den Verlauf einer Gentherapie zur Farbenblindheit. Seit 2015 werden in Tübingen, München und New York Patienten behandelt, bei denen es aufgrund von Mutationen im Gen CNGA3 zum Ausfall der Zapfen kommt, die in der Netzhaut für das Farbensehen zuständig sind. Die Folge ist Achromatopsie, eine extreme Farbenblindheit.

„Da die Stäbchen für das Schwarzweiß­sehen im Hellen nicht funktionieren, sind die Patienten bei Tag quasi blind, wenn sie nicht die Augen zukneifen, um möglichst wenig Licht in die Augen fallen zu lassen“, beschreibt Lorenz das Krankheitsbild. Auch hier könnte eine Gentherapie helfen, die Zapfen wieder funktionstüchtig zu machen. Die ersten Ergebnisse der Studie, die in Deutschland initiiert wurde, werden für das Frühjahr 2018 erwartet.

In Gießen wird derzeit an einer grundsätzlichen Verbesserung der Gentherapie gearbeitet. „Statt mit Genfähren zusätzliche DNA in die Zellen zu schleusen, sollen moderne Genom-Editoren die mutierten Gene gleich vor Ort reparieren“, erklärt Lorenz. Ob dies auch in vivo gelingt, lässt sich derzeit nicht absehen. Die Experimente befin­den sich noch im Laborstadium. © gie/EB/aerzteblatt.de

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