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Der letzte Meter gehört dem Individuum

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Esoterikfans wittern überall „Energie“ und „Schwingungen“…..dem ist auch so,leider fast immer die falschen, bedenkt das BABS-I-Komplexsystem „ET“

 

FREUNDE, wenn   TESLA  GREBENNIKOW  UND  TECH nicht Recht haben und das mehrfach nachgewiesen haben und ich,“ET“  ANTISTRATEGIEN  gegen die MANIPULATION des HIRNS ,des LEBENS  präsentieren würde,wer sollte es dann tun ??  Die elenden pyramidalen SEKTEN:NETWORK-MARKETING – STROLCHE  sicher nicht  aber auf die gerade fallen die MASSEN  herein…..DUMM,DÜMMER, NETWORK-MARKETING   !! 

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Warkus‘ Welt: Wenn alles schwingt

Esoterikfans wittern überall „Energie“ und „Schwingungen“. Unser Kolumnist Matthias Warkus erklärt den philosophischen Irrtum, der dahintersteckt.

http://www.spektrum.de/kolumne/wenn-alles-schwingt/1520945?utm_medium=newsletter&utm_source=sdw-nl&utm_campaign=sdw-nl-daily&utm_content=kolumne

Tibetische Kristallschale

© microgen / Getty Images / iStock
(Ausschnitt)
Wenn Leute über Esoterik sprechen, geht es oft um Schwingungen. Vom „heilenden Schwingungsniveau“ der Natur ist die Rede, man kann sich einen – selbstverständlich völlig wirkungslosen – „Schwingungsverstärker“ als Schlüsselanhänger kaufen. Auf einer (für Szeneverhältnisse ungewöhnlich gut verständlichen) Esoterikseite heißt es, Materie schwinge beispielsweise auf der niedersten Frequenz, Geistiges und Spirituelles auf einer höheren. Da die menschlichen Sinne nun bekanntermaßen nur bestimmte Frequenzbereiche wahrnehmen könnten, sei das Spirituelle für uns unhörbar und unsichtbar.

Etwas pragmatischer, aber im selben Bereich angesiedelt, ist eine Frage, die ich vor einigen Jahren einmal in einem Forum lesen konnte: Hörbarer Schall sei ja in einem recht niedrigen Frequenzbereich zu Hause (etwa 16 bis 20 000 Hertz, also Schwingungen pro Sekunde), sichtbares Licht in einem viel höheren (rund 400 bis 790 Terahertz). Wo ist nun der Übergang? Woher „weiß“ das Universum, wann es aus den Schwingungen Schall und wann Licht machen soll?

Wer minimale schulphysikalische Kenntnisse hat, weiß natürlich, dass die Frage Unsinn ist. Bei Licht schwingen elektrische und magnetische Felder, bei Schall Moleküle in der Luft. Es gibt auch niederfrequente elektromagnetische Schwingungen, die dann Radio- oder Funkwellen heißen. Unser Forenfrager hat da etwas verwechselt. Aber was?

Ein ganz ähnliches Phänomen, ebenfalls verbreitet bei Anhängerinnen und Anhängern esoterischer Lehren, zeigt sich, wenn von „Energie“ die Rede ist. Ist nicht alles Energie? Haben wir nicht alle einmal in der Schule gelernt, dass Energie nie verloren geht und nur ineinander umgewandelt werden kann? Dass es ganz verschiedene Arten von Energie gibt, aber letztlich sogar Materie zu Energie werden kann? Was liegt näher, als die Welt als aus Energie zusammengesetzt zu betrachten?

Bei näherem Hinsehen erkennen wir, dass „Schwingung“ und „Energie“, so wie die Ausdrücke nach heutigem wissenschaftlichem Stand definiert sind, keine mysteriösen, grundlegenden Baustoffe des Universums bezeichnen, sondern Merkmale von Systemen. Eine Schwingung ist da, wo die Änderung einer Größe einen rückstellenden Effekt auf dieselbe Größe hat; Energie ist das, hinsichtlich dessen Erhaltung bestimmte Übergänge in einem System beschrieben werden können.

Mehr als Energie

Man kann daher die unterschiedlichsten Zustände von Gegenständen (zum Beispiel komprimiert zu sein, sich in einer Höhe über einer gedachten Linie zu befinden oder unter Sauerstoffzufuhr zu brennen) mit Hilfe des Energiebegriffs in einer bestimmten Hinsicht äquivalent setzen. Ebenso kann man die unterschiedlichsten Anordnungen von Gegenständen (ein Federpendel, ein Fadenpendel, einen elektrischen Schwingkreis, ein Atom in einem Kristallgitter) als in Schwingung beschreiben. Dass wir aber etwas als etwas in einer bestimmten Hinsicht beschreiben können, heißt noch nicht, dass es das auch ist.

Bei dieser Unterscheidung wird es nun, wie so oft, wenn es darum geht, was etwas eigentlich ist, philosophisch relevant. Das Nachdenken über diesen Unterschied ist alt, aber auf den Punkt gebracht hat es zum Beispiel Ernst Cassirer (1874–1945), einer der wichtigsten deutschen Philosophen des 20. Jahrhunderts, in seiner Schrift „Substanzbegriff und Funktionsbegriff“ von 1910. Energie oder Schwingung sind eben Funktionsbegriffe: Sie haben mit der Beziehung zu tun, in die sich bestimmte Systeme zueinander setzen lassen; nicht mit einer Substanz, auf der die Existenz dieser Systeme beruhen würde.

Dass wir so gut wie alles irgendwie als in Schwingung oder Energie enthaltend beschreiben können, heißt also nicht, dass alles nur aus Schwingungen oder Energie bestünde. Auch umgekehrt wird ein Schuh daraus: Wenn wir etwa gerne sagen, alles, was existiere, bestehe aus Elementarteilchen – heißt das nicht einfach nur, dass wir alles, was existiert, als aus Elementarteilchen bestehend beschreiben können? Letztlich gilt das dann nicht nur für naturwissenschaftliche, sondern auch für alltägliche Begriffe. Gibt es etwas, aus dem alles besteht? Besteht überhaupt irgendetwas aus irgendetwas? Ist nicht alles nur ein großes Inbeziehungsetzen von Beschreibungen?

Auch künftig wird uns die Frage, was es heißt, dass etwas ist oder dass etwas aus etwas besteht, immer wieder beschäftigen. Die Unterdisziplin der Philosophie, die sich damit befasst, heißt Ontologie oder allgemeine Metaphysik – und es ist bittere Ironie, dass in manchen Buchhandlungen ausgerechnet die Esoterikbücher mit ihren spirituellen Schwingungen, Mondphasen, Energiesteinen und Krafttieren unter der Überschrift „Metaphysik“ stehen. Denn genau die kritischen Fragen, die uns in der Metaphysik beschäftigen, will dort niemand ernsthaft beantworten.

Matthias  Warkus

Matthias WarkusMatthias Warkus ist Philosoph und lehrt an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er ist unter anderem verantwortlicher Redakteur der „Deutschen Zeitschrift für Philosophie“ und Autor der Kolumne „Warkus‘ Welt“ bei „Spektrum.de“.

© Spektrum.de

 

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BABS-I = Biophysical Anti-Brain Manipulation

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Vagusnervstimulator hebt Bewusstseinszustand nach 15 Jahren Wachkoma…….einfach “ Hexagonale Magnetstimulation kopiert “ …jämmerliche Wissenschaft….BABS-I- Komplexsystem „ET“

FREUNDE ; wie immer der WERTEVERFALL  der WISSENSCHAFT  verläuft, sie sind Diener des Systems und somit integriert,da kann man Ethik & Moral nicht erwarten !!  „ET“

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Vagusnervstimulator hebt Bewusstseinszustand nach 15 Jahren Wachkoma

Dienstag, 26. September 2017

[18F] -Fluorodeoxyglucose-FDG-PET-Bilder, die während der Baseline (links, vor-VNS) und 3 Monate nach Vagusnervstimulation (rechts, nach-VNS) erworben wurden. Nach Vagusnervstimulation erhöhte sich der Stoffwechsel im rechten Parieto-Okzipital-Kortex, Thalamus und Striatum. /Corazzol et. al.

Lyon – Ein Vagusnervstimulator, wie er zur Behandlung von Epilepsie und Depressionen implantiert wird, hat einem Wachkoma-Patienten aus Frankreich eine minimale Kontaktaufnahme mit seiner Umwelt ermöglicht, berichten Hirnforscher in Current Biology (2017; doi: 10.1016/j.cub.2017.07.060).

Patienten im Syndrom reaktionsloser Wachheit („Wachkoma“) öffnen hin und wieder ihre Augen, sie sind aber nicht in der Lage, Kontakt zu ihrer Umwelt aufzunehmen. Hirnforscher vermuten, dass bei den Patienten wichtige Verbindungen zwischen subkortikalen Zentren und dem Thalamus verloren gegangen sind.

Die „vegetativen“ Funktionen des Körpers bleiben erhalten, eine Kontrolle durch das Bewusstsein ist nicht mehr erkennbar. Einige Patienten erholen sich spontan vom Wachkoma, die Chancen sinken jedoch mit der Zeit. Kliniker sehen die Grenze bei etwa 12 Monaten. Ein Team um Angela Sirigu vom Centre National de la Recherche Scientifique in Bron bei Lyon hat jetzt untersucht, ob sich die thalamo-kortikalen Verbindungen durch die Stimulation des Nervus vagus wieder aktivieren lassen.

Der zehnte Hirnnerv ist als wichtigster Bestandteil des parasympathischen Nervensystems gut mit dem Thalamus und anderen Hirnzentren (dorsale Raphe-Kerne, Amygdala und Hippocampus) vernetzt. Bei einer Stimulation des Nervus vagus, die über zwei Implantate im Halsbereich möglich ist, kommt es nicht nur in diesen „vegetativen“ Hirnregionen zu einer vermehrten Aktivität. Untersuchungen haben gezeigt, dass auch die thalamo-kortikalen Verbindungen vermehrt aktiv sind.

Diese Beobachtungen haben die französischen Hirnforscher veranlasst, einem 35-jährigen Mann, der nach einem Schädel-Hirn-Trauma seit 15 Jahren im Wachkoma liegt, einen Vagusnervstimulator zu implantieren. Die Intensität der Vagusstimulation wurde nach der Operation langsam erhöht. Nach einem Monat und einer Intensität von 1 mA begann der Patient erstmals auf äußere Reize zu reagieren.

Sirigu zufolge konnte er beispielsweise einem Gegenstand mit den Augen und dann mit einer Bewegung des Kopfes folgen. Die Mutter hatte den Eindruck, dass ihr Sohn wacher sei und ihr zuhöre, wenn sie ihm ein Buch vorlese. Auch einfache klinische Tests verliefen positiv. Wenn der Untersucher sich mit dem Kopf plötzlich näherte, riss der Patient die Augen auf, als würde er sich erschrecken, berichtet Sirigu.

Die Ärzte änderten ihre Diagnose: Ein Anstieg im CRS-R-Score („Coma Recovery Scale-Revised“) von 5 auf 10 Punkte bedeutet für sie, dass der Patient jetzt einen minimalen Bewusstseinszustand („minimally conscious state“) erreicht hat. Auch in den Aufzeich­nungen der Hirnaktivität zeigten sich Veränderungen.

Im EEG kam es zu einer signifikanten Verstärkung des Theta-Signals, was laut Sirigu für den Übergang vom vegetativen in den minimal-bewussten Zustand kennzeichnend ist. In der „weighted symbolic mutual information“ (wSMI) ließ sich die Verbesserung der Hirnverbindungen („Connectivität“) im EEG auch bildlich darstellen. Drei Monate nach der Implantation wurde in einer Positronen-Emissions-Tomographie (18F-FDG PET) eine vermehrte Glukoseaufnahme der Hirnzellen im Thalamus, aber auch in einigen subkortikalen Regionen gefunden.

Sirigu ist deshalb sicher, dass die Vagusstimulation für die Veränderungen verantwort­lich ist. Sein Kollege Andrew Cole, ein Neurologe an der Harvard Medical School in Boston, äußerte sich gegenüber Science skeptisch. Die Veränderungen in den kli­nischen Tests und in der apparativen Diagnostik seien so minimal, dass unspezifische Wirkungen, etwa durch die Operation zur Implantation des Vagusstimulators oder auch das Ein- und Ausschalten der Hirnscanner, nicht auszuschließen seien.

Die französischen Forscher planen jetzt eine klinische Studie, um den möglichen Nutzen der Vagusstimulation an einer größeren Gruppe von Patienten zu untersuchen. © rme/aerzteblatt.de

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BABS-I – Übersicht & Patente

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BABS-I = Biophysical Anti-Brain Manipulation

System-Integration

Wir leben in Zeiten ständiger Veränderung. Die massive Störung von natürlichen Abläufen in der Natur durch biochemische Stressoren (Umweltgifte) und Elektrosmog werden zur ständigen Gefahr für die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze. Während die Gesundheitsorganisation der UN, die WHO, psychoemotionalen Stress zur Epidemie des 21.Jh erklärt hat, sind die physikalischen Stressoren die wesentlich gefährlicheren, mit einem Zuwachs von bis zu 1000 % in den letzten 10 Jahren. Auswirkungen dieser Fehlentwicklung sind Erkrankungen des zentralen Nervensystems, pathologische Entgleisungen der Zelle/Zellsysteme, Immundefizite uvm.

Das BABS-I Komplexsystem bietet hier durch modernste Erkenntnisse in der Zellbiologie, der Funktion der Zellsysteme und der Reparierbarkeit von Schäden durch Umwelteinflüsse und Lebensweisen, einen hervorragenden Schutz und ist in der Anwendung bei Mensch und Tier einfach unerlässlich.

Standardgerät

Philosophie & Erklärung der Transcranielle Hexagonale Magnetstimulation mit antigravitativem Wirkprinzip hier lesen !

Prädestiniertes  Anwendungsspektrum (pdf) download

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unimodifiziertes Mini – BABS-I

Kopfhörer mit 3 integrierten Hexagonen zur Stimulation des Zentralen Nervensystems, gegen Depressionen, zur intellektuellen Arbeit, Schutz am PC, gegen Tinnitus und gegen viele Störungen im ZNS. Kleiner Sensor zur Regulation von Blutdruck und Puls.

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Räumlicher Schutz / Abwehr von EMF Signalen / Skalare

ANTIGRAVITATION IST GRÖSSTE & EINZIGE KRAFT ZUM “ SCHUTZE DES LEBENS “ …PATENT  „ET“  nur  „ET“ 

keine pyramidalen SEKTEN-NETWORK-MARKETING-STROLCHE  definitiv vom CIA-geführt….PSYCHOSEKTE  PSYCHO- CIA  PSYCHOTERROR….!!!

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MAIDAN : Chaos säen (I)…..ORDO OB CHAO “ Friedens-Nobelträger “ Kissinger „ET“

FREUNDE, ich schrieb gerade vorher den Artikel, als mir dieser in die Hände fiel….was glaubt IHR denn, was UNS und HIER blüht,haben diese regierenden KREATUREN den WILLKÜRSTAAT  errichtet  ??   “ UND BIST DU NICHT WILLIG;SO BRAUCH ICH GEWALT “   !!!

KIEW/BERLIN (Eigener Bericht) – Vier Jahre nach dem Beginn der Maidan-Proteste werden schwere Vorwürfe gegen führende Aktivisten der damaligen prowestlichen Regierungsgegner laut. Demnach sind die Scharfschützen-Morde, die am 20. Februar ein Massaker auf dem Maidan auslösten, von der damaligen Opposition in Auftrag gegeben und mit praktischer Hilfe vorbereitet worden. Dies berichten drei Georgier, die sich selbst der Tatbeteiligung bezichtigen, gegenüber italienischen Medien. Ihre Aussagen bestätigen frühere, zum Teil öffentlich getätigte Geständnisse weiterer Scharfschützen. Während die ukrainischen Behörden untätig bleiben, ist in dieser Woche der vierte Jahrestag des Protestbeginns in Kiew begangen worden – in einem Land, dessen Bevölkerung sich einer Umfrage zufolge zu mehr als drei Vierteln in Zerfall und Chaos versinken sieht. Die Macht der ukrainischen Oligarchen ist ungebrochen; die Korruption nimmt überhand. Lediglich antirussische Maßnahmen werden mit Erfolg exekutiert, darunter auch solche, die massive Einschränkungen der Pressefreiheit mit sich bringen.

Die Macht der Oligarchen

Vier Jahre nach dem Beginn der Maidan-Proteste am 21. November 2013 dauern die Missstände, die damals zu den Auslösern der Demonstrationen zählten, in der prowestlich gewendeten Ukraine an. Dies gilt unter anderem für die ungebrochene Macht der ukrainischen Oligarchen. Bereits vor einem Jahr stellten Experten fest, dass sich zwar Verschiebungen zwischen den unterschiedlichen Oligarchenfraktionen vollzogen hatten (german-foreign-policy.com berichtete [1]). Das ändere jedoch, hieß es, nichts daran, dass sie weiterhin die Kiewer Politik in hohem Maß unter Kontrolle hätten. Aktuelle Untersuchungen bestätigen das. In den vergangenen zwei Jahrzehnten habe sich gezeigt, „dass die periodischen politischen Regimewechsel in der Ukraine nur eine begrenzte Wirkung auf das oligarchische System gehabt“ hätten, urteilen etwa die Autoren einer Analyse der Swedish International Development Cooperation Agency (Sida). Auch nach dem Umsturz vom Februar 2014 beherrschten Oligarchen „strategische Wirtschaftszweige“; so kontrollierten sie – nur ein Beispiel – rund 80 Prozent des Fernsehmarkts.[2] Bei dem Brüsseler Think-Tank Bruegel heißt es ebenfalls, nach dem Umsturz habe sich „nicht viel geändert“; der Einfluss mancher Oligarchen habe sich sogar noch verstärkt.[3] In der Tat lenkt seit 2014 mit Petro Poroschenko ein Oligarch ganz offiziell die Geschicke des Landes – als Staatspräsident.

Korruption und Fake News

Entsprechend hält die Korruption auf hohem Niveau an. Erst kürzlich ist – beispielsweise – ein Fall bekannt geworden, bei dem der Sohn von Innenminister Arsen Awakow Rucksäcke an die Armee verkaufte – für das Sechsfache des üblichen Preises. Von einem Schaden in einer sechsstelligen Euro-Höhe war die Rede. Als das Nationale Antikorruptionsbüro die Wohnung des Mannes durchsuchte, schritt die dem Innenminister unterstehende Nationalgarde ein und stoppte die Maßnahme – unter dem Vorwand, eine Bombendrohung für das Haus erhalten zu haben und nun die Wohnung räumen zu müssen.[4] Der Fall war im Vergleich zu anderen geringfügig. Mit scharfer Kritik meldet sich immer wieder Sergej Leschtschenko zu Wort, ein überzeugter Befürworter des Umsturzes, der von 2000 bis 2014 als investigativer Journalist für die prowestliche Tageszeitung Ukrainska Prawda arbeitete, sich danach ins ukrainische Parlament wählen ließ und dort dem Antikorruptionskomitee angehört. Im Parlament, berichtet Leschtschenko, „liegt die Korruption in der Luft“; das werde bei Abstimmungen über den Haushalt besonders deutlich: Dann dauerten „die Parlamentssitzungen … bis fünf Uhr morgens, weil die korrupten Interessen aller politischen Einflusszentren befriedigt werden müssen“.[5] Leschtschenko zufolge wird nicht nur die Generalstaatsanwaltschaft vom Präsidenten persönlich kontrolliert, sondern auch der Geheimdienst, der „zivilgesellschaftliche Aktivisten, unabhängige Journalisten und Oppositionspolitiker“ überwacht und „bei der Regelung von Unternehmenskonflikten“ eingreift. Ergänzend ist zur Diskreditierung von Kritikern unter anderem „eine ukrainische Trollfabrik“ eingerichtet worden – „ein Zentrum zur Produktion von fiktiven Internetnutzern und Fake-News für Informationsattacken gegen Regimegegner“.

Zerfall und Chaos

Oligarchenherrschaft und Korruption in unverändert desaströser sozialer und wirtschaftlicher Lage schlagen sich mittlerweile ganz erheblich auf die Stimmung in der ukrainischen Bevölkerung nieder. So sind lediglich 17 Prozent aller Ukrainer der Auffassung, im Land finde eine – wie auch immer zu definierende – „Konsolidierung“ statt. 75 Prozent hingegen beschreiben die aktuelle Entwicklung als „Zerfall“, während 85 Prozent die Lage schlichtweg als „Chaos“ bezeichnen. 69 Prozent geben sich überzeugt, landesweite Proteste gegen die prowestliche Regierung seien ohne weiteres denkbar.[6] Die Zustimmung zur Amtsführung von Präsident Poroschenko ist dramatisch abgestürzt: Sie liegt aktuell nach verschiedenen Umfragen bei zwei bis sechs Prozent.[7]

Angriff auf die Pressefreiheit

Dabei bringt die ukrainische Regierung nicht nur mit ihrer Korruption, sondern auch mit so manchem antirussischen Exzess sogar ausländische Maidan-Sympathisanten gegen sich auf. So führte etwa die im Mai gefällte Entscheidung von Präsident Poroschenko, nicht nur russischen Fernsehsendern die Lizenzen in der Ukraine zu entziehen, sondern auch populäre russische soziale Netzwerke wie VKontakte („im Kontakt“) und Odnoklassniki („Klassenkameraden“) sowie den E-Mail-Provider mail.ru zu sperren, zu empörten Protesten: Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch kritisierte die Maßnahme als „zynische, politisch kalkulierte Attacke auf das Informationsrecht von Millionen von Ukrainern“; Reporter ohne Grenzen klagte, es handle sich um einen „nicht hinnehmbare[n] Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit“.[8] Kiew hat zudem vor kurzem ein neues Sprachengesetz verabschiedet, das den Gebrauch von Minderheitensprachen im Land empfindlich einschränkt. Vor allem trifft dies die russischsprachige Minderheit, die auch nach der Abspaltung der Krim und von Teilen der Ostukraine noch recht zahlenstark ist. Weil die Maßnahme allerdings unter anderem auch die ungarischsprachige Minderheit in der Ukraine trifft, hat die ungarische Regierung angekündigt, Kiews Annäherung an die EU und die NATO bis zur Rücknahme des Gesetzes zu blockieren.

Im Auftrag prowestlicher Kräfte      JA, Ausführer war der BND

https://techseite.com/2017/11/23/maidan-wo-sind-die-scharfschuetzendes-bnd-sie-wurden-sofort-ausgeflogen-und-in-deutschen-kliniken-etc-versteckt-et/

Während die politischen Spitzen der prowestlich gewendeten Ukraine in dieser Woche feierlich den vierten Jahrestag des Beginns der Maidan-Demonstrationen begangen haben, sind neue Berichte bekannt geworden, denen zufolge das Kiewer Blutbad am 20. Februar 2014, das den letzten Anstoß zur Eskalation der Proteste sowie zum Sturz der Regierung Janukowitsch gab, von Scharfschützen-Morden im Auftrag von Regierungsgegnern ausgelöst wurde. Einer der Scharfschützen hatte dies schon im Februar 2015 eingeräumt und damit bestätigt, was sich bereits wenige Tage nach dem Blutbad in Kiew herumgesprochen hatte: Der estnische Außenminister Urmas Paet hatte gegenüber der EU-Chefaußenpolitikerin Catherine Ashton Anfang März 2014 in einem mitgeschnittenen Telefongespräch berichtet, der Verdacht mache die Runde, „jemand aus der neuen Koalition“ in der ukrainischen Hauptstadt könne die Scharfschützen-Morde in Auftrag gegeben haben (german-foreign-policy.com berichtete [9]). Im Februar 2016 hat sich der Maidan-Aktivist Iwan Bubentschik dazu bekannt, im Verlauf des Massakers ukrainische Polizisten erschossen zu haben. Bubentschik bestätigte dies in einem Film, der internationale Beachtung fand.[10]

„Wahllos schießen“

In der vergangenen Woche haben nun ein Bericht in der italienischen Tageszeitung Il Giornale und eine Reportage des TV-Senders Canale 5 weitere Details enthüllt. Darin berichten drei Georgier, an jenem Tag ebenfalls als Scharfschützen eingesetzt worden zu sein – im Auftrag der damaligen Regierungsgegner. Demnach sei ihnen explizit befohlen worden, sowohl auf Polizisten als auch auf Demonstranten zu schießen – um „Chaos zu säen“.[11] Trifft das zu, dann bricht die offizielle, auch von Berlin vertretene Behauptung, die ukrainischen Repressionskräfte hätten das Massaker am 20. Februar gezielt gestartet, in sich zusammen. Schwer wiegt zudem, dass die drei laut Eigenaussage tatbeteiligten Georgier nicht nur sich selbst schwer belasten; ihre Aussagen begründen zudem einen gravierenden Verdacht gegen teils einflussreiche Politiker in der heutigen, prowestlich gewendeten Ukraine. german-foreign-policy.com berichtet in Kürze.

[1] S. dazu Zauberlehrlinge (III).

[2] Wojciech Konończuk, Denis Cenușa, Kornely Kakachia: Oligarchs in Ukraine, Moldova and Georgia as key obstacles to reforms. Swedish International Development Cooperation Agency 24.05.2017.

[3] Marek Dabrowski: Ukraine’s oligarchs are bad for democracy and economic reform. bruegel.org 03.10.2017.

[4] Reinhard Lauterbach: Solide zerstritten. junge Welt 04.11.2017.

[5] Sergej Leschtschenko: Markenzeichen Korruption. zeit.de 05.05.2017. S. auch Das korrupteste Land in Europa.

[6] Umfragen zur Entwicklung der sozialen Lage und zur Proteststimmung in der Bevölkerung. In: Ukraine-Analysen Nr. 191, 15.11.2017.

[7] Reinhard Lauterbach: Solide zerstritten. junge Welt 04.11.2017.

[8] Zitiert nach: Steffen Halling: Kritiklos heraus aus dem Netz des Feindes? In: Ukraine-Analysen Nr. 186, 14.06.2017. S. 2f.

[9] S. dazu Die Kiewer Eskalationsstrategie und Von Račak zum Majdan.

[10] Katya Gorchinskaya: He Killed for the Maidan. foreignpolicy.com 26.02.2016.

[11] Gian Micalessin: La versione dei cecchini sulla strage di Kiev: „Ordini dall’opposizione“. ilgiornale.it 15.11.2017.

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Gabriele Krone-Schmalz: Die Geopolitik von Herrn Putin ist berechenbar – EXKLUSIV…..verkommene JOURNAILLE die Kehrseite der westlichen Medien…“ET“

FREUNDE;  im Unterschied der pseudodeutschen JOURNAILLE gibt es eben einen JOURNALISMUS mit Klasse, dazu gehört ganz sicher FRAU  KRONE-SCHMALZ  ein Warenzeichen korrekter und tiefgreifender Analysen,sehenswert,hörenswert,bemerkenswert…..immerhin hätte sie sich ja auch verkaufen können, wie mindestens 90 % ihrer Kollegen,da wird einem richtig übel…..!!  „ET“

Sputnik-Redakteur Armin Siebert im Gespräch mit Gabriele Krone-Schmalz

Gabriele Krone-Schmalz: Die Geopolitik von Herrn Putin ist berechenbar – EXKLUSIV

https://de.sputniknews.com/politik/20171123318413807-geopolitik-von-herrn-putin-ist-berechenbar/

© Foto: Ilona Pfeffer

Politik

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Gabriele Krone-Schmalz gilt als eine der führenden Russlandexperten und war zur Zeit der Perestroika Russland-Korrespondentin der ARD. Ihr neues Buch heißt „Eiszeit – Wie Russland dämonisiert wird und warum das so gefährlich ist“. Im Exklusiv-Interview gibt sie ihre Einschätzung zu Putin, dem Ukraine-Konflikt, Syrien und dem Feindbild Russland.

Frau Krone-Schmalz, in einer immer komplexer werdenden Welt gibt es endlich wieder etwas, worauf man sich verlassen kann: das gute alte Feindbild Russland. Wenn irgendwo auf der Welt etwas Schlimmes passiert, dauert es nicht lang, und es wird klar: die Russen waren’s. Sollte man sich darüber aufregen oder darüber lachen?

Zum Lachen ist es zu gefährlich, denn es hängt zu viel davon ab. Man muss sich darüber aufregen, weil die Welt so simpel nicht ist. Wenn von falschen Voraussetzungen Entscheidungen abhängen, werden die Entscheidungen auch falsch sein. In der Wirtschaft kosten falsche Entscheidungen Geld, in der Politik hin und wieder den Frieden.

Diejenigen, die Krieg miterlebt haben, sterben langsam aus. Und ich habe den Eindruck, dass das Bewusstsein für Zerbrechlichkeit, für Frieden auch ausstirbt. Dabei sollte das immer das oberste Gebot sein, und man sollte nicht so gedankenlos an einer Eskalationsspirale drehen.

Ein Phänomen ist, dass trotz breiter Einheitsfront gegen Russland in den Medien im sogenannten Volk doch noch nicht der Letzte davon überzeugt ist, dass der Russe per se böse ist. Wie erklären Sie sich diese Diskrepanz?

Das fällt mir auch auf im Gespräch. Die Mehrheit der Menschen in Russland wie in Deutschland hat das Bedürfnis nach Frieden und guten Beziehungen zueinander. Leider spiegelt sich das in den Leitmedien und in der politischen Aussage so nicht wieder. Mich wundert, dass so ein Begriff wie „Verstehen“ zum Schimpfwort geworden ist. Verstehen heißt ja nicht, alles, was der andere macht, in Ordnung zu finden, sondern, etwas zu begreifen und auf dieser Grundlage das eigene Handeln auszurichten. So muss man auch die russischen Interessen erst einmal verstehen, um mit westlicher Politik darauf zu reagieren.Ich versuche in meiner Arbeit, die Dinge von beiden Seiten zu beleuchten, also auch mal einen Perspektivwechsel vorzunehmen, also die russischen Interessen zu betrachten. Wenn in einer Gesellschaft allein schon das Einnehmen dieser anderen Perspektive, um sie zu verstehen und zu erklären, von vornherein als Kumpanei gebrandmarkt wird, dann sollten die Menschen, die gute Beziehungen wollen, sich auf die Demokratie berufen dürfen.

In der Kreml-Astrologie wird gemutmaßt, dass Wladimir Putin viele Dinge persönlich nimmt und entsprechend reagiert. Wenn Putin tatsächlich so empfindlich wäre wie beispielsweise sein türkischer Kollege Erdogan, dann müsste er die westlichen Medien täglich mit Verleumdungsklagen überziehen. Mir scheint, dafür regiert der russische Präsident noch relativ moderat. Wie sehen Sie das?

Mit Verlaub, wenn es etwas Berechenbares gibt, dann ist es die absolut kühl kalkulierte, strategische Geopolitik von Herrn Putin. Das hat man alles vorher wissen können, auch vieles, was sich in der Ukraine entwickelt hat. Im Vorfeld des EU-Assoziierungsabkommens mit der Ukraine haben Entscheidungsträger im Westen durchaus geraten, dass sich hierfür Brüssel, Moskau und Kiew an einen Tisch setzen müssen. Nur leider wurden sie überstimmt.

Es ist leider so, dass viele hochrangige Politiker sich anders äußern, wenn Mikrofon und Kamera an sind, als im persönlichen Gespräch. Wenn es in einer Gesellschaft so ist, dass man zwar auf die äußere Freiheit sehr stolz sein kann, aber die innere Freiheit nicht mehr da ist, weil man Angst haben muss, medial oder in der eigenen Partei oder vom politischen Gegner oder Partner hingerichtet zu werden, dann ist es mit der Freiheit nicht weit her. Ich wünsche mir informierte Debatten. Die können auch sehr intensiv sein, aber mit dem Ziel Entspannungspolitik.

Informiert heißt faktenbasiert. Aber auch hier scheint es zwei Wahrheiten zu geben, was man an Begriffen wie Putsch oder Aufstand in Bezug auf die Machtübernahme in Kiew oder Angliederung und Annexion in Bezug auf die Krim sieht. Oder ein älteres Beispiel: bis heute denkt der gesamte Westen, dass Russland den Georgienkrieg 2008 begonnen hat. Wie kann es sein, dass es zwei Wahrheiten gibt und jede Seite vehement nur an ihre Version glaubt?

der Kreml (Symbol)
© Sputnik/ Alexej Druzschinin/Anton Denisow/Pressedienst des Präsidenten Russlandsа РФ

Sie brauchen Dinge nur oft genug zu wiederholen, und dann setzen sie sich fest. Man hat auch damals schon wissen können, dass Georgien begonnen hat und nicht Russland, aber das wurde nicht transportiert. Wenn also heute argumentiert wird, Russland, also im Zweifel Putin persönlich, will sich Polen und die baltischen Staaten unter den Nagel reißen, wie man das schon in Georgien gesehen hat, dann sieht man, was passiert, wenn Schlussfolgerungen aufgrund falscher Voraussetzungen gezogen werden.Frau Krone-Schmalz, wo sehen Sie die Ukraine in zehn Jahren? In der EU? In der Nato?

Ich will nicht in die Zukunft spekulieren, aber ich hätte mir gewünscht, dass die Ukraine nicht als Zankapfel zwischen West und Ost in die Geschichte eingeht, sondern als Scharnier zwischen West und Ost.

Danach sieht es im Moment nicht aus.

Was ja ein Win-Win für alle Seiten wäre, genauso wie es für die EU doch eigentlich nur von Vorteil wäre, vom Handel bis zur Sicherheit gut mit Russland zusammenzuarbeiten. Warum kommt es nicht dazu?

Es liegt auf der Hand, dass die Zusammenarbeit der EU mit Russland und der Eurasischen Wirtschaftsunion mehr als Win-Win wäre. Das wäre natürlich im Interesse der EU und Russlands, aber nicht im Interesse der USA. Und das hat nichts mit Verschwörungstheorien zu tun. Selbst amerikanische Experten bestätigen, dass ein einiges Eurasien den USA gefährlich werden könnte. Das erklärt auch das vehemente Interesse der USA daran, dass die EU Sanktionen gegen Russland verhängte. Auch innerhalb der EU sind die Interessen natürlich unterschiedlich, vor allem zwischen den neuen und den alten EU-Mitgliedern. Wenn die Sichtweise der baltischen Staaten, Polens und einiger anderer Länder allerdings die EU-Politik bestimmt, dann ist das eine vergiftete Grundatmosphäre, auf der man keine Friedenspolitik aufbauen kann.

Und Russland? Wenn man sich ansieht, was Russland alles kann: die Wahlen der Weltmacht No.1 manipulieren, die größte Militärmacht der Welt, also die Nato bedrohen, die Demokratie der westlichen Welt mit Propaganda aushebeln – dann dürfte Putin doch in zehn Jahren der Weltherrscher sein, oder?

Klar, wenn irgendetwas irgendwo schief läuft, sind die Russen schuld, auch daran, dass Amerika jetzt Trump ertragen muss. Wenn man seine Kräfte damit verschleißt, äußere Einflüsse zu bekämpfen, dann hat man keine Kraft mehr, an den inneren Problemen zu arbeiten. Das betrifft auch einige Länder der EU. Rechtspopulistische Parteien bekommen sicher keinen Aufwind, weil sie von Moskau unterstützt werden, was der Fall sein mag, aber dass sie überhaupt entstehen können, hat doch mit unseren Problemen zu tun.

Kommen wir auf Syrien zu sprechen. Zwei Jahre nach dem Eingreifen Russlands ist der IS aus dem Land vertrieben, in weiten Teilen des Landes herrscht Frieden, Flüchtlinge kehren zu Tausenden zurück. Wir erinnern uns alle an die dramatische Quasi-Live-Berichterstattung aus Aleppo, obwohl sich tatsächlich damals kaum Journalisten da reingetraut haben. Jetzt kann man sicher in die Stadt und könnte zum Beispiel über den Wiederaufbau berichten. Wann haben Sie das letzte Mal einen Bericht zu Aleppo im deutschen Fernsehen gesehen?

Ich fürchte, Sie haben Recht mit dem, was Sie andeuten. Da wird nicht mehr so hingeguckt. Der Fokus war auf Aleppo. Aber was war denn mit Mossul oder anderen Brennpunkten, wo die Bomben anderer zu gleichem Leid geführt haben? Ich halte es für geboten, gerade bei diesen Themen nicht nur in Gut und Böse zu unterteilen. Dafür ist die Situation in Syrien zu komplex. Aber allen ist klar, dass es nur geht, wenn Amerikaner und Russen zusammen versuchen, in Syrien eine politische Lösung hinzukriegen. Das sollte sich auch in der Berichterstattung wiederspiegeln. Im Moment gibt es wieder eine entsprechende Initiative von Herrn Putin.Wieso wird dann in der Berichterstattung ständig mit zweierlei Maß gemessen? Bei den USA sind es Kollateralschäden, bei den Russen Kriegsverbrechen?

Ich glaube, ich habe nicht ein Buch über Russland geschrieben, wo es nicht in einem Kapitel genau um dieses „Zweierlei Maß“ ging. Die Liste wäre endlos. Darauf muss man die Menschen aufmerksam machen, weil sich sonst Automatismen festsetzen. Da muss man dran rütteln, dass sie keine Eigendynamik entwickeln, die sehr schädlich ist.

In der Recherche für dieses Gespräch bin ich auf relativ wenige Rezensionen zu Ihrem neuen Buch „Eiszeit“ gestoßen. Ist die Resonanz tatsächlich geringer geworden, und wenn ja, wie erklären Sie sich das?

Ja, es gibt bisher kaum Rezensionen. Das muss man zur Kenntnis nehmen. Es wird offensichtlich in irgendeiner Form ignoriert. Vielleicht passt es nicht rein. Keine Ahnung. Das müssen Sie die sogenannten Leitmedien fragen, in denen normalerweise ein Buch rezensiert würde, das schon ein paar Wochen auf Platz Eins der Bestsellerliste steht.

Im Austausch mit Kollegen, treffen Sie überhaupt noch Osteuropaexperten, die in der Lage sind, die Geschehnisse objektiv und neutral zu bewerten?

Es gibt durchaus eine ganze Reihe von Kollegen, die nicht alles, aber vieles auch so sehen wie ich. Aber es ist halt ein Unterschied, ob man im Kollegenkreis darüber redet, oder ob sich das auch niederschlägt in Artikeln und Beiträgen. Es herrscht eine ungute Atmosphäre, die Menschen davon abhält, das zu sagen, was sie denken und was sie herausgefunden haben, weil sie damit rechnen müssen, dass es ihnen Nachteile bringt. Das ist etwas, was ich nicht gewillt bin hinzunehmen.

Apropos Kollegen, gibt es im Westen genug Russland-Expertise im Vergleich zu den Zeiten, als Sie Korrespondentin waren?

Ich habe schon den Eindruck, dass der Nachwuchs nicht gefördert wurde und wird. Das fängt schon in der Schule an, dass Eltern dagegen sind, dass ihr Kind Russisch lernt. Dieses Umfeld trägt sicher nicht dazu bei, dass sich junge Menschen dafür interessieren, was sich da abspielt. Auf der anderen Seite habe ich den Eindruck, dass gerade dies dazu führen könnte, dass junge Menschen hinterfragen wollen. Die beste Friedenspolitik ist Jugendaustausch. Wenn man sich persönlich kennenlernt, ist man etwas mehr immun gegen dummes Geschwätz.

Frau Krone-Schmalz, Sie sind hier in Berlin für den Petersburger Dialog. Was erwarten Sie sich von diesem Forum? Spielt der Petersburger Dialog überhaupt noch eine Rolle?

Jawohl, er spielt noch eine Rolle. Ich denke, dass jedes Dialogforum zwischen Russland und dem Westen, das es noch gibt, gehegt und gepflegt werden sollte. Ich würde mir vom Petersburger Dialog ein gemeinsames Statement, einen Appell von beiden Seiten wünschen, in dem ganz massiv eine neue Entspannungspolitik gefordert wird.

Gabriele Krone Schmalz im Sputnik-Studio
Das komplette Interview finden Sie hier.

Das Buch „Eiszeit – Wie Russland dämonisiert wird und warum das so gefährlich ist“ ist im C.H.Beck-Verlag erschienen.

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MAIDAN : Wo sind die Scharfschützen des BND ? Sie wurden sofort ausgeflogen und in deutschen KLINIKEN etc. versteckt….!!! „ET“

 

Revolution aus dem Hinterhalt? Mutmaßliche Scharfschützen vom Maidan gestehen ihre Tat

https://deutsch.rt.com/europa/61111-revolution-aus-hinterhalt-scharfschutzen-vom-maidan-stellen-sich/

Revolution aus dem Hinterhalt? Mutmaßliche Scharfschützen vom Maidan gestehen ihre Tat

Mitglieder der so genannten Himmlischen Hundertschaft – die Märtyrer der modernen Ukraine; 20. Februar 2015.
Lange galt es als offenes Geheimnis, dass nicht Polizeieinheiten am 20. Februar 2014 in Kiew auf Demonstranten schossen, sondern Unbekannte aufseiten der Aufständischen. Nun lassen mutmaßliche Beteiligte mit Aussagen im italienischen Fernsehen aufhorchen.

Zum vierten Mal jährt sich im November 2017 der Anfang der Maidan-Proteste in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Die Proteste, initiiert infolge der Entscheidung der damaligen Regierung, das Assoziierungsabkommen mit der EU nicht zu unterfertigen, haben am Ende auf folgenschwere Weise Früchte getragen. Nach drei Monaten der Straßenkämpfe zwischen bewaffneten Aufständischen und der Polizei gelang es der so genannten Opposition, den gewählten Präsidenten des Landes, Wiktor Janukowytsch, aus dem Land zu jagen. Die siegreichen Putschisten haben seine Partei und deren Verbündete zerschlagen, das Land regiert seither eine Allianz aus neoliberalen und ultranationalistischen Kräften.

Mit dem Staatsstreich stürzte das Land in eine Krise, die zur Abspaltung der Autonomen Republik Krim und zum Bürgerkrieg im Osten des Landes geführt hat. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Westliche Staaten, darunter Deutschland, machen Russland für diese Krise verantwortlich, anderslautende Stimmen werden als marginal und prorussisch gebrandmarkt.

Lesen Sie außerdem –  Kiew: Tränengas und Schlagstöcke – Poroschenko beendet Saakaschwilis Traum von einem neuen Maidan

In diesem Narrativ ist der Mythos von einem edlen Aufbegehren des Volkes, das einen korrupten prorussischen Präsidenten zurecht aus dem Amt gejagt habe, von zentraler Bedeutung. Von daher heißen die Proteste „Euromaidan“ – also im Namen alles Guten, für das angeblich wie nichts anderes Europa steht – oder „Revolution der Würde“. Zentral in diesem Narrativ sind, wie bei jeder Revolution, deren „Blutzeugen“, in diesem Fall etwa hundert getötete Kämpfer der Aufständischen, die hauptsächlich am 20. Februar von unbekannten Schützen erschossen wurden. Vom ersten Tag an hat man sie zu Märtyrern der so genannten Himmlischen Hundertschaft verklärt. Ihr Kult wird seitdem in die hintersten Winkel des Landes getragen.

Der damalige US-Außenminister John Kerry und der US-Botschafter in der Ukraine, Jeffrey Payette, gedenken am 6. März 2014 der Toten vom Maidan.

Frühe Zweifel an offizieller Version

Die Regierung in Kiew, ukrainische Mainstreammedien und die offizielle Öffentlichkeit machen für den Tod der Kämpfer nach wie vor den Ex-Präsidenten Wiktor Janukowytsch und dessen vermeintliche Gönner in Moskau verantwortlich. Allerdings ist diese Version, die man von Anfang an ohne stichhaltige Beweise präsentiert hatte und die bislang nur in einem Gerichtsurteil – gegen einen Berkut-Polizisten – zur Sprache kam, spätestens seit dem 16. November als eine Legende entlarvt, zumindest wenn man den Protagonisten einer italienischen Dokumentation glaubt. Demnach seien Kämpfer einer Spezialeinheit unter dem Kommando des ehemaligen georgischen Präsidenten Micheil Saakaschwili die wahren Verantwortlichen. Drei von ihnen stellten sich dem italienischen Journalisten und Autor des Films „Ukraine: Verborgene Wahrheit“, Gian Micalessin, und gestanden ihre Tat – zunächst vor der Kamera.

An verschiedenen Orten gefilmt, erzählen sie eine an sich schlüssige Geschichte, die sich mit zahlreichen bereits zuvor zutage getretenen Indizien deckt: etwa jenen, die darauf hinweisen, dass die Schüsse auf die aufständischen Kämpfer und die Polizisten in der Nähe des Maidan eine False-Flag-Operation waren. Diese war vor langer Hand geplant, ausgeführt hat man sie in einem dafür geeigneten Moment, als der Aufstand zu ermüden schien und es nach einer Einigung zu einem friedlichen und verfassungsmäßigen Machtübergang zwischen der Opposition und dem Präsidenten aussah.

Den drei Männern Koba Negradse, Alexander Rewasischwili und Salogi Kwaratschelia, allesamt Anfang 50, zufolge sind diese und ihre Kollegen aus Georgien am 15. Januar 2014 nach Kiew angereist. Ihre Auftraggeber gaben ihnen gefälschte Ausweise, nach ihrer Ankunft in einem Hotel brachte man sie direkt zum Maidan. Ihr Organisator und Verbindungsmann war Mamuka Mamulaschwili, später Chef einer Einheit aus Ausländern im Donbass-Krieg. Ursprünglich war dieser Berater des früheren georgischen Präsidenten Micheil Saakaschwili und hochrangiger Offizier in dessen Sicherheitsdienst.

Kiew am frühen Morgen am 20. Februar 2014 in der Nähe des Maidan.

„Auf wen sollen wir schießen?“

Der Spezialauftrag der Truppe in der Ukraine war, „einen Befehl“ auszuführen, sagt einer der Männer, Koba Negradse. Er weist sich vor der Kamera aus. „Wir hatten keine andere Wahl“, fügte er hinzu, der Befehl sei direkt von Saakaschwili gekommen. Dieser galt als erfolgreicher Organisator einer so genannten Farbrevolution. Die Rosen-Revolution galt jedoch als friedlich. Die Aussage macht stutzig: Offiziell hatte Saakaschwili zu diesem Zeitpunkt keine Befehlsgewalt mehr über irgendwelche georgischen Einheiten, da im Oktober 2013 seine Amtszeit als Präsident geendet hatte und er längst in den USA weilte. Glaubt man den Zeugen aus der Truppe, scheint er jedoch ungeachtet dessen Teil einer Befehlskette gewesen zu sein, deren Anordnungen sie für bindend erachtet haben.

In der Ukraine sollten die georgischen Kämpfer zunächst die Spezialeinheiten der Polizei, die Berkut, nur provozieren, nicht töten. Der unmittelbare Befehlshaber in Kiew war Sergej Paschinski. Damals leitete dieser zusammen mit Andrej Parubi den bewaffneten Aufstand auf dem Maidan. Heute ist Parubi der Rada-Vorsitzende, Paschinski – ein Mann mit krimineller Vergangenheit, die auch Tötungsdelikte beinhaltete – ist ebenso Abgeordneter.

Quelle: RT

Während seines Interviews erklärt Alexander Rewasischwili, ein ausgebildeter Schütze, er und seine Mitstreiter hätten in der Ukraine „Gewehre, AKMs und Pistolen vom Typ Makarow samt Patronen, taschenweise“ vorgefunden. Ein TV-Bericht auf seinem Telefon zeigt ihn vor einem Zelt mit georgischer Flagge auf dem Maidan: Bis zur Kulmination blieben nur noch wenige Tage. Alle Georgier im Film erzählen in Details, wie die Waffen verteilt wurden:

Auf wen sollen wir schießen und wo?“, fragte Negradse.

Paschinski erklärt: „Egal, Hauptsache Chaos stiften.“ Am 20. Februar am frühen Morgen sollten sie auf Barrikaden, Bäume und Werfer von Molotow-Coctails schießen – um Panik zu stiften. Die Menge sollte aufgestachelt und die Polizei provoziert werden.

Das war jene Zeit, als sich eine mögliche Übergangslösung für Präsident Janukowytsch mit Neuwahlen im Herbst abzeichnete – das entsprechende Abkommen wurde am 21. Februar von den Oppositionsführern, Janukowytsch selbst sowie den Außenministern von Deutschland, Frankreich und Polen unterschrieben.

Dem können wir nicht zustimmen“, wies Paschinski die georgischen Söldner an.

Offenbar erschien im Fall von Wahlen das Risiko einer Niederlage für die „Revolutionäre“ als zu groß.

Im Zentrum von Kiew am 20. Februar 2014.

Das Grauen als Chance und Fenster des Möglichen

Der Notfallplan ging aber auf: Die Todesschüsse versetzten das Land und die Medien in der ganzen Welt in eine Schockstarre. „Der Tyrann schlachtet sein Volk ab“, brachte hingegen die Bild-Zeitung das auf den Punkt, was die Spezialoperation auf dem Maidan bezweckte – die Delegitimierung des Präsidenten Janukowytsch als vermeintlicher Mörder seiner Bürger. Zumindest für die Zeit der Machtergreifung. Ausgerechnet an diesen Tagen tritt die Person von Wladimir Parasjuk auf den Plan.

Lesen Sie auch –  Verschwörungstheoretiker? BBC präsentiert Maidan-Scharfschützen aus Reihen der Opposition

Der parteilose Maidan-Aktivist aus Lwow führte eine Hundertschaft von Kämpfern an. Laut einem der Georgier im Film, Salogi Kwaratschelia, war er, „dieser junge Mann, Parasjuk“ zugegen, als die Anweisungen an die Heckenschützen ergingen. Bei der Kundgebung auf dem Maidan, abends am 21. Februar, als Wladimir Klitschko die Resultate der Vereinbarung mit Janukowytsch verkündete und die Menge zur Mäßigung aufrief, schnappte Parasjuk das Mikrofon und hielt eine kurze flammende Rede, in der er die Menge aufrief, weiter gegen Janukowytsch zu kämpfen:

Janukowitsch bleibt auf keinen Fall Präsident, sonst kämpfen wir bewaffnet weiter“, rief er in die Menge.

Von höchster Stelle geweiht: Vor allem die ukrainische Kirche stellte sich auf die Seite des Umsturzes

In diesem Moment reichten in einem Ritual, das man zuvor eher nur von islamistischen Terrorkulten kannte, hunderte Hände Särge mit erschossenen Kampfkameraden über die Köpfe, aus den Lautsprechern tönte dazu ein makabrer Trauergesang. Noch in der gleichen Nacht besetzten die Aufständischen das komplette Regierungsviertel, besetzten die Rada und ließen dort per Beschluss alle durch die Verfassung dem Präsidenten verpflichteten Kräfte abziehen. Der Präsident selbst tauchte ab.

Wladimir Parasjuk, heute Rada-Abgeordneter, sagte vor wenigen Monaten auf die Frage einer Journalistin nach dem Stand der Ermittlungen zum Massaker auf dem Maidan, die Ukraine sei noch nicht bereit, die volle Wahrheit darüber zu erfahren. Zu dieser Wahrheit gehört anscheinend auch die Tatsache, dass ab dem 15. Februar als unmittelbarer Instrukteur der Scharfschützen der US-Bürger Bryan Christopher Boyenger vor Ort war. Er, selbst Scharfschütze, war ehemaliger Soldat der 101er Airborne Division.

Ich musste allen seinen Befehlen folgen“, erzählt Koba Negradze.

Am frühen Morgen hatte man die Scharfschützen in mehrere Gruppen aufgeteilt und im Hotel Ukraina und im Konservatorium – beides im Hinterland der Demonstranten – untergebracht. Anschließend schossen sie diesen in den Rücken.

Jeder fing an, zwei oder drei Schüsse auf einmal abzugeben. Es dauerte fünfzehn, zwanzig Minuten. Wir hatten keine Wahl. Uns wurde befohlen, ohne Unterschied sowohl auf die Polizei als auch auf die Demonstranten zu schießen“, erzählte Alexander Rewasischwili.

Als die Schießerei vorbei war, verließen die Killer ihre Standorte – in einem Schockzustand und unter größter Gefahr, von den Aufständischen enttarnt zu werden. Ihr versprochenes Geld, 5.000 Euro, sollen die Täter damals für ihre Tat nicht erhalten haben, so einer der Zeugen.

Damals wusste ich es nicht, ich war nicht bereit, dann verstand ich. Wir sind benutzt worden“, fasst Alexander Rewasischwili zusammen. Er sieht reumutig aus.

Vom Anfang an hätten die Täter mit ihrem Gewissen gerungen, aber erst jetzt sähen sie den Moment gekommen, um mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit zu treten, fuhr er fort. Früher wäre es zu gefährlich gewesen. Juristisch sehen sie sich jedoch nicht angreifbar, alles sei „ein Befehl gewesen“.

Wollen die drei Zeugen nur ihre 15 Minuten Starruhm?

Der unabhängige Journalist Maxim Rawreba, der über die gesamten drei Monate hinweg die Geschehnisse auf dem Maidan aus nächster Nähe verfolgt hatte, hält die Geständnisse der drei Georgier für nicht besonders glaubwürdig – und auch nicht mehr für sensationell. Gerüchte über ausländische Scharfschützen auf dem Maidan kursieren schon seit Jahren. Inzwischen seien die Ereignisse von vielen außergerichtlichen und journalistischen Experten nachgestellt worden. Vieles deutet darauf hin, dass die Schüsse von einem anderen Ort aus abgefeuert wurden – nämlich vom Dach eines Gebäudes in der Gorodetzki-Straße.

Auch interessant –  Prozess in Kiew: Janukowytsch verlangt Klärung der Mitverantwortung Deutschlands für Putsch 2014

Dieses befand sich jedoch auch in dem Gebiet, das die Maidan-Kämpfern kontrolliert hatten. Dort wurde Wladimir Parasjuk am frühen Morgen am 20. Februar auch gesichtet. Später waren die Maidan-Kämpfer von dort abgezogen und es wurde still um das Gebäude. Das könnte den wahren Snipern die Gelegenheit dazu gegeben haben, dort unbemerkt ein- und auszugehen.

Seit dreieinhalb Jahren gab es sehr viele Versionen dieser Geschehnisse und viele anonyme Menschen gaben sich als Sniper aus. Ich bin mir jedoch nach wie vor sicher, dass diejenigen die Sniper bezahlt haben, die auch den Maidan organisiert haben. Das sind jene Menschen, die jetzt die Macht in Kiew kontrollieren. Sie werden sicherlich alles tun, was in ihrer Macht steht, um zu verhindern, dass dieser Film bei der Aufdeckung der Geheimnisse um die Maidan-Morde eine Rolle spielt“, sagte der Journalist, der wegen seiner Kritik am Maidan kurz nach den Ereignisse des Februar 2014 seine Heimat verlassen musste.

Auch einem Laien fallen in der Erzählung der Georgier einige Unstimmigkeiten auf. So sagt, wie bereits oben erwähnt, einer der Zeugen, Koba Negradse, der Auftrag in der Ukraine sei ein Befehl Micheil Saakaschwilis gewesen. Zu dieser Zeit war dieser jedoch nicht mehr georgischer Präsident und hielt sich in den USA auf. Den Maidan hat er noch am Anfang der Proteste als prominenter Gast besucht. Andererseits ist es schwer, eine Erklärung dafür zu finden, warum erwachsene Männer sich selbst öffentlich in einer derartigen Weise stellen und sich selbst des mehrfachen Mordes bezichtigen, obwohl niemand ihnen vorwirft, diesen begangen zu haben. Geständnisse dieser Art, die nicht im Gewahrsam gegenüber einem Ermittlerteam erfolgen, werfen jedenfalls zahlreiche Fragen auf.

Eine transparente öffentliche und unvoreingenommene Ermittlung zu den Morden vom Maidan findet hingegen ebenfalls nicht statt. Im Gegenteil: Eine kaum verhüllte Spurenverwischung vonseiten der Regierenden in Kiew und die Obstruktion jeglicher unabhängiger Untersuchung stützt den Verdacht einer False-Flag nur noch zusätzlich. Es ist deshalb kaum realistisch, auf eine baldige ehrliche Aufklärung dieser Geschichte zu hoffen – und es wäre keine Überraschung, sollten schon bald neue obskure „Zeugen“ auftreten und neue spektakuläre Geschichten präsentieren. Sollte sich die Schuld von Paschinski, Parasjuk und Parubi jedoch bestätigen, dann wird die „Revolution der Würde“ als eines der größten Lügenkonstrukte des 21. Jahrhunderts in die Geschichte einreihen.

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ISRAEL wird NICHT von JUDEN regiert, sondern von KHAZAREN !! Haben SIE 666 minus, je FRIEDEN gebracht ??…“ET“

PUTIN : “ WIR HABEN ES MIT DEM TEUFEL ( SATAN ) ZU TUN “ !!

Treffen von dem Russlands Präsidenten Wladimir Putin (R) und seinem Kollegen aus dem Iran Hassan Rouhani (Archiv)

Experte: Iran versucht Russland in Syrien abzudrängen

https://de.sputniknews.com/politik/20171123318415854-israel-iran-russland-syrien/

© Sputnik/ Michail Klimentjew

Politik

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17494911137

Der israelische Ex-Botschafter in Russland, Zvi Magen, hat ausdrücklich vor einer Beteiligung des Iran an der Beilegung der Syrien-Krise gewarnt. Nach Einschätzung des pensionierten Diplomaten nimmt Teheran nur zum Schein an den Gesprächen teil und wartet lediglich auf den passenden Zeitpunkt, um Russland beiseite zu schieben.

Israel betrachte die jüngsten Syrien-Gespräche in Astana grundsätzlich als positiv, sagte Magen, mittlerweile Sicherheitsexperte an der Universität Tel Aviv, in einem Interview mit der Zeitung „Kommersant“.

Russian President Vladimir Putin and Turkish President Recep Tayyip Erdogan, right, at a news conference following the Russian-Turkish talks in Ankara
© Sputnik/ Sergey Guneev

„Wenn es im Astana-Prozess dann noch den Iran nicht gäbe“…Denn Teheran baut ja in Syrien seine Hegemonie auf.“

Wenn der Iran in Syrien auch nach dem Friedensschluss bleibe, werde dies alle heutigen Ergebnisse, die in Genf und in Astana erzielt worden seien, durchkreuzen, warnte der Experte. „Diese Vereinbarungen werden dann nichts mehr wert sein.“

Nach seiner Meinung unternimmt der Iran keinerlei Anstrengungen für den Frieden in Syrien. „Ich sehe nur die Anstrengungen Russlands und der Türkei.“ Der Iran spiele sein eigenes Spiel. „Deshalb gibt es in Wirklichkeit gar keine Astana-Troika.“

Die Beziehung Irans zu Russland sei ohnehin keineswegs einfach, auch wenn das niemand offen aussprechen würde, so Magen weiter. „Der Iran versucht, seine Kontrolle in Syrien zu etablieren, um Russland beiseite zu drängen. Damit Russland in Syrien überzählig wird.“

Gerade dieses Vorgehen des Iran sei der Grund für die sich abzeichnende Annäherung zwischen Israel und Saudi-Arabien. „Die Saudis begreifen, dass sie den Widerstand gegen den Iran im Allleingang nicht durchstehen, und sind deshalb darauf aus, eine Koalition gegen Teheran aufzubauen“, sagte der Experte. „Die gemeinsame Zähmung des Irans durch die Anstrengungen Israels und Saudi-Arabiens —  das ist eine durchaus reale Aufgabe.“Morgen stimmte der früheren Äußerung des israelischen Verteidigungsministers Avigdor Lieberman zu, Tel Aviv würde nicht zulassen, dass der Iran Syrien zu seiner eigenen Hochburg mache.

„Ich würde gerne mal sehen, wer Israels Ansturm standhält, wenn das Land die Sprache der Gewalt spricht“, so der Experte. „Eine andere Sache ist, dass Israel Frieden in Syrien will und sich grundsätzlich in den Konflikt nicht einmischt. Obwohl es sich auch einmischen könnte.“

Was Syriens Präsident Baschar al-Assad angehe, so „stört er heute nicht sonderlich“, sagte Magen. Denn in Syrien gebe es ja ohnehin keine Demokratie, es sei unmöglich, einen anderen Anführer zu wählen.

„Wenn er also vorübergehend notwendig ist, soll er vorübergehend bleiben. Aber nur unter der Kontrolle Russlands, nicht des Irans.“

 

 

                              

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!! Putin sagt jedem wer ISIS kreiert hat !! Aber alle westlichen Kreaturen hören weg…machen sich mitschuldig !! „ET“

FREUNDE , von heute :

https://de.sputniknews.com/politik/20171123318418169-baltikum-is-beschluss-kampf-plaene/

S

Litauischer Soldat bei einer Militärübung

Just nach IS-Zerschlagung: Baltische Länder wollen gegen Terror in Nahost kämpfen

© Sputnik/ Sergej Melkonow

Politik

Zum Kurzlink
1822163110

Die baltischen Länder Lettland, Litauen und Estland sind gewillt, im Nahen Osten gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (Daesh/IS) zu kämpfen. Das kündigte der Befehlshaber der litauischen Streitkräfte, Generalleutnant Jonas Vytautas Žukas, am Donnerstag nach Angaben der Agentur Baltnews an.

Zuvor sei geplant gewesen, eine gemeinsame Sonderformation aufzustellen. Jetzt würden auch andere Varianten diskutiert, sagte der Militär.  weiterlesen

Putin sagt jedem wer ISIS kreiert hat
2014 im Valdai International Discussion Club.
https://youtu.be/wU6RG6Dk890
Erster Punkt. Ich habe nie gesagt, dass ich die US als Bedrohung unserer nationalen
Sicherheit ansehe. Präsident Obama – wie Sie es sagen – sieht Russland als Bedrohung,
aber ich fühle es nicht in gleicher Weise gegenüber der US. Was ich fühle ist, dass die Politik
von jenen im Kreis der Macht – falls ich diesen Ausdruck benutzen darf – diese Politik in jener
Macht in den US ist falsch. Es widerspricht nicht nur unseren nationalen Interessen, es
untergräbt jedes Vertrauen, dass wir in die Vereinigten Staaten hatten. Und in diesem Sinn
schadet es den Vereinigten Staaten ebenso.
Unterhöhltes Vertrauen, mit dem Verständnis, dass jene einer der führenden globalen Führer
sind in Politik und in Fragen der Wirtschaft. Ich kann ruhig bleiben in vielen Dingen…. Aber,
wie ich es immer sagte, und Dominic hat es hier gerade erwähnt, einseitige Aktionen bei der
kontinuierlichen Suche für die nächste „Allianz“ und Vereinigung, welche vorbestimmt sind…
dies sind keine Methoden, die danach streben, gemeinsame Grundlagen der Verständigung
zu diskutieren und diesen einzuwilligen.
Dies sind einseitige Aktionen. Sie werden immer überall ausgetragen. Sie führen zu Krisen,
ich habe es zuvor gesagt. Eine andere Bedrohung ist ISIS, die Präsident Obama erwähnte.
Gut, wer auf der Erde hat ISIS bewaffnet? Wer bewaffnete Syrianer, die einen Krieg mit
Assad lieferten? Wer schuf die notwendigen politischen Informationen und das Klima, dass
diese Situation förderte? Wer drängte für die Auslieferung von Waffengattungen in diese
Arena? Verstehen Sie nicht wirklich wer in Syrien zu bekämpfen ist? Da sind meistens
Söldner. Verstehen Sie, dass sie für Geldsummen bezahlt werden? Söldner kämpfen für die
Seite, welche immer mehr bezahlt. Deshalb werden sie bewaffnet und bezahlt mit einem
bestimmten Betrag. Ich weiß sogar die Höhe der Summen. So kämpfen sie, sie haben
Waffen und du kannst sie natürlich nicht bewegen, die Waffen zurückzugeben. Am Ende
entdecken sie, wer woanders ein bisschen mehr bezahlt, dann kämpfen sie dort.
Dann besetzen sie Ölfelder. Wo auch immer in Irak, in Syrien. Sie beginnen Öl zu gewinnen
und dieses Öl wird durch jemand käuflich erworben. Wo sind die Sanktionen auf die
Parteien, die dieses Öl handeln? Glauben Sie, dass die US nicht weiß, wer das Öl kauft?
Sind es nicht ihre Alliierten, die das Öl von ISIS kaufen? Erwägen Sie nicht, dass die US die
Kraft hat ihre Verbündeten zu beeinflussen? Oder ist es der Punkt, dass sie in der Tat gar
nicht wollen, diese zu beeinflussen?
Warum danach ISIS bombardieren? Jetzt wo sie begonnen haben Öl zu gewinnen und den
Söldnern mehr und mehr Geld geben in jenen Gebieten, verbinden sich unmittelbar die
Rebellen von „zivilisierten“ syrischen oppositionellen Kräften. Warum? Weil sie dort höher
bezahlt werden. Ich betrachte dies absolut als unprofessionelle Politik. Es ist in der realen
Welt nicht auf Fakten grundiert. Wir müssen die zivilisierte, demokratische Opposition in
Syrien unterstützen. Bis jetzt werden die Rebellen bewaffnet und morgen verbinden sie sich
mit ISIS. Können jene nicht einen Schritt voraus denken?
Wir befürworten diese Art der Politik der US nicht. Wir betrachten es als falsch. Es schadet
allen Parteien, einschließlich der USA. Wenn es zu der Überlegung Ihrer nationalen
Interessen kommt, werde ich es begrüßen, wenn Menschen wie Sie, die Fragen stellen – die
US-Journalisten – eines Tages auf Ihre Regierung zusteuern. Eventuell können wir dann
irgendwie die Situation umkehren. Falls es nicht passiert, will ich wenigstes bitten, meine
Botschaft zu Ihrer Regierung zu überbringen – zum Präsident der USA, zum Vicepräsident
und alle relevanten Menschen. Übermitteln Sie diesen, dass wir keinerlei Konfrontation
wollen oder beabsichtigen. Wenn Sie beginnen unsere nationalen Interessen in Ihren
Aktionen zu berücksichtigen, werden sich andere Meinungsverschiedenheiten von selbst
regulieren. Diese Erfordernisse müssen getan und nicht nur darüber geredet werden. Sie
müssen die Interessen von anderen berücksichtigen und Sie müssen andere Menschen
respektieren.
Sie können andere nicht „auspressen“ – nur weil Sie Vorteile im Auge haben, die Sie
verlangen in der Wirtschaft, in militärischen Aktivitäten und in allem. Schauen Sie auf den
Irak, die Situation ist schrecklich. Schauen Sie auf Libyen und was Sie dort gemacht haben,
schließlich wurde Ihr Botschafter ermordet. Haben wir es getan? Für welchen Zweck eine
No-Fly-Zone errichten? In der Folge konnte Gadaffis Airforce nicht fliegen, um die Rebellen
zu bombadieren. Das war keine kluge Entscheidung, aber okay…
Was haben Sie für sich selbst getan? Sie begannen, das Territorium zu bombardieren. Das
ist ein klarer Verstoß gegen die Resolution des UN-Sicherheitsrates. Es ist eine offene und
vorbehaltslose Aggression gegenüber einem Staat. Haben wir das getan? Sie haben dies
getan mit entblößten Händen. Und es endete mit dem Mord an Ihrem Botschafter. Wessen
Schuld war es? Es war Ihre Schuld. Ist es ein gutes Resultat, dass Ihr Botschafter ermordet
wurde? Tatsächlich ist es eine schreckliche Katastrophe.
Sie müssen das Gegenteil tun. Sie müssen die imperialistischen Ambitionen stoppen.
Vergiften Sie nicht das Bewusstsein von Millionen Menschen als ob es keinen anderen Weg
gäbe als nur eine imperialistische Politik. Wir werden nie unsere Beziehungen vergessen als
wir die US unterstützt haben im Unabhängigkeitskrieg. Wir werden nie vergessen, dass wir
als Verbündete kollaborierten in beiden Weltkriegen. Ich persönlich glaube, dass die
geostrategischen Interessen von Russland und den USA im Wesentlichen die gleichen sind.
Wir müssen uns auf diesen Zusammenhang fokussieren.
Danke fürs Ansehen. Friede sei mit Ihnen.

Und jetzt haben SIE einen WEISSKOHL  an die Stelle implantiert,um dem GOYEM  nicht alzuviel zu zeigen…der DOLCH  wird hinter dem Rücken geführt….hattenwir doch alles längst früher….die Menschen sind : K. Valentin : “ MEIN JOTT;WAT SIND DE MENSCHE DUMM “ !!     Wie wahr,wie wahr…:!!  „ET“ 

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Biologische Herzklappen: Höhere Sterblichkeit bei jüngeren Patienten……nachwachsende ,geschädigte Herzklappen,einziger und patentiert, „ET“

FREUNDE, alles richtig und wichtig aber an erster Stelle steht die VERHINDERUNG  derartiger PATHOLOGIEN  des HERZENS  durch SENKUNG  der STRESSANFÄLLIGKEIT , denn de Faktor ist der grösste in den INDUSTRIESTAATEN und damit als URSACHE  die extreme BESENDUNG  mit MIKROWELLEN – EMF-IMPULSEN  …senkt diese STRESSUNG  durch das    BABS-I-KOMPLEXSYSTEM-ANTISTRESS  selber und es folgt eine BESSERE LEBENSQUALITÄT , das genau ist ja mein WARENZEICHEN  :  BETTER QUALITY OF LIFE  = Für eine bessere Qualität des Lebens   „ET“ ( nachlesen  )

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https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/81830/Kinderchirurgie-Mitwachsende-Herzklappenimplantate-machen-Fortschritte

Biologische Herzklappen: Höhere Sterblichkeit bei jüngeren Patienten

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/83385/Biologische-Herzklappen-Hoehere-Sterblichkeit-bei-juengeren-Patienten

Freitag, 10. November 2017

/dpa

Palo Alto – Mechanische Herzklappen sind trotz der Notwendigkeit einer oralen Antikoagulation und den damit verbundenen Risiken bei jüngeren Patienten weiterhin die bessere Wahl. Dies kam in einer Kohortenstudie im New England Journal of Medicine (2017; 377: 1847-1857) heraus. Der Aortenklappenersatz  mit einer Bioklappe war bis zu einem Patientenalter von 55 Jahren mit einer erhöhten langfristigen Sterblichkeit verbunden. Bei Mitralklappenersatz lag die Altersgrenze, ab der eine Bioklappe sinnvoll erscheint sogar bei 70 Jahren.

Biologische Herzklappen haben den Vorteil, dass die Patienten keine orale Antiko­agulation betreiben müssen. Sie ist der größte Nachteil von mechanischen Klappen, da es (bei zu hoher Dosierung) zu Blutungen oder (bei einer Unterdosierung) von thromboembolischen Ereignissen kommen kann. In beiden Fällen kann es zu einem Schlaganfall kommen.

Andererseits ist die Lebensdauer der biologischen Herzklappen begrenzt. Die bio­logischen Klappen wurden deshalb lange Zeit nur bei älteren Patienten implantiert. Dies hat sich in den letzten Jahren geändert. In Kalifornien ist der Anteil der biologischen Klappen beim Aortenklappenersatz innerhalb von acht Jahren von 11,5 auf 51,6 Prozent nach oben geschnellt. Beim Mitralklappenersatz kam es zu einer Zunahme von 16,8 auf 53,7 Prozent.

Dieser Trend stützt sich auf eine Reihe von kleineren retrospektiven Studien, die auf vergleichbare Langzeitergebnisse beider Klappentypen hingewiesen hatten. Diesen Eindruck kann eine neue Analyse, die ein Team um Joseph Woo von der Stanford Universität jetzt vorstellt, nicht bestätigen. Die Forscher haben die Daten von 9.942 Patienten ausgewertet, die im Zeitraum von 1996 bis 2013 an 142 Kliniken in Kalifornien eine Aortenklappe erhalten haben. Eine weiter Analyse betrifft 15.503 Patienten, die im gleichen Zeitraum ein Mitralklappenaustausch erhalten hatten.

Beim Aortenklappenersatz war die 15-Jahres-Mortalität nach Verwendung einer Bioklappe in der Altersgruppe von 45 bis 54 Jahre deutlich höher als nach Verwendung einer mechanischen Klappe (30,6 versus 26,4 Prozent; Hazard Ratio, 1,23; 95-Prozent-Konfidenzintervall 1,02 bis 1,48). In der Altersgruppe von 55 bis 64 Jahre war die Sterblichkeit vergleichbar.

Beim Mitralklappenersatz war die 15-Jahres-Mortalität nach Verwendung einer Bioklappe sowohl in der Altersgruppe von 40 bis 49 Jahre (44,1 versus 27,1 Prozent; Hazard Ratio 1,88; 1,35-2,63) als auch in der Altersgruppe von 50 bis 69 Jahre (50,0 versus 45,3 Prozent; Hazard Ratio 1,16; 1,04-1,30) höher als nach Verwendung einer mechanischen Klappe.

Die höhere Sterblichkeit dürfte in erster Linie auf die häufigeren Austauschoperationen zurückzuführen sein, die mit einer erheblichen Mortalität verbunden sind. Sie wogen bei jüngeren Menschen den Nachteil durch eine erhöhte Rate von Blutungen und Schlaganfällen auf.

Wie bei allen retrospektiven Studien lassen sich Verzerrungen nicht ausschließen. Sie könnten sich beispielsweise daraus ergeben, dass die Chirurgen Bioklappen bei morbiden Patienten  bevorzugen. Die Untersuchung konnte allerdings eine Reihe von Begleiterkrankungen berücksichtigen, die das Ergebnis nicht verändert haben. © rme/aerzteblatt.de

Themen:

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Kinderchirurgie: Mitwachsende Herzklappen­implantate machen Fortschritte

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/81830/Kinderchirurgie-Mitwachsende-Herzklappenimplantate-machen-Fortschritte

Freitag, 20. Oktober 2017

Ein Herzklappenimplantat, das mitwächst. / Randal McKenzie

Boston – Implantate am Herzen müssen Ärzte bei Kindern häufig auswechseln, wenn sie nicht mehr zum wachsenden umliegenden Gewebe passen. Am Boston Children’s Hospital und dem Brigham and Women’s Hospital haben Forscher daher ein Implantat entwickelt, dass seine Größe anpasst und bei einer Anuloplastik zum Einsatz kommen könnte. Die Ergebnisse erster Ex-vivo-Versuche mit Schweineherzen und In-vivo-Versuche am Schienbein von Ratten und an Herzklappen kleiner Ferkel, die das Konzept bestätigen, wurden in Nature Biomedical Engineering publiziert (doi; 2017: 10.1038/s41551-017-0142-5).

Das mitwachsende Material würde sich als Ringprothese bei einer erweiterten und insuffizienten Mitral- oder Trikuspidalklappe eignen. Beide Eingriffe kommen in den USA bei mehr als 1.000 Kindern pro Jahr vor. Das Implantat besteht aus zwei Bestand­teilen – einem sich selbst abbauendem Biopolymer als Kern und einem schlauchförmi­gen Tubus, der mit dem umliegenden Gewebe mitwächst. Das Polymer besteht dabei aus Bestandteilen, die auch im Körper vorhanden sind (siehe Abbildung).

Bildergalerie

„Die Forschung an Implantaten, die mitwachsen, steht noch ganz am Anfang“, sagt Robert Cesnjevar, Leiter der Kinderherzchirurgischen Abteilung des Universitäts­klinikums Erlangen. Den Ansatz der Kinderchirurgen aus Boston hält er aber definitiv für den richtigen Weg. „Die Experimente am Schweineherz und in Ferkeln zeigen eindeutig, dass die Ringprothese sich verlängert und mitwächst.“ Man müsse jedoch bedenken, dass diese Tiere funktionstüchtige Klappen besäßen, sodass die Forscher keine Rekonstruktion anfertigen mussten, erklärt Cesnjevar. „Der Ring musste daher nichts halten oder stabilisieren, nur mitwachsen.“

Anpassungsfähige mechanische Implante werden bereits angewendet

Der Kinderherzchirurg aus Erlangen arbeitet selbst bereits mit einem mechanischen Ring mit einem Metallkern, der sich an die Größe der Patienten mit angeborenen oder erworbenen Herzerkrankungen anpasst. Etwa ein- bis zweimal pro Jahr setzt er den sogenannten Uniring bei einem Kind für Mitral- oder Trikuspidalklappenrekonstruk­tionen ein. Während der Operation unterbricht der Chirurg den Ring an drei Stellen in seiner Kontinuität, um zwischen diesen Lücken Wachstum zu ermöglichen. „Eine andere Variante bei ganz kleinen Kindern sind halbelastische Gore-Tex-Prothesen“, erklärt Cesnjevar, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG). Der einzige Nachteil: Das Ringimplantat sei nicht so stabil. Prinzipiell handelt es sich bei allen bisher erwähnten Verfahren um „echte Notlösun­gen“, da keine stabilen mitwachsenden Implantate zur Verfügung stehen.

Auch eine Gruppe aus Hannover forscht an mitwachsenden Klappenimplantaten: ARISE als Aortenklappenersatz und ESPOIR für Pulmonalklappen. „Die Fünf-Jahres-Ergebnisse bei etwas größeren Kindern sind vielversprechend. Bisher musste von den implan­tierten Pulmonalklappen noch keines dieser Implantate wieder ausgebaut werden“, sagt Cesnjevar und verweist auf eine Studie im European Journal of Cardio-Thoracic Surgery aus dem Jahr 2016. Von den bisher implantierten Aortenklappen musste nur eine Klappe aufgrund einer subvalvulären Obstruktion vier Jahre nach der Implantation gewechselt werden.

Aortenklappenersatz: Therapieoption für junge Patienten

Dezellularisierte menschliche Herzklappen können eine Alternative bei Kontraindikationen für einen mechanischen Klappenersatz darstellen. Bei der Wahl des Klappenersatzverfahrens ergibt sich gerade für jüngere Patienten mit der Indikation zum Ersatz der Aortenklappe ein Dilemma. Einerseits spricht die hohe Lebenserwartung gegen biologische Herzklappenprothesen, die absehbare Re-Eingriffe mit sich

Dabei diene das Bindegewebe als Hülle, in die die Zellen der Spenderklappe einwach­sen könnten. Eine Entzündungsreaktion sei bei diesem Prozess nicht auszuschließen. Der endgültige Beweis, dass dabei tatsächlich Wachstum stattfindet, stehe noch aus, ergänzt der DGTHG-Experte. „Die geringe Spendenbereitschaft limitiere darüber hinaus die Einsatzmöglichkeiten bei diesen Implantaten.“

Am wichtigsten wäre aber ein nachweisbar mitwachsendes Implantat, das die Herzklappe zwischen der rechten Herzkammer und der Lungen­schlagader ersetzt. Robert Cesnjevar, Leiter der Kinderherzchirurgischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen

Im Gegensatz zu Mitral- oder Trikuspidalklappen ist der Bedarf für Pulmonalklappen deutlich größer. „An unserer Klinik setzen wir etwa 40 Pulmonalklappen pro Jahr ein“, berichtet Cesnjevar. Das entspräche fast einem Drittel der Kinder, bei denen ein Eingriff am rechtsventrikulärenen Ausflusstrakt notwendig sei – die Hälfte davon seien Klappenersatz oder -wechsel. „Am wichtigsten wäre aber ein nachweisbar mitwachsen­des Implantat, das die Herzklappe zwischen der rechten Herzkammer und der Lungenschlagader ersetzt.“

Stünde ein solcher Klappenersatz zur Verfügung, würden sämtliche wachstums­bedingte Klappenwechsel für diese Patienten entfallen. RV-PA-Konduits würden oft schon bei Neugeborenen zu groß implantiert, damit sie durch das rasche Wachstum nicht nachoperiert werden müssten. „Aufgrund der zu großen Konduits muss der Brustkorb meist noch ein bis zwei Tage nach der Operation offenbleiben, in einigen Fällen sogar bis zu zwei Wochen“, beschreibt Cesnjevar die belastende Prozedur. Neue Ansätze wie die aus Hannover oder Boston würden daher dringlichst erwartet. © gie/aerzteblatt.de

Und glaubt mir , ich weiss, was ich sage,sonst wär ich lange nicht mehr am LEBEN “ STOFF  des LEBENS “ !!  „ET“

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Die saudische Siemensstadt oder SUPERREICHE & SUPER-HIGH-TECH , es ist Siemens Strategie, was juckt da das HEIMATLAND , sie haben keine HEIMAT….die ist nur zum SCHRÖPFEN da….“ET“

Die saudische Siemensstadt

FREUNDE , schaut es euch genau an, SIEMENS  macht es genauso, wie die SUPERREICHEN  der WELT, nur mit dem Unterschied, Siemens gehört dem STAAT , zumindest mehrheitlich…….ist das nicht augenscheinlich,worum es bei dem perversen GEBALGE  in BERLIN  gerade geht ???  Warum SIEMENS  in RUSSLAND  von der POLITMAFIA  gemassregelt wurde ?????  Das hat doch mit “ HANDEL & WANDEL “  absolut nichts zu tun, das ist extremes SEKTEN-GEBAHREN  a la US-VORBILDER  …ekelhaft, unberechenbar,ohne LOGIK  , eben SATANISMUS !!!!   „ET “

GERMAN-FOREIGN-POLICY.com

 https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7455/

Die saudische Siemensstadt

MÜNCHEN/RIAD (Eigener Bericht) – Der Siemens-Konzern bemüht sich um einen strategisch bedeutenden Großauftrag in Saudi Arabien. Dabei handelt es sich um den Auftrag zur Ausstattung der geplanten Megacity Neom mit Infrastruktur aller Art; das Milliardengeschäft brächte nicht nur hohe Gewinne, sondern verschaffte dem Münchner Unternehmen eine führende Rolle beim Aufbau einer hochmodernen, auf „Zukunftstechnologien“ ausgerichteten saudischen Industriemetropole. Siemens-Chef Joe Kaeser begrüßt es ausdrücklich, dass sein „Freund, Partner und Kollege“ Klaus Kleinfeld, ein ehemaliger Siemens-Chef, die Führung des ehrgeizigen Entwicklungsprojekts übernommen hat. Bereits zuvor hat Siemens eine Reihe von Großaufträgen in dem abgeschotteten, autoritären Königreich realisieren können. Gleichzeitig ist das Unternehmen bemüht, auch zum strategischen Rivalen Saudi-Arabiens, Iran, möglichst enge Wirtschaftsbeziehungen aufzubauen. Die parallelen Geschäfte mit den rivalisierenden Staaten entsprechen dem Streben Berlins nach einer politischen Mittlerrolle im aktuellen Mittelostkonflikt.

Neom

Der deutsche Technologiekonzern Siemens will eine führende Rolle bei der Modernisierung und Diversifizierung der Wirtschaft Saudi Arabiens spielen, die derzeit von der neuen autoritären Führung des Landes um Kronprinz Muhammad bin Salman forciert wird. Siemens befinde sich in Gesprächen mit der saudischen Regierung über die Beteiligung an dem Entwicklungsprojekt Neom, erklärte Siemens-Chef Joe Kaeser Anfang November. Das rund 500 Milliarden US-Dollar teure Mammutvorhaben sieht den Aufbau einer neuen modernen Wirtschaftsregion im Nordosten Saudi-Arabiens an der Küste des Roten Meeres gegenüber dem Sinai vor. In dem rund 26.500 Quadratkilometer großen Gebiet, das strategisch an den Grenzen zu Ägypten und zu Jordanien liegt, soll bis 2030 eine Großstadt samt Sonderwirtschaftszone entstehen, in denen eine separate, nicht an der Scharia orientierte Rechtsprechung gilt. Eine geplante Brücke über das Rote Meer soll die Region zu einer wichtigen Verkehrsachse zwischen Afrika und Asien machen. Teile der Sonderwirtschaftszone sollen in Jordanien und in Ägypten angesiedelt werden; damit würde sie „die erste private Zone in drei Ländern“, betonen arabische Medien.[1] Die erste Bauphase des Neom-Projekts soll 2025 abgeschlossen werden. Das auf „Zukunftstechnologien“ fokussierende Projekt solle „neue Arbeitsstellen schaffen und zu einem wachsenden Bruttoinlandsprodukt im Königreich beitragen“, hieß es anlässlich seiner offiziellen Vorstellung.[2] Die notwendigen Finanzmittel werden von der saudischen Regierung, vom Staatsfonds PIF sowie von privaten Investoren aufgebracht.

Hoflieferant in spe

Siemens sei – „wie Tausende“ anderer Unternehmen – daran interessiert, „einen Großteil der Lösung“ für Neom zu liefern, bekräftigte Kaeser unlängst anlässlich einer Visite in den Vereinigten Arabischen Emiraten.[3] Sein Konzern sei in der Lage, das saudische Entwicklungsprojekt mit „bezahlbarer, zuverlässiger Enerige“, mit einem effizienten Verkehrsnetzwerk, mit Sicherheits- und Überwachungssystemen, mit Wasser- und Abwasserversorgung sowie mit energietechnisch nachhaltigen und effizienten Gebäuden auszustatten, erklärte Kaeser. Kein anderes Unternehmen könne diese fünf Elemente gleichzeitig „in einer sinnvollen Art“ realisieren. Siemens zielt damit auf einen umfassenden Großauftrag zum Aufbau einer „Siemensstadt“, bei dem die deutsche Konzernzentrale alle zentralen Aspekte kontrollieren würde. Er wäre nicht überrascht, sagte Kaeser, „wenn es bald eine Ankündigung gäbe über eine große Kooperation zwischen Siemens und dem Königreich“, um die Ziele des saudischen Entwicklungsprogramms „Vision 2030“ zu realisieren; eines von dessen zentralen Elementen ist Neom. Der neue starke Mann Saudi Arabiens, Muhammad bin Salman, verstehe sehr gut, „was getan werden muss, um das Königreich nicht nur für Touristen, sondern auch für wirtschaftliche Entwicklung zu öffnen“. Vor allem die enorme Arbeitslosigkeit, die auf mehr als 20 Prozent geschätzt wird, gilt als ein potenzieller Instabilitätsfaktor in dem autoritär geprägten Land.[4]

Der Wüstenfuchs

Das ehrgeizige saudische Neom-Projekt, forciert von dem autoritär agierenden saudischen Kronprinzen, wird, so formuliert es Kaeser, von einem „guten Freund, Partner und ehemaligen Kollegen“ geleitet – von dem ehemaligen Siemens-Chef Klaus Kleinfeld. Von deutschen Medien prompt – in Anspielung an den Wehrmachtsgeneral Erwin Rommel – als „Wüstenfuchs“ bezeichnet [5], soll Kleinfeld von New York aus das Projekt koordinieren. Der Kronprinz und der Spitzenmanager kennen sich bereits seit 2015, als Kleinfeld für den US-Konzern Alcoa ein Industrieprojekt in Saudi Arabien realisierte. Als Chef des Siemens-Konzerns hatte Kleinfeld 2009 nach einer Korruptionsaffäre den Hut nehmen müssen; anschließend hatte er Alcoa sowie den aus Alcoa hervorgegangenen Metallkonzern Arconic geleitet. Letzteren musste er nach Auseinandersetzungen mit Investoren verlassen, die ihm „schlechte Entscheidungen“ vorhielten. Seine Karriere sei keine „leuchtende Vita“, kommentierte die deutsche Wirtschaftspresse, doch das scheine die Saudis nicht zu stören.

Milliardengeschäfte

Dabei kann Siemens bereits bereits auf eine lange Erfolgsgeschichte in dem abgeschlossenen wahhabitischen Königreich zurückblicken, in dem der Konzern allein in der vergangenen Dekade mehrere milliardenschwere Aufträge an Land zog. Sein erster saudischer Großauftrag im 21. Jahrhundert bestand in der Beteiligung am Bau eines Dampfkraftwerks samt Entsalzungsanlage – die Shuaibah Water and Electricity Company in Riad, die 2006 errichtet wurde.[6] 2012 erfolgte die Grundsteinlegung für ein Gasturbinen- und Kompressorenwerk im saudischen Dammam; 2013 erhielt Siemens den Auftrag, die Gesamtanlage für zwei fahrerlose U-Bahn-Linien in der Hauptstadt Riad zu errichten. Allein dieser Auftrag hatte ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro.[7] Hinzu kommt ein aktueller Großauftrag über die Lieferung von fünf Gasturbinen an das Königreich, der ein Volumen von 400 Millionen US-Dollar hat.[8] Im April dieses Jahres unterschrieben Siemens und SAP anlässlich einer Staatsvisite von Kanzlerin Angela Merkel in Saudi Arabien zudem eine Absichtserklärung zur „Digitalisierung“ des Landes.[9] Neben dem milliardenschweren Ausbau der Infrastruktur saudischer Städte soll der deutsche Konzern nun auch verstärkt Berufsausbildung in dem Land betreiben.

Auf allen Hochzeiten

Gleichzeitig ist Siemens bemüht, seine Position beim regionalen Erzrivalen Saudi-Arabiens, Iran, weiter zu stärken. Nach einem spektakulären Deal kurz nach Ablauf der Iran-Sanktionen im Jahr 2016 mit dem iranischen Infrastrukturkonzern Mapna, der die Fertigung von Gasturbinen und Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur im Umfang von 1,5 Milliarden Euro umfasste, konnte das deutsche Unternehmen im August dieses Jahres einen weiteren Milliardendeal abschließen: Es wird Iran rund drei Milliarden Euro an Krediten zur Verfügung stellen, um die Realisierung von Großaufträgen in der Verkehrsinfrastruktur und im Energiesektor zu ermöglichen. Zum einen soll Siemens Wagen für eine geplante Schnellzugstrecke liefern, zum anderen die Ausrüstung iranischer Kraftwerke modernisieren. Siemens sei „eines der ersten großen Unternehmen gewesen, die nach dem Ende der Sanktionen einen Großauftrag abgeschlossen haben“, lobten iranische Medien.[10] Die langfristigen Vereinbarungen mit Mapna im Energiesektor sehen unter anderem vor, dass Siemens die Gasturbinen und Generatoren im Iran fertigt.

Die Mittlerrolle

Die geschäftstüchtige Haltung zahlreicher deutscher Unternehmen, die gute Geschäfte auch bei scharf miteinander rivalisierenden Staaten anstreben, findet ihre Entsprechung in den politischen Bemühungen Berlins, Riad und Teheran in ein instabiles Kräftegleichgewicht zu bringen und sich als Mittler zwischen ihnen zu positionieren.[11] Saudi-Arabien und Iran seinen „schrecklich unverzichtbare Partner“, kommentierten deutsche Leitmedien entsprechend schon im Jahr 2016 die zunehmenden Spannungen zwischen den beiden Regionalmächten; man brauche „Riad und Teheran mehr denn je“.[12] Berlin verfüge im Mittleren Osten über einen Vorteil, um den es „manche im Westen“ beneideten: Es unterhalte Kontakte zu beiden Konfliktparteien – „seit Langem zum Königshaus in Riad“, „seit dem Atomkompromiss verstärkt wieder zu den Gemäßigten in Teheran“.

Mehr zum Thema: Beihilfe zur Hungersnot, Man schießt deutsch und Der Zauberlehrling.

[1] Massoud A. Derhally, Sarmad Khan: Exclusive: Siemens eyes role in development of Saudi Arabia’s $500bn Neom mega city. thenational.ae 06.11.2017.

[2] Saudi-Arabien plant Megastadt, größer als Steiermark plus Kärnten. derstandard.at 24.10.2017.

[3] Massoud A. Derhally, Sarmad Khan: Exclusive: Siemens eyes role in development of Saudi Arabia’s $500bn Neom mega city. thenational.ae 06.11.2017.

[4] Stefan Kaltenbrunner: Die saudi-arabische One-Man-Show. kurier.at 17.11.2017.

[5] Peter Brors, Thomas Jahn, Mathias Brüggmann: Desert Fox. global.handelsblatt.com 25.10.2017.

[6] Unsere Geschichte in Saudi-Arabien. siemens.com.

[7] Siemens constructing driverless subway in Riyadh. siemens.com 10.10.2013.

[8] Siemens liefert fünf große Gasturbinen nach Saudi Arabien. siemens.com 23.02.2017.

[9] Siemens und SAP sollen Digitalisierung und Transformation Saudi Arabiens unterstützen. it-times.de 02.05.2017.

[10] Iran: €3 billion credit line by Siemens on the way. presstv.com 08.08.2017.

[11] S. dazu Der Zauberlehrling.

[12] Severin Weiland: Schrecklich unverzichtbare Partner. spiegel.de 04.01.2016.

 

 

 

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MOSHE “ SCHULZ“   der schwarze Sack im pseudoroten SUMPF  …..  nur noch ekelhaft und das von allen Seiten….Ende kann nur mit SCHRECKEN  kommen , alles andere wäre UNLOGIK , das aber wiederum satanisch…so wird es sein im GROSSEN SPIEL “ ORDO OB CHAO “  a la Kissinger :

 

https://bilder.t-online.de/b/82/75/98/52/id_82759852/610_80/tid_da/spd-chef-martin-schulz-hat-eine-weitere-grosse-koalition-ausgeschlossen-bleibt-er-dabei-.jpg

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/bundestagswahl/id_82758762/lieber-opposition-warum-fdp-und-spd-nicht-regieren-wollen.html

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